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Land Brandenburg stimmt Finanzierung Ortsumfahrung Ahrensfelde zu

Info via Landkreis Barnim

Bernau (Ahrensfelde): Die Dorfstraße in Ahrensfelde (B158) gehört zu einer der meist befahrenen Straßen in unserer Region.

Etwa 20.000 Fahrzeuge sorgen hier täglich für dichten Verkehr und vor allem für eine lautstarke Umgebung für die Anwohner*innen. Um hier Abhilfe und Entlastung zu schaffen, ist seit Jahren eine Ortsumfahrung in Planung.

Erst vor wenigen Tagen informierte die Gemeinde Ahrensfelde, dass erst einmal nicht mit einer kurzfristigen Lösung zu rechnen, da das nötige Planfeststellungsverfahren erst ab Mitte 2020 wieder aufgenommen werden kann. In der Mitteilung hieß es zudem:

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“Auf Nachfrage von Bürgermeister Wilfried Gehrke, beim zuständigen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung – Kathrin Schneider, bekamen wir die Antwort, dass sich die „Kostenbeteiligung zwischen Bund und den Ländern noch in der Feinabstimmung befindet“ und dass das Planfeststellungsverfahren erst ab Mitte 2020 wieder aufgenommen wird.”

Wie der Landkreis Barnim nunmehr mitteilt, hat das Land Brandenburg der Finanzierung für die Ortsumfahrung Ahrensfelde zugestimmt.

Barnims Landrat Daniel Kurth begrüßt die Einigung von Berlin und Brandenburg bei der Finanzierung der Troglösung als Ortsumgehung für Ahrensfelde. „Das ist ein wertvoller Schritt in die richtige Richtung und eine gute Nachricht für alle Ahrensfelder“, erklärt Kurth. Nun liege es in den Händen des Bundes. Auch die Tatsache, dass der Landesbetrieb Straßenwesen seine Planungen für den Ausbau im vergangenen Jahr trotz noch fehlender Finanzierungvereinbarung weiter fortgesetzt habe, wertet der Landrat als weitsichtig. „Das spart Zeit in den ohnehin bedauerlich langen Planungsprozessen“, ist er sich sicher. Das Land habe erkannt, dass die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen vor allem am Berliner Rand beschleunigt realisiert werden müssen.“

Das Land Brandenburg hatte der Finanzierungsvereinbarung zur Realisierung der Ahrensfelder Ortsumgehung als Troglösung vergangene Woche zugestimmt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nun dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Zustimmung vorgelegt, wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in einer Presseinformation mitteilte. Parallel dazu wurden seit Herbst letzten Jahres die Planungen für den Bau der Ortsumgehung Ahrensfelde beim Landesbetrieb Straßenwesen wiederaufgenommen.

Für die Anwohner hatten sich Brandenburg und Berlin in der Vergangenheit für eine Troglösung (Anm. der Red.: Straße wird tiefer gesetzt) beim Bau der neuen Trasse ausgesprochen, obwohl der Bundesrechnungshof und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als zu teuer bewertet hatten. Beide Länder sicherten in einer Finanzierungsvereinbarung zu, sich die Mehrkosten teilen zu wollen.

Die Troglösung ist aus Sicht von Berlin und Brandenburg erforderlich, um den Lärm zu mindern und die historisch gewachsenen Strukturen und barrierefreie Verbindungen zwischen Ahrensfelde und Berlin zu erhalten”, so der Landkreis Barnim in seiner Mitteilung.

“Die Ortsumfahrung ist das wichtigste Infrastrukturvorhaben in unserer Region, von dem viele Bürger und Gewerbetreibende abhängig sind. Ein weiteres Jahr Verzögerung ist nach Ansicht des Bürgermeisters nicht hinnehmbar. Die täglichen Staus in den Morgen- und Abendstunden ist für die Anwohner und Pendler eine große Belastung, wenn nicht sogar Gesundheitsgefährdend.

Die Metropolregion Ahrensfelde / Werneuchen wird im künftigen Landesentwicklungsplan als Entwicklungsachse ausgewiesen, die vorhergehende Entwicklung der Infrastruktur ist unabdingbar”, stellt der Bürgermeister von Ahrensfelde, Wilfried Gehrke, fest.

Weiterführende Links

https://bernau-live.de/ortsumfahrung-der-b158-in-ahrensfelde-verzoegert-sich/

https://bernau-live.de/dauerhaft-tempo-30-in-ahrensfelde-bringt-4-dezibel-weniger-laerm/

https://bernau-live.de/b158-dorfstrasse-in-ahrensfelde-tempo-30-von-22-06-uhr/

Foto: Pixabay / Foto by Nile

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