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Anstieg der Verbraucherpreise zum Jahresende 2016

Deutlicher Anstieg der Verbraucherpreise zum Jahresende 2016 in Berlin und Brandenburg

Berlin – Brandenburg: Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat sowohl in Berlin als auch im Land Brandenburg um 1,7 Prozent und zogen damit zum Ende des Jahres noch einmal kräftig an. In Berlin war dies die höchste jährliche Teuerung seit Dezember 2013 und in Brandenburg seit Juni 2013, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

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Im Durchschnitt des Jahres 2016 erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr in Berlin um 0,5 Prozent und in Brandenburg um 0,3 Prozent. Somit war erstmals seit 2011 auch wieder ein Anstieg der jahresdurchschnittlichen Teuerung zu beobachten. Im Vergleich zum November 2016 wurde in beiden Ländern eine Preiserhöhung um 0,7 Prozent ermittelt.

Die Berliner und Brandenburger Verbraucher konnten im Dezember 2016 anders als in den Vormonaten nicht mehr von sinkenden Energiepreisen profitieren. Erstmals seit drei Jahren stiegen die Preise für Energie wieder deutlich an, gegenüber dem Vorjahr um +4,0 Prozent in Berlin und +2,1 Prozent in Brandenburg. Vor allem kräftige Preiserhöhungen für Heizöl (Berlin: +29,8 Prozent, Brandenburg: +18,1 Prozent) und Kraftstoffe (Berlin: +5,3 Prozent, Brandenburg: +5,2 Prozent) trugen dazu bei. Auch Strom war insbesondere in Berlin (+3,1 Prozent, Brandenburg: +0,2 Prozent) teurer als im Dezember 2015. Lediglich bei Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (Berlin: –4,3 Prozent, Brandenburg: –6,5 Prozent) sowie Gas (Berlin: –0,8 Prozent, Brandenburg: –0,5 Prozent) konnte man sparen.

Darüber hinaus nahm im Dezember 2016 der Preisauftrieb für Nahrungsmittel mit +4,0 Prozent in Berlin und +3,0 Prozent in Brandenburg wesentlich zu. Erheblich teurer als ein Jahr zuvor waren insbesondere Speisefette und -öle (Berlin: +10,5 Prozent, Brandenburg: +11,9 Prozent) sowie Gemüse (Berlin: +10,4 Prozent, Brandenburg: +11,6 Prozent). Weitere starke Preiserhöhungen gab es bei Fisch und Fischwaren (Berlin: +6,8 Prozent, Brandenburg: +3,8 Prozent), Obst (Berlin: +5,3 Prozent, Brandenburg: +2,1 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (Berlin: +2,9 Prozent, Brandenburg: +3,2 Prozent).

Kennzeichnend für den Preisanstieg um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat waren im Dezember 2016 neben Preiserhöhungen für Heizöl (Berlin: +12,2 Prozent, Brandenburg: +10,5 Prozent), Kraftstoffe (Berlin: +2,4 Prozent, Brandenburg: +3,1 Prozent) und Nahrungsmittel (Berlin: +1,1 Prozent, Brandenburg: +1,2 Prozent), saisonbedingt teurere Pauschalreisen (+20,9 Prozent) und die jährlichen Tarifänderungen der Bahn (+1,7 Prozent). Bei Bekleidung und Schuhen (Berlin: –2,5 Prozent, Brandenburg: –2,0 Prozent) ließen sich indes schon erste Schnäppchen tätigen.

Im Durchschnitt des Jahres 2016 insgesamt nahm die Teuerung entgegen den Vorjahren leicht zu. Erneut wurde die Preisentwicklung hauptsächlich durch sinkende Energiepreise geprägt (Berlin: –3,5 Prozent, Brandenburg: –5,1 Prozent), jedoch schwächte sich deren preisdämpfender Effekt im Vergleich zu 2015 (Berlin: –6,5 Prozent, Brandenburg: –7,1 Prozent) ab. Im Jahresdurchschnitt wirkten auch die Preise für Nahrungsmittel wieder preistreibend. Nach einem leichten Preisrückgang 2015 gegenüber 2014 in Berlin (–0,1 Prozent) und nur moderaten Anstieg in Brandenburg (+0,2 Prozent), zogen sie 2016 wieder stärker an (Berlin: +1,1 Prozent, Brandenburg: +0,9 Prozent).

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

 

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