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Verkehr: L31 zwischen Ladeburg und Lanke nach 8 Monaten Bauzeit wieder offen
Verkehrshinweis: Sperrung der L 200 in Richtung Bernau zwischen Autobahnausfahrt Bernau-Süd und Birkholzer Straße-  Info
ÖPNV: Das 9-Euro-Ticket für Juni, Juli und August ist erhältlich. Infos
Flüchtlinge aus der Ukraine: Hinweise zu Hilfsmöglichkeiten – Beitrag
Verkehr: Vollsperrung der L31 zw. Ladeburg-Lanke bis 24. Juni – Beitrag
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Führungen durch die Bunkeranlage des MfS in Biesenthal

Führungen durch die Bunkeranlage des Ministeriums der Staatsicherheit in Biesenthal

“Der Anfang vom Ende. Den Kalten Krieg spüren”

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Am 09. und 10. April 2016 öffnet Bunkerexperte Paul Bergner die großen Stahltüren der Bunkeranlage 17/5005 und lädt Geschichtsinteressierte zu einer der seltenen Führungen durch den Bunker des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR nach Biesenthal ein.

Zur Geschichte des Bunkers – Seit der Gründung der DDR 1949 bestand die Möglichkeit der geschützten Unterbringung führender Personen. Allerdings sah man die Eventualität eines Krieges mit Kernwaffen. Beide deutsche Staaten wären Hauptdurchmarschgebiet der Supermächte USA und Sowjetunion. Diese hätten einen Krieg entfesselt, geführt mit Waffen modernster Art. In den vorhandenen Schutzanlagen wäre allerdings der Einbau der erforderlichen Schutzparameter nur mit erheblichem finanziellem Aufwand möglich gewesen.

Erste Vorplanungen zum Neubau von großen modernen Anlagen zur Aufnahme der Mitglieder des Nationalen Verteidigungsrates (NVR)  wurden bereits 1972 intensiv betrieben.”

Das führte ab 1978 zur Konzeption und zum Bau des Bunkerkomplexes 5000 mit seinen Anlagen. In den Jahren von 1984 bis 1988 entstand das Objekt 17/5005. Projektant war das Projektierungsbüro Süd (PBS) aus Dresden und Generalauftragnehmer der „VEB GAN Spezialbau Bernau“.

Bunkeranlage Biesenthal
Foto: Modern Ruins Projekt – http://mielkebunker.de

Es kam nie zu einer offiziellen Übergabe des Bauwerkes nach seiner Fertigstellung 1988 , weil es immer wieder Probleme gab die umfangreichen technischen Anlagen aufeinander abzustimmen. Bei Funktionsproben kam es häufig zu Ausfällen einzelner technischer Systeme und Anlagen, diese wurden auch nicht bis zur Wende (9.November 1989) behoben.

„Erich Mielke betrat jedoch das Bauwerk nie.”

Die Übergabe des Bunkers von der Standortverwaltung der Bundeswehr an einer Entsorgungsfirma erfolgte am 23.06.1993.

Die Zugänge wurden zubetoniert und hielten bis zum Frühjahr 2002.

Der Bunker ist für reguläre Führungen nicht zugänglich, der nächste Termin, findet vorraussichtlich im Oktober 2016 statt.

Alle Infos rund um die Führungen am Wochenende findet ihr in unserem Kalender!

Infos & Bild: Mit freundlicher Genehmigung durch Modern Ruins Projekt – http://mielkebunker.de

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