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Immobilienmarkt im Barnim: Bodenpreise zeigen sich weitgehend stabil

Bodenrichtwerte

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Bernau / Barnim: Der Grundstücksmarkt im Landkreis Barnim hat sich im vergangenen Jahr beruhigt. Wie der zuständige Gutachterausschuss nach seiner Beratung am 28. Januar 2026 mitteilte, bleiben die Bodenrichtwerte in der Region überwiegend stabil.

Damit setzt sich der Trend eines stagnierenden Preisniveaus fort, nachdem die Werte in den Vorjahren oft nur eine Richtung kannten: nach oben. Die aktuellen Werte hat der Landkreis Barnim auf seiner Homepage zusammengefasst.

Der Bodenrichtwert ist dabei weit mehr als nur eine statistische Größe. Er wird aus den tatsächlich realisierten Kaufverträgen des Vorjahres ermittelt und gibt den durchschnittlichen Wert für einen Quadratmeter unbebauten, baureifen Boden innerhalb einer Zone an. Für Immobilienbesitzer und Kaufinteressenten ist er damit der wichtigste Gradmesser, um den Wert eines Grundstücks in einer bestimmten Lage einzuordnen.

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Die Bilanz für das Jahr 2025 fällt eindeutig aus: In rund 70 Prozent des Landkreises haben sich die Vorjahreswerte bestätigt. Besonders in den begehrten Lagen des südlichen Landkreises, etwa in den Gemeinden Ahrensfelde und Panketal sowie in der Stadt Bernau bei Berlin, blieb das Preisniveau nahezu unverändert.

Ein differenzierteres Bild zeigt sich hingegen im direkten Berliner Umland und dem weiteren Metropolenraum. Interessanterweise konzentrieren sich die wenigen Zonen mit sinkenden Bodenrichtwerten vor allem auf das engere Berliner Umland. In Gemeinden wie Wandlitz oder der Stadt Werneuchen ist die Lage uneinheitlich: Hier registrierten die Experten sowohl stagnierende als auch steigende und fallende Tendenzen. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Amt Biesenthal-Barnim und der Gemeinde Schorfheide, wo der Markt derzeit ebenfalls in Bewegung ist und keine einheitliche Richtung einschlug.

Deutlich ruhiger verlief die Entwicklung im Norden des Barnims. Hier konnten die Vorjahreswerte fast flächendeckend bestätigt werden. Lediglich in vereinzelten Lagen gab es moderate Steigerungen, was die Bodenpreise in diesem Teil des Landkreises als besonders wertstabil ausweist.

Wie vielfältig der Landkreis ist, zeigt ein Blick auf die enorme preisliche Schere beim Wohnbauland. Die Spanne reicht von günstigen 12 €/m² in Parstein (Amt Britz-Chorin-Oderberg) bis hin zu Spitzenwerten von 460 €/m² im Ahrensfelder Ortsteil Eiche (Bereich Süd). Wer ein typisches Baugrundstück für ein freistehendes Einfamilienhaus im Stadtgebiet von Bernau bei Berlin sucht, muss derzeit mit Werten zwischen 250 und 370 €/m² kalkulieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Barnimer Grundstücksmarkt hat nach den dynamischen Jahren eine Phase der Konsolidierung erreicht. Während punktuelle Korrekturen – vor allem im Berliner Speckgürtel – stattfinden, bleibt das Fundament der Bodenpreise im restlichen Kreisgebiet solide.

Weitere Informationen und Quelle: https://www.barnim.de/neuigkeiten/detail/aktuelle-bodenrichtwerte-beschlossen-1.

Die neuen Bodenrichtwerte sind für die Öffentlichkeit transparent zugänglich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die detaillierten Daten online über das offizielle Bodenrichtwertportal des Landes Brandenburg (BORIS Brandenburg) unter www.boris-brandenburg.de kostenfrei einsehen.

 

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