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Ukraine-Friedenskundgebung am Bahnhofsvorplatz in Bernau

Für Frieden in der Ukraine

Bernau / Barnim: Etwa 60 Personen folgten der Einladung des Stadtverbandes DIE LINKE Bernau und nahmen an einer Ukraine-Friedenskundgebung teil.

Unter dem Motto „Waffen nieder – Frieden in der Ukraine!“ traf man sich am heutigen späten  Freitagnachmittag auf dem Bernauer Bahnhofsvorplatz und forderte u.a. das Niederlegen der Waffen. Unter den Teilnehmenden war auch Bernaus Bürgermeister André Stahl. 

In einer Erklärung seitens der Veranstalter heisst es: 

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„Seit Wochen hat sich die Situation in der Ukraine zugespitzt. Seit fast 8 Jahren lebt die Bevölkerung der Ostukraine im Ausnahmezustand, leidet unter den bewaffneten Auseinandersetzungen. Alle Bemühungen um Frieden sind bisher gescheitert. Mit der Anerkennung der Regionen Donezk und Luhansk als Volksrepubliken durch Russland und dem heutigen Einmarsch russischer Truppen ist eine neue Eskalationsstufe erreicht.

Diesen klaren Bruch des Völkerrechts verurteilen wir. Er ist durch nichts zu rechtfertigen! Der ebenfalls völkerrechtswidrige Kosovo-Krieg der NATO kann nicht als Rechtfertigung für einen russischen Einmarsch in die Ukraine dienen. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, die nun Opfer dieses Krieges sind.

Längst hat der Konflikt eine globale Dimension – ist zum Kräftemessen zwischen den Großmächten gewachsen. Er gefährdet Frieden und Sicherheit – in Europa und weltweit! Die Beteiligten setzen auf Drohgebärden und Eskalation, Waffenlieferungen und Truppenaufmärsche. Russlands Kritik am Bruch der Zusage des Verzichts auf eine NATO-Osterweiterung und die Sorge um weitere Schritte ist berechtigt. Die massive Aufrüstung, die Stationierung von Raketen und Raketenabwehrsystemen in den Staaten Osteuropas, Dauermanöver wie „Atlantic Resolve“ und „Defender 21“ an den russischen Grenzen, sprechen eine klare Sprache. Eine militärische Eskalation des Konflikts ist dennoch ebenso inakzeptabel wie das Agieren der USA und ihrer NATO-Verbündeten nicht im europäischen Interesse ist.

Mehr Sicherheit für ganz Europa entsteht nicht durch eine Verschärfung der Konfrontation der Großmächte und deren Kampf um geopolitische Einflusssphären. Ein stabiles Sicherheitssystem für Europa kann nur unter Anerkennung der gleichberechtigten Interessen aller Staaten geschaffen werden! Krieg darf niemals Mittel politischer Auseinandersetzung sein!

Wir fordern:

  • Keine Waffenlieferungen Deutschlands
  • Keine Truppenverlegung Deutschlands ins Kriegsgebiet
  • Untersagung der Nutzung deutscher Infrastruktur und Territoriums für den militärische Aufmarsch ins Kriegsgebiet
  • Keine Sanktionsspiralen, die nur letztlich der Zivilbevölkerung schaden
  • die Bundesregierung und die Europäische Union müssen alles tun, damit die Konfliktparteien umgehend an den Verhandlungstisch zurückkehren!
  • Verhandlungen im Rahmen des Normandie-Formates auf Grundlage eines klaren Bekenntnisses zur Entspannung und dem Prinzip der gemeinsamen Sicherheit.
  • die Entwicklung eines gesamteuropäischen Sicherheitssystems unter gleichberechtigter Einbeziehung aller europäischen Staaten unter dem Dach der OSZE.
  • die Öffnung der EU-Ostgrenzen für Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet
  • Den unverzüglichen Stopp der Kampfhandlungen und den Abzug aller russischen Truppen aus ukrainischem Staatsgebiet
  • die Anerkennung der staatlichen Souveränität und der Grenzen der Ukraine durch Russland
  • die Vereinbarung eines militärfreien Sicherheitskorridors entlang der russisch-ukrainischen Grenze sowie der Grenzen Russlands zu den NATO-Mitgliedsstaaten
  • Europa braucht Frieden – jetzt! Die Waffen nieder!“

Auszug der Rede von  Bürgermeister André Stahl (wir bitten die Tonqualität zu entschuldigen)

 

Weitere Kundgebungen

Ein Zeichen für den Frieden möchte auch die Kirchengemeinde Basdorf-Wandlitz-Zühlsdorf setzen. Hierzu findet ebenfalls am heutigen Freitag eine Lichterkette in Basdorf statt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr Am Markt 1. (bitte Kerzen mitbringen) Um 19 Uhr ist eine öffentliche Friedensandacht in der Dorfkirche in Klosterfelde geplant.

Zu einer großen Friedensandacht in der St. Marien Kirche Bernau wird am kommenden Sonntag um 18 Uhr eingeladen. In der Einladung heisst es: „In diesen Zeiten braucht es Verbundenheit. Gemeinschaft und ein Zeichen für den Frieden. Darum laden wir am Sonntag, dem 27.2.2022 um 18:00 Uhr erneut zu einer Friedensandacht in die St. Marien Kirche Bernau ein. Alle sind willkommen, unabhängig von Konfession oder Religion. Wir bitten, bis zum Platz eine FFP2 Maske zu tragen“.

Auch in Berlin sind am Wochenende zahlreiche Kundgebungen geplant. So etwa am kommenden Sonntag. Hier ist eine Großveranstaltung mehrerer Organisationen am Brandenburger Tor angekündigt.

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