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Radfahrende im Blick: Kontrollen der Polizei im Landkreis Barnim

Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme

Bernau / Barnim: Licht oder nicht Licht, das war eine der Fragen, die am heutigen Morgen vor der Grundschule an der Hasenheide“ von der Barnimer Polizei gestellt wurde.

Vor der Schule am Schönfelder Weg wurden in den frühen Morgenstunden zahlreichen SchülerInnen, Eltern und Lehrer*innen von der Bernauer Polizei mit einer Fahrradkontrolle begrüßt. Hintergrund der Kontrollen mit Fokus auf den Radverkehr, ist der bereits zum dritten Mal, bundesweit stattfindende, Aktionstag SICHER.MOBIL.LEBEN.

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Unter dem Motto „Radfahrende im Blick“, kontrollieren 28 Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Barnim am heutigen Tag an verschiedenen Stellen im Landkreis Barnim die Fahrtüchtigkeit der Drahtesel. Hierbei liegt der Schwerpunkt vor allem auf einer funktionierenden Beleuchtung und der allgemeinen Fahrsicherheit der Räder.

Auch die Schülerinnen und Schüler, die das Rad für ihren morgendlichen Schulweg nutzten, kamen um einen prüfenden Blick nicht herum. Mit viel Einfühlungsvermögen kontrollierten die Beamten die teils sehr jungen Verkehrsteilnehmer*innen und für manchen gab es einen kleinen Mängelschein mit nach Hause. Hier sind nun die Eltern in der Pflicht die Straßentauglichkeit der Fahrräder wiederherzustellen. Jedes unbeleuchtete Fahrrad, insbesondere von Kindern, ist eines zu viel. Denn ein unbeleuchtetes Rad ist für Autofahrer kaum- oder ggf. zu spät zu erkennen.

Aus diesem Grund sollten Eltern unbedingt ein Auge auf das Rad ihrer Kinder haben und diese nicht ohne Beleuchtung, Helm oder Reflektoren losschicken. Ebenso sollten Erwachsene mit gutem Beispiel voran gehen. Im Übrigen wurden auch sie am heutigen Morgen kontrolliert.

Neben den Zweirädern standen aber auch Autofahrer*innen im Blickfeld der Kontrollen am Schönfelder Weg. Hier wurde mit dem Laser die Geschwindigkeit vor der Schule gemessen. Erlaubt sind hier 30 km/h.

Der jährlich stattfindende Aktionstag „sicher.mobil.leben“ mahnt alle Verkehrsteilnehmer*innen zur gegenseitigen Rücksichtnahme und die Einhaltung der Regeln im Straßenverkehr. Denn nur wenn wir aufeinander Acht geben, sind die Straßen sicher.

Wie wichtig Letzteres gerade für die schwächeren Radfahrer*innen ist, zeigen die Unfallzahlen aus dem vergangenen Jahr. Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK)

Unfälle mit Radfahrenden sind zum Vorjahr um 1,7 % von 3.897 auf 3.962 gestiegen. 51,1 % der Fahrradunfälle (2.025) wurden durch Fahrradfahrer selbst verursacht. Unter Beteiligung von Fahrradfahrern wurden 3.108 Personenschadensunfälle (2019: 2.915; + 6,6 %) polizeilich erfasst, bei denen 3.111 Fahrradfahrer verletzt (2019: 2.916 Verletzte) und 25 getötet (2019: 22) wurden. Die Zahl der Getöteten stieg damit um 13,6 %.

Erst am gestrigen Dienstagnachmittag kam es an der Rüdnitzer Chaussee zu einem Unfall mit einer Radfahrerin und einem PKW. Dieser ereignete sich an einer Grundstücksausfahrt. Hierbei wurde die Radfahrerin leicht verletzt und im Krankenhaus medizinisch versorgt.

Im Laufe des heutigen Tages finden im Landkreis Barnim weitere Kontrollen statt, so etwa im Bereich der Schule in Wandlitz.

Alle Infos rund um das Thema sicher.mobil.leben, findet ihr unter: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/aktuelles/

Wir bedanken uns bei der Polizeiinspektion Barnim für die Einblicke.

 

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