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24-Stunden im Einsatz – Berufsfeuerwehrtag der Feuerwehr Bernau

Zum Glück nur eine Übung

Bernau / Barnim: „Schreckliche Bilder“ boten sich am Samstagnachmittag den jungen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Bernau und dem Nachwuchs des Technischen Hilfswerkes Eberswalde, bzw. dem Katastrophenschutz des Landkreises im Rahmen einer groß angelegten Übung.

Zwischen den Bernauer Ortsteilen Ladeburg und Lobetal war es zur „Notlandung eines Flugzeuges“ gekommen, wobei die Maschine beim Aufprall auf den Boden in mehrere Teile zerbrach. Neben zahlreichen brennenden Trümmerteilen und privaten Sachen lagen auch etwa 20 Passagiere, zum Teil schwer verletzt und unter Schock stehend auf dem Feld.

Für die Nachwuchsrettungskräfte kein leichtes Unterfangen, hieß es nun schnell die Personen zu bergen und zügig die Brände zu löschen.

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Während das technische Hilfswerk den Behandlungsplatz aufbaute, an welchem die Verletzten begutachtet und in entsprechende Kategorien nach Schwere der Verletzung einsortiert werden, kümmerten sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr um die verstreut liegenden Verletzten, bis sie geborgen werden konnten.

Weitere Teams kümmerten sich parallel dazu um das Löschen der kleinen und großen Brände. Aufgrund der Anzahl der Verletzten Personen wurde der Rettungsbus des Landkreis Barnim mit alarmiert, welcher den Passagieren nun Schutz und eine Unterkunft bot.

Nach circa einer Stunde waren alle Passiere und die Crew geborgen und konnten gut versorgt dem Rettungsdienst übergeben werden. Neben den Einsatzkräften der Jugendfeuerwehr Bernau und dem Ortsverband Eberswalde, waren der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz des Landkreis Barnim mit vor Ort. Neben dem Rettungsbus der Barnimer Busgesellschaft, war auch ein Tanklöschfahrzeug des Vereins Police Car Unit e.V. am Platz, der als kleines Highlight im Anschluss sein Können zeigte.

Das Szenario stellte eine von zwei größeren Übungen dar die insgesamt 35 Kinder und Jugendlichen der Organisationen im Rahmen des Berufsfeuerwehrtages bewältigen mussten. Der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Stadt Bernau bei Berlin findet alle zwei Jahre statt und soll dem Nachwuchs so real wie möglich, den Alltag einer Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmannes zeigen. Hierfür verbleiben die jungen Rettungskräfte 24 Stunden in der Wache und werden, natürlich mit ausreichenden Erholungsphasen, zu verschiedenen Einsatzszenarien alarmiert.  Neben dem Flugzeugabsturz ging es für die Rettungskräfte zu einem Gebäudebrand mit ebenfalls mehreren Verletzten und mehreren technischen Einsätzen. Ein besonders kniffliger Fall stellte eine Personensuche gegen ein Uhr nachts dar. Diese hatte sich im Wald verirrt und musste nun zeitnah gefunden werden.

Der Berufsfeuerwehrtag wird etwa 6 Monate lang gemeinsam durch die Organisationen geplant. Neben den Einsatzkräften sind zahlreiche Helferinnen und Helfer, meist Eltern und Geschwisterkinder involviert. Nach einem anstrengendem 24 Stunden Dienst werden die Kinder und Jugendlichen nach einem gemütlichen Frühstück am Sonntagmorgen völlig erschöpft, aber glücklich ihren Eltern übergeben.

Wir bedanken uns bei Jugendfeuerwehrwart Florian Brix für die vielen Informationen.

Fotos: Bernau LIVE

 

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