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Herzlichen Glückwunsch: 25 Jahre BK Bernauer Kunststoffe

"Innovation aus Tradition"

Bernau (Barnim): Fast unscheinbar liegt das Unternehmen BK Bernauer Kunststoffe GmbH im Bernauer Ortsteil Waldfrieden.

Gleich neben dem Schulcampus herrscht jedoch seit 25 Jahren und länger, reges produktives Treiben und viele Produkte aus dem Bereich Kunst- und Schichtstoff werden hier für namenhafte Weltunternehmen produziert.

Was einst aus dem ehemaligen Bernauer Schichtpressstoffwerk welches in den 80er Jahren bis zu 1.500 Mitarbeiter beschäftigte und 1970 gegründet wurde, hervorging, hat sich in den letzten 25 Jahren zu einem innovativen Betrieb entwickelt. Mit einen Jahresumsatz von etwa 7 Millionen Euro bedient das Unternehmen mit aktuell 25 Mitarbeitern, etwa 500 Kunden in ganz Europa, so unter anderem Airbus, Bosch oder Siemens.

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Produkte des Bernauer Unternehmens findet man unter anderem in Kraftwerksturbinen, in Photovoltaikanlagen, Motorrädern, in Windkraftanlagen oder in der Luftfahrt. Meist sind es hier Kleinteile aus hochtechnologischen Kunststoffen die die großen Dinge erst zum Laufen bringen und zum Teil in Bernau selbst entwickelt werden.

In kleinem Rahmen wurde heute zum 25. Firmenjubiläum unter der Bezeichnung „BK – Kunststoffe Bernau GmbH“ geladen. Sichtlich stolz präsentierten die Gründer und Gesellschafter Grünberg Junior und Senior sowie Geschäftsführer Martin Schäfer ihr Unternehmen. Mit einer Führung durch das Unternehmen, gaben sie Einblicke in die hochmoderne Fertigung oder die aufwendige Qualitätskontrolle.

BLR04815 © Bernau LIVE
Geschäftsführer Christian Grünberg erklärt Bürgermeister André Stahl und Referentin Fanny Behr beschichtete Produkte

Mit großem Interesse verfolgte Bernaus Bürgermeister André Stahl den betriebliche Führung und betonte die Wichtigkeit solcher Unternehmen für unsere Stadt. Mit einem symbolischen Geschenk sprach Stahl zudem seine Glückwünsche aus und wünschte dem Unternehmen auch weiterhin gutes Gelingen.

An das ehemalige Bernauer VEB Schichtpressstoffwerk erinnert noch heute die große Uhr am Bahnhof Bernau. Sie wurde 1988 aufgestellt und steht unter Denkmalschutz.

Uhr Bahnhof Bernau

Geschichtlicher Hintergrund:

Der wachsende Bedarf der Wirtschaft der DDR an Elektro-Isolierstoffen, vor allem kupferkaschierten Halbzeugen für die Leiterplattenindustrie, führte zur Entscheidung zum Aufbau eines Werkes zur Herstellung dieser Halbzeuge ca. seit 1960 in Bernau.

Das Werk war zunächst ein Zweigunternehmen der LEW Hennigsdorf, der früheren AEG-Werke. Der Betrieb in Bernau wuchs rasch und beschäftigte Ende der 80er Jahre ca. 1500 Mitarbeiter.

Nach der politischen Wende ging das Werk zunächst 1991 in den Besitz der Hüls Troisdorf AG (HT) über, die den Betrieb 1994 aus konzernstrategischen Gesichtspunkten stilllegte.

Noch im gleichen Jahr gründeten Dipl.-Chem. G. Latka und Dipl.-Ing. W. Grünberg die BK – Kunststoffe Bernau GmbH, die sich zunächst auf die Fortsetzung der Fertigung von Schichtstoffen nach Bernauer Know-how in osteuropäischen Unternehmen der Branche konzentrierte.

Nachdem in den ersten Jahren die Handelsaktivitäten im Vordergrund standen, konzentrierte sich das Unternehmen seit dem Jahr 2000 zunehmend auf Entwicklung und Produktion von Schichtstoffen für spezielle Anwendungen einschließlich der dafür notwendigen mechanischen Bearbeitung und der Prüftechnik.

Nach dem Rücktritt der Unternehmensgründer aus der aktiven Geschäftsführung im Jahr 2010, wird das Unternehmen vom Managementteam Martin Schäfer und Christian Grünberg geführt.

(Quelle – Hintergrund: BK Bernauer Kunststoffe GmbH)

 

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