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Herbert Köfer – „Ein gesegnetes Alter“ – Premiere mit 95 Jahren in Bernau

Bernau: Vor knapp einem Jahr feierten wir mit Schauspieler Herbert Köfer seinen 95. Geburtstag in der Bernauer Stadthalle.

Damals sagte er zur Vorführung von „Rentner haben niemals Zeit“, dass es wohl seine letzte große Rolle wäre. Zum Glück war sie es nicht und fast ein Jahr später feierte sein neuestes Stück „Ein gesegnetes Alter“, gestern Abend am selben Ort seine Premiere.

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Bis auf den wirklich allerletzten Platz füllte sich die Stadthalle Bernau und mit einem tosenden Beifall wurde Herbert Köfer empfangen.

In gewohnter charmanter Art und Weise und mit viel schwarzem Humor spielt Köfer einen ziemlich taffen 90-jährigen Rentner Namens Georg Neumann, welcher um Haus, in dem er 40 Jahre lang lebte, und Erbe gebracht werden soll. Dem Suizid nahe, entwickelt sich aber plötzlich alles anders als noch eben gedacht…

Herbert Köfer - „Ein gesegnetes Alter“ - Premiere mit 95 Jahren in Bernau
Foto: Bernau LIVE

Auch wenn einige Sätze mitunter schwer fielen, so hat Herbert Köfer noch immer den Charme aus „Geschichten übern Gartenzaun“, einer meiner Lieblings-DDR Serien oder als Opa Paul Schmidt aus der Serie „Rentner haben niemals Zeit“

„Ein gesegnetes Alter“ ist eine schwarze Komödie von Curth Flatow (Regie Klaus Gendries) mit einer auf den Bauch geschriebenen Rolle für Herbert Köfer, die sich alle Fans unbedingt ansehen sollten. Mitwirkende: Herbert Köfer, Heidemarie Wenzel, Uwe Karpa, Heike Köfer u.a.

Info: Herbert Köfer wurde in Berlin-Prenzlauer Berg geboren. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre bei der Lokomotivfabrik Orenstein & Koppel in Berlin-Spandau. Nach seinem Studium an der Schauspielschule des Deutschen Theaters hatte er 1940/41 sein erstes Engagement am Stadttheater in Brieg. 1941–1945 war Köfer zur deutschen Wehrmacht eingezogen. 1945–1947 wirkte Köfer am Neuen Berliner Künstlertheater, dem 1947/48 ein Gastspiel an der Volksbühne Berlin folgte. 1949 arbeitete er am Kabarett Kleine Bühne, dem Vorgänger des Kabarett-Theater Distel in Berlin. Von 1950 bis 1952 folgte ein Engagement am Deutschen Theater.

Noch während seiner Zeit am Theater war er daneben beim Rundfunk beschäftigt, wo er in Hörspielen, Features und Unterhaltungssendungen mitwirkte. In Erinnerung ist er den DDR-Rundfunkhörern vor allem in einer Hauptrolle der real-sozialistischen Hörspielserie Neumann, zweimal klingeln, die von 1967 bis 1981 allwöchentlich in 764 Folgen auf Radio DDR I gesendet wurde.

 

Herbert Köfer in Bernau
Foto: Bernau LIVE

1964 wurde Köfer Mitglied des Kleinmachnower Kreises (einem Zimmertheater im Bezirk Potsdam) und wirkte dort in anspruchsvollen literarischen Programmen u.a. über Heinrich Heine, Theodor Fontane und Georg Weerth mit. 1995 erschien sein Buch Das war’s noch lange nicht. Erinnerungen.. 2003 gründete Herbert Köfer Köfers Komödiantenbühne. Im März 2008 wurde seine Autobiografie mit dem Titel Nie war es so verrückt wie immer … im Verlag Das Neue Berlin veröffentlicht. Sein 75-jähriges Bühnenjubiläum beging er mit „Opa ist die beste Oma“ seit dem 21. August 2015 an der Comödie Dresden. (Info via Wikipedia)

 

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