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Bernau: „Nah & Gut“ im Puschkinviertel schliesst für immer seine Türen

Ein Stück Geschichte geht

Bernau (Barnim): Am heutigen Dienstag öffneten sich das letzte Mal die Türen des „Nah und Gut Heinze“ in der Hermann-Duncker-Straße in Bernau.

Seit dem Anfang der 70er, bis zur Wende als klassische DDR-Kaufhalle, war der kleine Supermarkt für viele Anwohner des Puschkinviertel eine Alternative zum nahegelegenen Netto Markt an der Rüdnitzer Chaussee oder der Bahnhofs-Passage Bernau.

Nach all den Jahren wird der Supermarkt am heutigen Abend vorerst das letzte Mal seine Kunden bedienen. Bei vielen Kunden wie auch Mitarbeiter*innen war heute und in den letzten Tagen ein wenig Wehmut zu spüren. Denn neben der wegfallenden Einkaufsmöglichkeit geht hier auch ein bisschen Geschichte, Familie und ein Ort der sozialen Kontakte verloren.

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Nach unseren Informationen war eine Schließung jedoch notwendig geworden, da die Umsatzzahlen in keinem Verhältnis zu den Kosten lagen. Viele nutzten den kleinen Markt „nur“ für Kleinigkeiten die in den großen Märkten vergessen wurden. Zudem wäre irgendwann eine Modernisierung des Marktes dringend notwendig geworden.

Für einen einzelnen privaten Händler ein sehr schwieriges und vor allem kostenintensives Unterfangen. Denn mit all den großen Supermarkt-Ketten in der Nachbarschaft und dem immer größeren Verlangen nach „Angeboten“, „Billig“ und „Rabatten“ ist es nur schwer möglich, solch einen Markt als einzelner Kaufmann zu führen, Leute zu beschäftigen und Geld zu verdienen.

Was aus dem Gebäude werden wird, ist uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

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