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Barnim: Landrat bedankt sich bei ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

Danke und herzlichen Glückwunsch

Bernau / Barnim: Mit einer Feierstunde bedankte sich der Landkreis Barnim am vergangenen Freitag im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz(ZfBK) in Eberswalde bei ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Ausgezeichnet wurden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Angehörigen der einzelnen Hilfsorganisationen für ihre Mitwirkung im Katastrophenschutz.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Hilfsorganisationen im Landkreis Barnim wurden stark gefordert. Allein im vergangenen Jahr rückten die Helferinnen und Helfer zu 4188 Einsätzen aus – ein neuer Rekordwert, denn im vorhergehenden Jahr waren es noch 3.273 Einsätze. Nach einer Corona-bedingten Pause nutzte Barnims Landrat Daniel Kurth am Freitag, den 7. Juli 2023, die Gelegenheit, den ehrenamtlichen Kräften im Landkreis im Rahmen einer Fest-Veranstaltung seinen Dank auszusprechen.

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Landrat Daniel Kurth freute sich, die Tradition der Danksagung im festlichen Rahmen endlich wieder aufnehmen zu können: „Gemeinsam wollen wir heute Ihre wichtige Arbeit würdigen und uns ganz besonders bei jenen bedanken, die sich seit vielen Jahren mit viel Herzblut der Aufgabe widmen, Menschen in Not zu helfen. Ihr Einsatz und Ihre Bereitschaft, anderen in Not zur Seite zu stehen, sind von unschätzbarem Wert. Sie tragen maßgeblich zur Sicherheit und zum Wohlergehen unserer Gemeinschaft bei.“

In den zehn Feuerwehren der örtlichen Träger des Brandschutzes, der Gemeinden, Ämtern und Städte des Landkreises Barnim sind aktuell (Stand 31. Dezember 2022) 1.570 Männer und 392 Frauen (gesamt: 1.962) aktiv. Zudem gibt es 57 Jugendwehren mit 829 Mitstreitern sowie 9 Kinderwehren mit 68 Mitgliedern. Im brandenburgweiten Vergleich steht der Landkreis Barnim damit außerordentlich gut da. Während der Zulauf an Ehrenamtlichen bei den Feuerwehren und Hilfsorganisationen in vielen Landkreisen rückläufig ist, verzeichnet der Barnim weiterhin eine positive Tendenz.

Geehrt wurden an diesem Abend Kameradinnen und Kameraden für 40, 50, 60, 70, 75 und 80 Jahre Treue Dienste in den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises. Der zu ehrende Kamerad für 75 Jahre konnte der Einladung des Landrates gesundheitsbedingt leider nicht nachkommen, dem zu ehrenden Kameraden für 80 Jahre Treue Dienste wurde bereits in einem kleineren Rahmen für seine langjährigen Dienste durch den Landrat gedankt. Beiden wurden trotz Abwesenheit die besondere Ehre und auch der Dank ausgesprochen.

Stellvertretend für das Land Brandenburg durfte der Landrat dem Kameraden Max Norbert-Börst seinen besonderen Dank aussprechen. Nach vielen Jahren als Kreisausbilder bzw. Leitender Kreisausbilder der Fachrichtung „Maschinist für Löschfahrzeuge“ verabschiedete sich der Kamerad im Dezember 2022 mit einem weinenden und einem lachenden Auge in den Feuerwehrruhestand, wechselte in die Alters- und Ehrenabteilung und wurde mit dem Ehrenzeichen „Silber am Bande“ für sein Engagement dankend geehrt.

Das Jahr 2022 im Rückblick betrachtete der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Sachse. Er erinnerte an 3.614 Einsätze der Technischen Hilfeleistung sowie 871 Brände. Zudem wurde die Brandschutzeinheit des Landkreises mehrfach zur überörtlichen Hilfeleistung alarmiert, vor allem zur Unterstützung der anderen Landkreise des Landes: Treuenbrietzen (Landkreis Teltow Fläming), Bad Liebenwerda (Landkreis Elbe-Elster), Truppenübungsplatz Lieberoser Heide Landkreis Dahme-Spree) oder auch Falkenberg-Elster (Landkreis Elbe-Elster). Stets unterstützend zur Seite stehen die Helferinnen und Helfer der einzelnen Hilfsorganisationen des Landkreises Barnim: Johanniter-Unfallhilfe e.V., DLRG Kreisverband Barnim e.V., DLRG OG Eberswalde und DRK Uckermark-West/Oberbarnim.

Barnim: Landrat bedankt sich bei ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

Ein besonderer Dank ging darüber hinaus im Namen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des Staatsministers des Innern und für Sport des Landes Rheinland- Pfalz an die Kameradinnen und Kameraden für ihren selbstlosen Einsatz beim Hochwasser 2021 in Rheinland-Pfalz. Sie erhalten die rheinland-pfälzische Fluthilfemedaille 2021.

Die Auszeichnungsveranstaltung fand zum nunmehr zweiten Mal im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Barnim statt. Seit der letzten Ausgabe im Jahr 2019 hat sich auf dem Gelände im Eberswalder Nordend einiges getan. „Das ZfBK ist unlängst nicht mehr nur Sitz des Sachgebietes Bevölkerungsschutz“, betonte Landrat Kurth. „Es erfüllt zunehmend den Zweck, den wir ursprünglich unter der Überschrift ‚Eine Heimat für das Ehrenamt‘ erdacht haben. Ich hoffe, dass wir mit den hier zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und mit den noch geplanten Erweiterungen des ZfBK im Außenbereich künftig einen Anteil daran haben können, die Attraktivität des ehrenamtlichen Engagements in Ihren Organisationen hoch zu halten.“

Neben der Fertigstellung der Atemschutzübungsstrecke wurden u.a. der Büro- und Schulungstrakt der Einrichtung fertiggestellt. Insgesamt vier Räume stehen künftig den Hilfsorganisationen im Landkreis Barnim zur Verfügung. Diese wurden im Anschluss an die Auszeichnungen offiziell an die anwesenden Vertreter von DRK, DLRG und Johannitern übergeben.

Eine Zusammenfassung von Robert Bachmann / LK Barnim

 

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