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Das hören wir uns mal an: Ahmadiyya-Gemeinde im Barnim Gymnasium

Ahmadiyya Muslim Jamaat im Barnim Gymnasium

Vielleicht habt Ihr die Plakate auch schon in Bernau hängen sehen?

Unter dem Motto „Der Islam – Eine Bedrohung oder eine Quelle für den Frieden“ lädt am heutigen Abend die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat aus Kiel zu einer Informationsveranstaltung ein. Hierfür wurde mit zahlreichen Plakaten in Bernau geworben.

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Ab 18 Uhr wollen die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat im Barnim Gymnasium Bernau, über den Islam informieren und mit Bürgern und Jugendlichen ins Gespräch kommen um über etwaige Vorurteile und Ängste aufklären.

Über die Ahmadiyya Muslim Jamaat scheint es viele unterschiedliche Berichte zu geben. Viele der anderen Muslime grenzen sich wohl stark von ihnen ab und einige meinen, dass die kleine Glaubensgemeinde einer Sekte gleich kommt. Wir wissen es nicht, auch nicht, wie die Veranstalter zum landkreiseigenen Barnim Gymnasium kommen. Um uns also eine eigene Meinung zu bilden, schauen wir heute Abend auf jeden Fall vorbei und werden uns vorbehaltlos eine eigene Meinung bilden und genau zuhören.

Hintergrund

Das hören wir uns mal an: Ahmadiyya Muslim Jamaat im Barnim GymnasiumDie Ahmadiyya Muslim Jamaat ist eine aus der Ahmadiyya-Bewegung hervorgegangene Religionsgemeinschaft, die in Indien ihren Ursprung hat und sich auf den Islam und Mirza Ghulam Ahmad beruft. Sie wird von einem Kalif genannten spirituellen Oberhaupt geführt. In Deutschland hat sie ungefähr 35.000 Mitglieder.

Ahmadis glauben fest an die bevorstehende Vorherrschaft des Islam. Die Ahmadiyya sieht keinen Unterschied zu anderen islamischen Bewegungen, außer in ihren Anstrengungen, „die ursprüngliche Schönheit und Einfachheit des Islam“ wiederherzustellen, und im absoluten Verzicht auf Gewalt bei der Verfolgung ihrer Ziele.

Die Ahmadiyya-Gemeinde in Hessen bekam als erste muslimische Gemeinde 2013 den Körperschaftsstatus zugesprochen. 2014 folgte die Ahmadiyya-Gemeinde in Hamburg. Mit diesem Status ist die AMJ den christlichen Kirchen rechtlich gleichgestellt.

Das Ziel, einhundert Moscheen in Deutschland zu bauen, steht im Rahmen der weltweiten Missionsanstrengungen. Das „100-Moscheen Projekt“ wurde anlässlich der „100-Jahr-Feier“ 1989 vom vierten Kalifen, Mirza Tahir Ahmad, bekanntgegeben und sollte ursprünglich in zehn Jahren umgesetzt werden. Der zwischenzeitlich auf 2010 verschobene Termin wurde bei jährlich vier bis sechs Moschee-Neubauten ebenfalls nicht erreicht. Das Ziel ist, Hinterhofmoscheen und angemietete Objekte aufzugeben und damit etwa 40 % der 250 Ortsgemeinden mit einer Moschee auszurüsten. So wurde in Berlin-Heinersdorf 2008 die Khadija-Moschee eröffnet. Im Januar 2013 waren 34 Moscheen fertiggestellt. (Infos via Wikipedia – CC-by-sa-3.0)

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