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Chaos bei der S-Bahn rund um den Bahnhof Gesundbrunnen

Bernau – Berlin: Für unzählige S-Bahn Berufspendler begann der heutige Weg zur Arbeit mit zahlreichen Zwischenstopps und einem Notausstieg auf freier Strecke.

Gegen 07:50 Uhr twitterte die Berliner S-Bahn erstmals eine Betriebstörung wegen einem Polizei- und Notarzteinsatz am Bahnhof Gesundbrunnen. Hier soll sich nach bisherigen Angaben eine Person in suizidaler Absicht auf dem Gleis befunden haben.

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Kurze Zeit später wurde der Zugverkehr dann komplett eingestellt. Auf den Linien S2, S8, S9, S25, S41 und S42 stauten sich die Züge rund um den Bahnhof Gesundbrunnen. Nachdem bereits einige Fahrgäste versuchten aus den haltenden Zügen auf freier Strecke auszusteigen, entschlossen sich Bahn und Bundespolizei, betroffene Züge zu evakuieren. Hierbei wurden z.B. Fahrgäste etwa 500 Meter zum Bahnhof Pankow geleitet.

Chaos bei der S-Bahn rund um den Bahnhof Gesundbrunnen
Foto: Bernau LIVE / privat

In der Zwischenzeit wurde zwischen Blankenburg und Pankow ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Gegen 10.20 Uhr wurde der Zugverkehr nach und nach wieder aufgenommen.

Zeitgleich kam es auf einigen Linien der Berliner U-Bahn auf Grund von Signalstörungen ebenfalls zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

Dank an Katja für die Fotos.

Nachtrag (12. 10 Uhr) und offizielle Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Berlin:

„Freitagmorgen kam es zu einem Zwischenfall am Bahnhof Gesundbrunnen, bei dem eine Person von einer S-Bahn der Linie 41 erfasst wurde. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Aus noch unklarer Ursache stürzte der Mann gegen 07:30 Uhr von der Brücke Swinemünder Straße in den Gleisbereich und wurde von einer S-Bahn überrollt. Er blieb unter den Waggons liegen, weshalb sich die Bergung schwierig gestaltete.

Aufgrund der Rettungsarbeiten entstanden im S-Bahn-Netz erhebliche Behinderungen. So kam eine stadteinwärts fahrende S-Bahn der Linie 2 zwischen Pankow und Bornholmer Straße auf freier Strecke zum Stehen. Nachdem einige Reisende eigenständig den Zug verließen erfolgten auch hier Streckensperrungen und Polizeimaßnahmen zur Evakuierung.

Insgesamt wurden mehr als 1.000 Fahrgäste aus den Zügen evakuiert. Ein Polizeihubschrauber unterstützte bei der Koordinierung der Maßnahmen. Die Todesermittlung übernahm die Berliner Polizei.“

 

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