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Bildungsministerin besuchte Schulen und Kindergärten in Barnim

Bildung im Fokus

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Bernau (Barnim): Der Barnim hat eine bunte und vielfältige Bildungslandschaft. Davon hat sich Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst auf einer Kreisreise nun selbst ein Bild gemacht.

Neben der Aristoteles Gesamtschule in der Bernauer Waldsiedlung besuchte die Ministerin in der vergangenen Woche auch die Grundschule Schwärzesee und die Kita „Spielhaus“ in Eberswalde. Zudem ließ sie sich über die Arbeit der Bildungsinitiative Barnim informieren.

„Es wird hier vielerorts eine hervorragende Arbeit geleistet“, sagte sie zum Abschluss ihrer Reise. Sie wolle den Landkreis ermutigen, sich mit seinen Erfahrungen auch in die Projekte einzubringen, die auf Landesebene gerade angestoßen werden. Auch Barnims Landrat Daniel Kurth bedankte sich bei den Lehrkräften in den Einrichtungen für die „tolle Arbeit“. „Ich habe überall in fröhliche und gut gelaunte Gesichter geschaut“, sagte er. Das lasse auf tolle Lernorte mit einer guten Atmosphäre schließen.

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In der Aristoteles Gesamtschule, die vom freien Träger Montessorischule Niederbarnim geführt wird, erlebten die beiden Politiker, denen sich auch noch Landtagspräsidentin Britta Stark anschloss, einen Flug durch die Einrichtung. Dabei gaben die Kinder der verschiedenen Altersstufen Einblicke in ihren Unterricht – etwa in Musik, Sport, Englisch, Polnisch oder Physik.

Grundschule „Schwärzesee“ mit höchster Priorität

Dass es mancherorts auch Schwierigkeiten gibt, erfuhren Britta Ernst und Daniel Kurth dann in der Grundschule Schwärzesee. Die Schule wird im kommenden Jahr Klassen eröffnen, in denen fast 50 Prozent der Kinder Deutsch nicht als Muttersprache sprechen. Sie hat sich deshalb bereits das zweite Mal im Landesprogramm „Schule für gemeinsames Lernen“ beworben und hofft darüber zusätzliche Lehrkräfte aktivieren zu können. „Für uns hat die Unterstützung dieser Schule absolute Priorität im Landkreis“, erklärt Landrat Kurth.

Die Bildungsinitiative Barnim, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, gab dann einen Einblick in die Ansätze, mit denen Bildung im Barnim gestärkt werden soll. Dazu zählt neben einer altersgerechten Einschulung aller Kinder auch das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Schulabschluss und alle Jugendlichen einen Berufs- oder Studienabschluss erreichen. Zudem soll es in der Region einen Ausbildungsplatz für jeden Jugendlichen geben. Auch der Anteil von Kindern mit „Auffälligkeiten“ soll reduziert werden. Im Gegenzug soll dafür die Anzahl der ehrenamtlich engagierten Bürger/innen zunehmen.

Zum Abschluss ihrer Reise über die Ministerin noch einen Zuwendungsbescheid an die Stadt Eberswalde in Höhe von fast einer Million Euro. Damit soll die Kita „Spielhaus“ in den kommenden Monaten erweitert werden. Geplant ist die Errichtung eines einstöckigen Gebäudes mit Gruppenräumen und dazugehörigem Sanitärtrakt.

Quelle: Landkreis Barnim.

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