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Zukunft des Finowkanals gesichert! Schleuse Ruhlsdorf geht an die Region

"Wassertouristisches Großprojekt"

Nachrichten aus Deutschland und der Welt (Testbetrieb)

Bernau / Eberswalde: Mit der gestrigen Übergabe der Schleuse Ruhlsdorf von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt an den Zweckverband Region Finowkanal wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Finowkanals erreicht.

Nach der Unterzeichnung des ersten Grundstückskaufvertrags gehen auch die weiteren Schleusen inkl. der Verkehrsflächen zu einem symbolischen Kaufpreis von 1,- € pro Schleusenanlage vom Bund an den Zweck- verband. Der Verband ist zukünftig verantwortlich für den Betrieb, die Unterhaltung und Erhaltung der Schleusen am Finowkanal. Die Kanalstrecken werden weiterhin von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes unterhalten und betrieben.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Mit der Übergabe der Schleuse Ruhlsdorf an den Zweckverband Region Finowkanal haben wir die Grundlage für ein wassertouristisches Großprojekt geschaffen. Unser gemeinsames Ziel ist es, der Region eine nachhaltige wirtschaftliche und wassertouristische Entwicklung am Finowkanal zu ermöglichen. Der Bund steht zu seiner Finanzierungszusage.“

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Die Partner haben sich darauf geeinigt, die Schiffbarkeit des Finowkanals für die Freizeitschifffahrt dauerhaft und durchgehend gemeinsam zu erhalten. Dazu wird der Zweckverband zunächst die westlichen sechs Schleusen am Finowkanal übernehmen, die Schleusen Leesenbrück, Grafenbrück, Schöpfurt, Heegermühle, Wolfswinkel und Ruhlsdorf. Die östlichen sechs Schleusen sollen in wenigen Jahren folgen.

Voraussetzung für die Abgabe der Schleusen an die Region und die zu- künftigen Baumaßnahmen an den Schleusenanlagen des Finowkanals war die 2020 zwischen Bund und Zweckverband geschlossene Finanzierungsvereinbarung. Ausschlaggebend für die Fördermittelzusage des Landes Brandenburg war der Eigentumsübergang vom Bund auf den Zweckverband Region Finowkanal.

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Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent der Gesamtinvestitionen an allen Bau- und Planungskosten zur Grundinstandsetzung einschließlich der Automatisierung der Schleusen am Finowkanal.

Mit diesem Projekt wird der Wassertourismus in der Region, im Sinne des Masterplans Freizeitschifffahrt des Bundes aus dem Jahr 2021, stabilisiert und gefördert.

Landrat Daniel Kurth, Vorsitzender der Verbandsversammlung: „Die dauerhafte Nutzung des Finowkanals als attraktive Freizeitwasserstraße in der Region der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg bietet für die Anliegerkommunen, den Landkreis Barnim und das Land Brandenburg eine große Chance, diese wunderbare Wassersportregion wirtschaftlich und wassertouristisch weiter zu entwickeln.“

Verbandsvorsteher Dr. Adolf Maria Kopp: „Für den Zweckverband erfolgt mit dem Eigentumsübergang der Grundstücke der Startschuss für den Beginn der Baumaßnahmen an den ersten sechs Schleusen des Finowkanals.“

Leesenbruecker Schleuse, Marienwerder, Bernau, Barnim

Ziel ist es, zum Jahresende mit den Arbeiten zur Grundinstandsetzung an den ersten drei Schleusen in Ruhlsdorf, Leesenbrück und Grafenbrück zu beginnen. Erste bauvorbereitende Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, z. B. die archäologische Dokumentation und Baufreimachung der Schleusenareale.

Hintergrund:

Der 32 km lange Finowkanal im Bundesland Brandenburg ist die älteste künstliche Bundeswasserstraße.
Insgesamt gibt es am Finowkanalkanal zwölf Schleusen.

Quellen: Eine Infos des Landkreis Barnim / Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Zweckverband Region Finowkanal und der Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg

Titelbild: (v.l.): Daniel Kurth (Landrat Landkreises Barnim), Wilhelm Westerkamp (Bürgermeister Gemeinde Schorfheide), Dr.-Ing. Adolf-Maria Kopp (Geschäftsführer Zweckverband Finowkanal), Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte (Präsident Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt), Götz Herrmann (Bürgermeister Stadt Eberswalde)

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