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Bernau: Abgebranntes Blockheizkraftwerk wird erneuert

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Neue Wärme für Friedenstal

Stadtwerke Bernau starten Rückbau des abgebrannten Blockheizkraftwerkes – Planungen für neue Anlage laufen – Ersatzversorgung über den Winter stabil

Bernau: Wir alle erinnern uns an den 09. November 2016 als das Blockheizkraftwerk in Bernau Friedenstal gegen Mittag in Flammen stand und die Feuerwehren stundenlang zu tun hatten, die Flammen zu löschen. Dicke Rauchwolken standen am Horizont und für zahlreiche Anwohner blieben vorerst die Wohnungen kalt, bevor in einer aufwendigen Aktion über Nacht ein mobiles (Not) Heizkraftwerk errichtet wurde. Am Gebäude selbst entstand erheblicher Sach,- bzw. Totalschaden. (Rückblick)

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Nun, knapp 6 Monate später, soll mit dem Wiederaufbau des Heizwerkes begonnen werden. Hierzu teilen die Stadtwerke Bernau mit:

In der Angarastraße auf dem Gelände der Stadtwerke Bernau beginnt der Rückbau des abgebrannten Blockheizkraftwerkes: Am Mittwoch (19. April) hat eine Spezialfirma begonnen, die abgebrannten Teile des Gebäudes abzutragen. „Wir werden an dieser Stelle eine neue Anlage zur Strom- und Wärmeerzeugung errichten“, kündigt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, an. Diese wird auf dem neuesten Stand der Technik konzipiert. „Wir sehen dieses Ereignis als Chance. Der Neubau ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Wärmeversorgung von Friedenstal“, erläutert sie. Das Unternehmen arbeitet derzeit an der Neuausrichtung der Fernwärmeerzeugung für Bernau.

Nachlese zum Heizhaus-Brand in Friedenstal – Bernau kann auch gut!
Foto: Bernau LIVE

Durch den Brand im November 2016 steht das Blockheizkraftwerk in der Angarastraße früher im Fokus als ursprünglich geplant. Die Ursache des Feuers ist noch nicht abschließend geklärt. „Die Ermittlungen sind zwar abgeschlossen, die finale Bewertung der Ergebnisse steht noch aus. Wir richten jetzt den Blick nach vorne, um die Versorgung der 700 Haushalte möglichst schnell wieder regulär zu leisten“, führt Bärbel Köhler aus.

Spezialisten übernehmen

Der erste Schritt in Richtung neues Blockheizkraftwerk ist der Rückbau des Gebäudes, bei dem alle vorhandenen Brandschäden entfernt werden. Das übernimmt die Spezialfirma svt aus Berlin. „Die Experten werden in den kommenden Wochen das gesamte Innenleben entfernen, Dach sowie Zwischendecke abbauen und anschließend fachgerecht entsorgen“, erklärt Jürgen Alscher als Technischer Leiter der Stadtwerke Bernau das Vorgehen. Die Brandsanierung findet in enger Abstimmung mit dem Amt für Arbeitsschutz statt und wird voraussichtlich drei Monate dauern. Parallel zur Brandsanierung laufen die Vorbereitungen für den Wiederaufbau von Gebäude und Anlagentechnik. „Ziel ist, so schnell wie möglich  die Wärmeversorgung mit der neuen Anlage zu leisten“, sagt Jürgen Alscher.

Bilanz zur Ersatzversorgung im Winter

Bis das neue Blockheizkraftwerk steht, bleibt die Containerlösung in Betrieb. Sie leistet die Versorgung der Friedenstaler Bürger mit Wärme und Warmwasser. Mit der vergangenen Heizperiode zeigen sich die Stadtwerke zufrieden: „Die Ersatzversorgung lief den gesamten Winter stabil. Nach der Installation haben wir lediglich in den ersten Tagen an einigen Stellen nachjustiert, zum Beispiel beim Druck oder der Temperatur“, erläutert Jürgen Alscher.

Infos via Stadtwerke Bernau / Bettina Römisch

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