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5 Waschbär-Babys sorgten für einen Feuerwehreinsatz in Bernau

Tierrettung ohne Rettung

Bernau / Barnim: Fünf zuckersüße Waschbärbabys sorgten am gestrigen Mittwochabend für einen Einsatz der Ladeburger Feuerwehr.

Ohne dass weit und breit ein Muttertier zu sehen war, torkelten die kleinen Waschbären hilflos und etwas schwach auf der Verbindungsstraße zwischen den Bernauer Ortsteilen Ladeburg und Lobetal. Vorbeifahrende Fahrzeuge drohten sie zu überfahren.

Beherzte Menschen hielten an und versuchten die putzigen Tiere von der Straße zu bewegen. Leider gelang dies nicht so einfach, weshalb die Feuerwehr Ladeburg zur Tierrettung hinzugezogen wurde. Hier angekommen, wurden die Tiere vorsichtig in Richtung Wald verbracht. Da sie den Eindruck machten, etwas schwach zu sein, besorgte man aus der Nachbarschaft ein wenig warmen Fencheltee sowie eine Decke. Ohne Weiteres zu tun, wollte keiner die Tiere zurücklassen. Insofern rief man bei zahlreichen Tierärzten oder Auffangstationen an um zu erfahren, wie mit diesen verblieben werden soll, bzw. ob jemand die augenscheinlich ohne Eltern umherirrenden Tiere aufnehmen kann.

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Leider war dies am gestrigen Abend nirgendwo möglich, weshalb man sich zu später Stunde entschied, die Tiere in einen größeren Karton zu packen und fern der Straße sicher im Wald zu platzieren. In der Hoffnung, dass sich vielleicht das Muttertier um die geschätzt 6 Wochen alten Tiere kümmert, hat man es erst einmal dabei belassen und den Rat der Veterinäre befolgt.

Gleich am heutigen Morgen schaute man wieder nach den Waschbärbabys. Wie etwa 12 Stunden zuvor abgelegt, befanden sich die Tiere noch immer im Karton. Also begann man am heutigen Vormittag nochmals zu telefonieren um die Tiere, sofern sie denn später noch immer da sein sollten, in Obhut zu geben. Zum Glück fand sich gegen Mittag dann eine Auffangstation die bereit war, gleich 5 Waschbären aufzunehmen.

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Mit Freude eilte man am heutigen Nachmittag abermals zu den Waschbären um diese dann zur Auffangstation zu bringen. Allerdings fehlte von ihnen jede Spur. Die Kiste war leer und bis auf eine Decke und übergebliebenen Fencheltee, war nichts mehr von ihnen zu sehen.

Was aus ihnen nunmehr geworden ist, können wir leider nicht sagen. Es bleibt zu hoffen, dass die Mutter sich dann doch noch auf ihre Kinder besonnen hat.

In diese Sinne, alles Gute den Waschbärbabys, danke an die Menschen, die sich um die Tiere gekümmert haben sowie an die Freiwillige Feuerwehr Ladeburg, die auch für solche Einsätze mit einem Lächeln ausrücken.

Ein kleiner Leitfaden für gefundene Waschbären

 

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