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Lobetal dankt für über 1.000 selbst genähten Mund- und Nasenschutz

Mundschutz wird weiterhin gebraucht

Bernau (Lobetal): Zahlreiche Menschen aus der Region folgten dem Aufruf der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und nähten in den vergangenen Wochen fleißig Mund- und Nasenschutze.

Wie die Stiftung mitteilt, gingen bisher etwa 1.000 Stück selbst genähtem Mund- und Nasenschutz ein.

„Bisher haben wir über 1000 Stück selbst genähtem Mund- und Nasenschutz erhalten“, freut sich Andrea Braun, die die Aktion „Näht Mundschutz“ der Stiftung koordiniert. Heute konnte sie vom Verein „Ukraine – Hilfe Lobetal“ 40 weitere Exemplare entgegennehmen.

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„Viele Menschen aus dem Barnim sind dem Aufruf der Stiftung gefolgt, der vor gut vier Wochen in den Zeitungen und sozialen Medien veröffentlicht wurde“, weiß Frau Braun und berichtet: „Eine Näherin hat bisher schon 150 Stück genäht. Andere, die nicht so gut nähen können, schneiden die Stoffe zu und bringen sie vorbei.“ Auch wurden vier Nähmaschinen gespendet. „Frauen, die wir im Migrationsdienst der Stiftung betreuen, haben sich sehr darüber gefreut.“ Jetzt unterstützen sie unsere Aktion. Insgesamt kamen bisher über 50 Sendungen in Lobetal an und werden von dort aus weiterverteilt.

Auch Menschen, die sonst die Tagesförderstätten des Bereichs Teilhabe besuchen, haben das Nähen entdeckt. Sabine Krillmann, Leiterin der Kreativen Begegnungsstätte des Bereichs Beschäftigung und Bildung der Standorte Blütenberg/Eberswalde berichtet, dass mit großem Interesse in zwei Wohnstätten das Angebot angenommen wurde, einen Mundschutz selber nähen zu lernen.“ Beim selbstständigen Einkaufen von Menschen mit Beeinträchtigung sei das Bedürfnis, sich wie andere Bürger schützen zu können, groß.

Das bestätigt auch Jeannette Pella, Leiterin des Bereichs Teilhabe: „Der Bedarf an selbstgenähtem Mundschutz wird weiterhin bestehen.“ Vor allem in den Ambulanten Diensten werden selbstgenähte Exemplare gebraucht. „Wir möchten den Klientinnen und Klienten ermöglichen, dass sie sich entsprechend der Vorgaben selbstständig bewegen und auch einkaufen können.“

Deshalb gilt: Mundschutz wird weiterhin gebraucht. Auch über Kurzwaren wie Gummibänder oder weißes Garn freut sich Andrea Braun. Und sie ergänzt: „Auch Taschentücher können hervorragend zu Mundschutz verarbeitet werden.“

Abgabe der Mundschutz- und Materialspenden:

Per Post oder Paketdienst an:

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Büro Altenhilfe

Bodelschwinghstraße 27, 16321 Bernau OT Lobetal

Kontakt und Infos unter 03338/66386 bzw. 0160/7046419, per Mail: a.braun@lobetal.de. Infos mit Nähanleitung als Video und zum Download finden Sie hier: www.lobetal.de

Titelbild: Elisabeth Kunze (re.), Leiterin der Ukraine Hilfe Lobetal, übergibt 40 Stück Mundschutz an Andrea Braun, die die Aktion „Näht Mundschutz“ koordiniert

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

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