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Petition zum Radwegebau zwischen Bernau und Blumberg übergeben

3.193 Unterschriften gesammelt

Bernau (Blumberg): Ende Oktober 2019 initiierte der Ortsbeirat Birkholzaue eine Unterschriftensammlung für einen Radwegebau zwischen Bernau und Blumberg.

Am gestrigen Dienstag konnten nunmehr 3.193 Unterschriften dem Brandenburger Landtag in Potsdam übergeben werden. Sie wurden vom 23. Oktober bis zum 17. Dezember 2019 gesammelt.

Im Vorfeld wurden gut 1.000 Flyer gedruckt und an zahlreiche Haushalte in Birkholzaue, Elisenau, Birkenhöhe und Börnicke verteilt oder ausgelegt. Im Wortlaut der Initiatoren geht es um folgendes:

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„Worum es geht: Der schnelle Bau eines Geh- und Radweges zwischen Bernau und Blumberg im Landkreis Barnim an der Landesstraße L31 (Abschnittsnummer 010, 7.937 m) entlang Birkholzaue und Elisenau wird von Vielen seit Jahren gefordert. Aber der Prozess schreitet nur sehr langsam voran und muss dringend beschleunigt werden. Auf der kurvenreichen und engen Chaussee geschehen oft schwere Verkehrsunfälle, die teils tödlich ausgehen. Es besteht unverzüglicher Handlungsbedarf. Die Schülerinnen und Schüler aus Birkholzaue und Elisenau fahren nach Bernau bzw. Blumberg.

Was bisher geschah: Seit etwa 20 Jahren ist der Bau dieses Geh- und Radweges ein großer Wunsch der Bürgerinnen und Bürger. Bereits im Jahr 2011 wurden an dem Bahnübergang bei Blumberg separate Schrankenantriebe für den baulich noch nicht angelegten Geh- und Radweg aufgestellt. 2012 entstand in Birkholzaue ein 1,1 km langer Geh- und Radweg. Es fehlen die Verbindungen Bernau – Birkholzaue/Elisenau (ca. 3,1 km) und Birkholzaue/Elisenau – Blumberg (ca. 3 km). 2018 sowie 2019 beteiligten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an der Fahrraddemo nach Bernau, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Lokale Medien berichteten.

Momentan bemühen sich die kommunalen Verwaltungen um den Ankauf der benötigten Grundstücke entlang der Chaussee, was einerseits durch die Vielzahl der verschiedenen Eigentümer, ihrer mangelnden Verkaufsbereitschaft oder ihren Preisvorstellungen und andererseits wegen des begrenzten Handlungsspielraumes der Verwaltungen schwer und langwierig ist.

Wie es weitergehen soll: Somit scheint es eine sinnvolle Forderung, den Grundstückseigentümern angemessene Beträge zu zahlen oder sie in letzter Konsequenz im Interesse des Gemeinwohls zu enteignen und dafür zu entschädigen. Außerdem soll der verantwortliche Landesbetrieb Straßenwesen besser mit Personal und Mitteln ausgestattet werden, weil auch diese Probleme im Zusammenhang mit der langen Wartezeit mitgeteilt wurden.“

002 © Bernau LIVE
Foto: Eveline Wiemer

Gestern ging es nun nach Potsdam. Mit dabei waren die Ortsvorsteherin bzw. die Ortsvorsteher folgender Ortsteile:

Birkenhöhe: Heidi Scheidt
Birkholzaue: Lothar Wiemer + Heiko Schilsky, stellvertretender Ortsvorsteher von Birkholzaue
Blumberg/Elisenau: Jörg Dreger  (Gemeinde Ahrensfelde)
Börnicke: Matthias Jitschin

Empfangen wurden die Initiatoren von der kürzlich gewählten Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Frau Carla Kniestedt, die sich der Sache annahm und zu Gesprächen ins Foyer des Landtages einlud. Ihr zur Seite standen Herr Manfred Korte, Leiter des Ausschusssekretariats sowie Sebastian Walter als einer der zuständigen Landtagsabgeordneten für die Wahlkreise Barnim II (u. a. Stadt Bernau) sowie Barnim III (u. a. Gemeinde Ahrensfelde).

Im persönlichen Gespräch erläuterten die Ortsvorsteher noch einmal die Problematik fehlender Radwege und wiesen auf deren Notwendigkeit hin. Im Anschluss übergab Lothar Wiemer die Unterschriftenliste mit dem erhaltenen Versprechen, dass man sich im Landtag mit der Thematik befassen werde.

Verwendete Quellen: Heiko Schilsky

 

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