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Barnim: Giftige Spinnenart lässt sich in Brandenburg nieder

Schwarze Giftklauen und behaarte Beine

Bernau – Barnim: Zugegeben, zu meinen Lieblingstieren zählen Spinnen ganz sicher nicht, wenngleich sie eine hohe Wichtigkeit in unserer Natur haben.

Beruhigend war bisher für mich, als absoluter Akarophobiker, daß es bisher in unserer Region wenigstens keine giftigen Spinnen gab. Das sollte sich heute Morgen spontan ändern, als ich einen Artikel bei der NABU fand.

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Zitat: „Ammen-Dornfinger in Brandenburg – Schüchterner Wandersbursche auf dem Vormarsch“

Auch wenn dieser in seiner Überschrift recht harmlos daher kam, so wurden meine Augen immer größer und es entwickelte sich beim Weiterlesen eine irrationale Furcht vor dieser etwa 1,5 cm großen Giftspinne.

Weiter heisst es bei der NABU „Vorsicht ist angebracht, aber keine Panik“. „Mit ihren kräftig ausgeprägten Kieferklauen…“ Na die sind gut.

Der Ammen-Dornfinger gilt als einzige Spinnenart Mitteleuropas, die dem Menschen relevante Vergiftungen zufügen kann. Sowohl Männchen als auch Weibchen können mit ihrem Giftbiss die menschliche Haut durchdringen.

Während der „Ammen-Dornfinger“ bisher eher in mediterranen Areale sein zu Hause fand, ist er nun in meine Heimat vorgedrungen und hat Brandenburg für sich entdeckt. Ammen-Dornfinger sind wie auch andere Arten der Gattung nachtaktiv und verbringen den Tag in Ruhegespinsten in krautiger Vegetation.

Für den Eikokon und die daraus schlüpfenden Jungspinnen bauen die Weibchen im Hochsommer auffällige, bis zu hühnereigroße Gespinste. Die Spinnen bewohnen extensiv genutzte Offenbiotope mit hohem Gras und Hochstauden, in Mitteleuropa vor allem Waldlichtungen, Ackerbrachen, Wiesen, Wegränder oder Bahndämme. (…)

Ich will jetzt hier wirklich keine Panik verbreiten, aber ich werde den Ammen-Dornfinger ganz genau im Auge behalten ;-)

Nützliche Infos zum Thema findet Ihr bei der NABU: https://brandenburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/sonstige-arten/21025.html

Foto: Von Rainer Altenkamp, Berlin – own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2791386

Infos via NABU und Wikipedia

 

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