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Bernau: Brandenburgklinik betreut nun auch Covid-19 Beatmungspatienten

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Bernau (Barnim): Die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg in der Bernauer Waldsiedlung, betreut nunmehr auch positiv getestete Covid-19 Patienten.

Hierfür wird seit vergangenen Samstag das Neurologische Rehabilitationszentrum auf dem Campus der Waldsiedlung genutzt. Unter größtmöglichen Schutz können Patienten auf der Beatmungsstation medizinisch versorgt werden.

Seitens der Klinik heisst es hierzu:

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„Im Rahmen der Ausbreitung von Covid-19 arbeitet die Brandenburgklinik seit Beginn der Entwicklungen in engstem und konstruktivem Kontakt mit dem Landkreis Barnim und dem dort ansässigen Gesundheitsamt zusammen. Gleiches gilt für das Potsdamer Gesundheitsministerium.

In diesem Kontext sind die Kapazitäten für Beatmungspatienten in den vergangenen Wochen aufgestockt worden, um unser Fachwissen auch im Kampf gegen das Virus einsetzen zu können. „Im Ergebnis kann die Brandenburgklinik die besonders jetzt so wichtigen Leistungen in der medizinischen Reha fortführen, um erstbehandelnde Krankenhäuser in unserer Region zu entlasten.“ Im Neurologischen Rehabilitationszentrum auf dem Campus in der Waldsiedlung werden nunmehr seit Samstag positiv getestete Patienten betreut. Die bestmögliche Koordination zur Behandlung hat hierzu der Geschäftsführer und Ärztliche Direktor der Michels Kliniken, Prof. Dr. Horst Hummelsheim, mit den Chefärzten der Brandenburgklinik übernommen. Prof. Dr. Hummelsheim ist Facharzt für Neurologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sozialmedizin, Rehabilitationswesen und Klinische Geriatrie mit einer Professur an der Universität Leipzig. Zusammen mit dem Bernauer Klinikteam konnte er die Isolation der Betroffenen absichern, ebenfalls den Schutz der weiteren Rehabilitanden. Verbunden mit der aktuellen Lage ist ein abgeändertes Aufnahme- und Entlassmanagement mit dem Ziel, Menschen vor weiteren Infektionen zu bewahren.

Um unsere Mitarbeiter in der akuten Situation umfassend Sicherheiten zu ermöglichen, haben wir beispielsweise unseren Bestand an Schutzkleidung trotz der Lieferengpässe, die in den Medien zahlreich kommuniziert werden, erheblich ausbauen können. In unserer Rehabilitationseinrichtung werden ausschließlich hochwertige und dem medizinischen Standard entsprechende Materialien eingesetzt – vom Hygienemittel bis zur Schutzkleidung.

Unterstützt wird die Brandenburgklinik gegenwärtig durch das Gesundheitsamt und die Amtsärztin des Landkreises. Das Gesundheitsamt berät das Personal um die ärztliche Direktion, aber auch das modern geführte Klinikmanagement. „Das Gesundheitsamt und die eingesetzte Amtsärztin sind kompetente Partner, die mit uns gemeinsam aktiv gegen das Virus und deren Verbreitung arbeiten. Ihre Hinweise sind in der derzeitigen Entwicklung von äußerst hohem Wert. Wir freuen uns, dass wir sie in dieser Zeit zu unserer Unterstützung an unserer Seite wissen“, erklärt Kurt-Josef Michels.

Die Entwicklungen zum Corona-Virus stellen die Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken bundesweit vor eine bisher ungekannte Lage. „Diese Situation im Zuge von Covid-19 ist vollkommen neu und mit jedem Tag in Bernau und unseren anderen Standorten der familiengeführten Michels Kliniken für die gesamte Belegschaft herausfordernd. Wir werden gemeinsam mit allen Berufsgruppen unsere modernen Ressourcen mit medizinischem Sachverstand unter ärztlicher Leitung und in engster Abstimmung mit den Gesundheitsämtern- und ministerien einsetzen, um die Versorgung in der Brandenburgklinik auch weiterhin zu gewährleisten“, sagt Kai-Uwe Michels, ebenfalls Geschäftsführer. Dabei würden selbstverständlich die Hinweise und Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts berücksichtigt.

Im Rahmen der Corona-Entwicklungen wurde am 15. März ein generelles Besuchsverbot erlassen, darüber hinaus unsere Mitarbeiter speziell zum Thema Corona durch Chefärzte und Fachpersonal, etwa durch unsere Hygienefachkräfte, sensibilisiert und geschult sowie die Hygienemaßnahmen umfassend verstärkt. Die Brandenburgklinik versorgt seit mehr als 30 Jahren Rehabilitanden in der Region Berlin und Brandenburg am Standort Bernau. Inzwischen fördern mehr als 1000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen täglich die Gesundheit von mehr als 850 Patienten und Patientinnen.“

Quelle: Michels Unternehmensgruppe

 

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