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140 Flüchtlinge in Bernau Waldfrieden schon dieser Wochen?

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Bernau, Waldfrieden, FlüchtlingeBernau: Neben der ehemaligen Landesforstschule sollen nun 140 Flüchtlinge im ehemaligen Seniorenheim Bernau Waldfrieden ihr neues zu Hause finden.

Es wird gemunkelt, spekuliert und dafür- und dagegen gesprochen: Flüchtlingsunterkunft in Bernau Waldfrieden Ja oder Nein?

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Da wir von Seiten der Stadt keine genauen Informationen erhielten, haben wir dieser Tage eine schriftliche Anfrage an den Landrat gestellt um uns nicht mit Halbwissen an Spekulationen zu beteiligen.

Heute erhielten wir nun folgende schriftliche Antwort, welche wir hier gern im Wortlaut wiedergeben wollen:

“Über den Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin und dessen Abgeordnete ist uns (Landkreis – Anm. der Redaktion) das Objekt, ehemaliges Seniorenheim in Bernau-Waldfrieden zur Unterkunft angeboten worden.

Da die Einrichtung vor zwei Wochen frei geräumt wurde und noch voll funktionstüchtig ist, haben wir uns entschieden, in Anbetracht der derzeitigen Situation das Objekt mit Küche und Sanitärbereich auszustatten, einzurichten und unverzüglich zu nutzen.

Eine Kostenermittlung ist in Auftrag gegeben.

Wir haben drei Träger angefragt, die den Umbau, die Betreibung und Betreuung übernehmen. Eine Entscheidung wird nächste Woche hierzu gefällt.

Ein weiteres Objekt in Bernau gibt es mit der Herrichtung und Erweiterung der ehemaligen Landesforstschule.

Zur Ertüchtigung der ehemaligen Kaserne im Ortsteil Ladeburg ist die Verhandlung momentan abgebrochen, da der Eigentümer den Verkauf unter den Bedingungen nicht akzeptiert hat.”

Offiziell wurde uns als möglicher Einzugstermin der November 2015 genannt. Ein sehr viel früherer Termin ist laut unserer Recherche jedoch nicht auszuschliessen.

Das ehemalige Seniorenheim in Bernau Waldfrieden wird Platz für etwa 140 Flüchtlinge bieten. Hinzu kommen voraussichtlich etwa 150 Flüchtlinge in der ehemaligen Landesforstschule.

Wie bereits von uns berichtet, soll der Landkreis Barnim in diesem Jahr etwa 800 Asylsuchende aufnehmen. Diese sollen nach einem Schlüssel auf die einzelnen Städte und Orte verteilt werden. Als zweitgrößte Stadt im Barnim ist auch Bernau verpflichtet, seinen Beitrag zur Unterbringung zu leisten.

Im Januar äusserte sich hierzu Bürgermeister André Stahl wie folgt: „Wir müssen diese gesellschaftliche Herausforderung gemeinsam meistern. Ich kann nur alle Bernauerinnen und Bernauer herzlich bitten, die Fremden zu akzeptieren und sie möglichst willkommen zu heißen. Versuchen wir, ihnen die Zeit in Bernau so zu gestalten, dass sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen“

Unsere bisherigen Themen zur Thematik Flüchtlinge im Barnim findet Ihr hier: http://bernau-live.de/?s=fl%C3%BCchtlinge

Foto: Bernau LIVE

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