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Feuerwehr Ladeburg beteiligt sich an Schweigeminute für getötete Polizisten

Deutschland trauert

Bernau / Ladeburg: Mit einer Schweigeminute gedachten am heutigen Freitagmorgen um 10 Uhr bundesweit tausende Polizeibeamte ihren beiden getöteten Kollegen im Kreis Kusel, Rheinland-Pfalz.

Auch viele, viele andere Menschen aus den Bereichen Rettung oder Feuerwehr hielten einen Moment lang inne, so etwa die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bernau, Löschzug Ladeburg.

Während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle wurden in der Nacht zum 31. Januar 2022, eine 24-jährige Polizeianwärterin und ihr 29-jähriger Kollege durch Schüsse getötet. Die möglichen mutmaßlichen Täter konnten bereits am selben Tag festgenommen werden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Der zuständige Ermittlungsrichter geht laut Pressekonferenz vom 01. Februar 2022 davon aus, dass die beiden Beamten die Täter bei der Jagdwilderei überraschten und sie aus diesem Grund sterben mussten.

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Bereits in den vergangenen Tagen fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt, so unter anderem ein ökumenischer Gottesdienst in der Heimatstadt Kusel, an welchem hunderte Menschen den Hinterbliebenen ihr Beileid ausdrückten.

Des Weiteren schrieb das Innenministerium von Rheinland Pfalz in einer Pressemitteilung, „Ganz Rheinland-Pfalz trauert um zwei junge Menschen, die mit großer Leidenschaft unser aller Sicherheit zu ihrem Beruf gemacht haben. Ich weiß, dass Worte nicht vermögen, im tiefen Schmerz um das geliebte Kind, den geliebten Partner, die Freundin, den Kollegen, Trost zu spenden. Ich kann nur hoffen, dass es Ihnen hilft, verehrte Angehörige, Freunde und Kollegen, dass Sie mit Ihrer Trauer und Verzweiflung nicht alleinstehen. Dass die Landesregierung, dass ganz Rheinland-Pfalz, ja dass ganz Deutschland mit Ihnen trauert“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Aber auch über die Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz hinaus, trauern deutschlandweit Menschen und möchten dies zum Ausdruck bringen. Um 10 Uhr waren die Polizeibeamten aus Berlin und Brandenburg dazu aufgerufen, vor ihre Polizeidienststellen zu treten bzw. wenn möglich, mit ihrem Dienstwagen anzuhalten, um an der bundesweiten Schweigeminute einen Moment innezuhalten, so Polizeisprecher Mario Heinemann aus Potsdam.

Doch nicht nur Polizeibeamte traten heute im stillen Gedenken auf die Straße, auch andere Einsatzkräfte sind von den Geschehnissen in Rheinland-Pfalz tief betroffen. So nahmen unter anderem auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ladeburg und Mitglieder des Vereins European Police Car Unit e.V. an der bundesweiten Schweigeminute teil.

„Der Tod der beiden Polizisten bei der Ausübung ihres Dienstes, hat auch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Ladeburg tief getroffen. Gerade am Einsatzort, wo oftmals jede Minute zählt, ist die professionelle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei enorm wichtig, insofern wächst man durch die gemeinsamen Einsätze als eine Einheit zusammen. Aus diesem Grund ist es uns wichtig an der bundesweiten Schweigeminute teilzunehmen und damit ein Zeichen der Betroffenheit, der Anerkennung und aber auch ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte zu setzen.“ so Jens Thaute in einem Gespräch mit Bernau LIVE.

Die Polizeistiftung Rheinland-Pfalz hat ein Spendenkonto für die betroffenen Familien eingerichtet.

So schreibt sie auf ihrer Internetseite: „Die Polizeistiftung unterstützt die Familien unserer verstorbenen Kollegin und unseres verstorbenen Kollegen. Eingehende Spenden sollen auch allen Kolleginnen und Kollegenbei bei der Trauerbewältigung helfen, welche unmittelbar ins Geschehen eingebunden waren oder mit der Kollegin und dem Kollegen im Alltag Dienst verrichtet haben.

Spenden nehmen wir unter dem Verwendungszweck „Kusel – Zwei von uns“ entgegen. Wir danken Ihnen für die solidarische Unterstützung und Ihre Anteilnahme.“

Spendenkonto:

Sparda Bank Südwest

IBAN: DE15 5509 0500 0001 9899 79 – BIC: GENODEF1S01

Auch wir von Bernau LIVE möchten den Familien, Kollegen und Freunden an dieser Stelle unser tiefes Mitgefühl und Beileid ausdrücken.

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