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Corona-Eindämmungsmaßnahmen sollen verschärft werden

Beschluss am Donnerstag

Bernau / Deutschland: Am heutigen Dienstag haben sich Bundeskanzlerin Merkel, Bundesminister Scholz und die Regierungschefs und -chefinnen der Länder zu weiteren Beratungen rund um die aktuelle Corona-Lage getroffen.

In der Videokonferenz ging es vorrangig darum, welche zusätzlichen Eindämmungsmaßnahmen nötig sind, um die teils dramatische Corona-Situation besser in den Griff zu bekommen und die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

Auch wenn es heute nicht zu Beschlüssen kam, so einigte man sich auf einige Punkte, die noch ausgearbeitet- und am kommenden Donnerstag beschlossen werden sollen.

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Dazu gehören unter anderem die Einführung umfangreicher Kontaktbeschränkungen vor allem für Ungeimpfte, auch bei privaten Zusammenkünften, die Ausweitung der 2G-Regeln auf den Einzelhandel und Einschränkungen bei Großveranstaltungen. Außerdem soll neben einrichtungsbezogenen Impfpflichten auch eine zeitnahe Entscheidung über eine allgemeine Impfpflicht vorbereitet werden.

Seitens der Bundesregierung heisst es zudem:

Bund und Länder bekräftigen das prioritäre Ziel, die Zahl der Impfungen deutlich auszuweiten. Bis Weihnachten sollen bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich gemacht werden. Dafür soll der Kreis derjenigen, die Impfungen durchführen dürfen, deutlich ausgeweitet werden. Die umgehende Einrichtung eines neuen Bund-Länder-Krisenstabs im Bundeskanzleramt wird Koordinierung und Zusammenarbeit bei der Steuerung der Impfkampagne, bei Impfstofflieferung und -verteilung stärken. General Carsten Breuer wird diesen Krisenstab leiten.

Bund und Länder sind überzeugt, dass es zusätzlicher Maßnahmen bedarf, um die Zahl der täglichen Neuinfektionen zu senken und den Druck auf die Krankenhäuser möglichst bald wieder zu verringern.

Verwendete Quellen: Bundesregierung / Informationsamt

 

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