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Basketball: LOK Bernau startet erfolgreich in das neue Jahr

Bernau: Der SSV Lok Bernau behauptet auch im neuen Jahr die Tabellenführung in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Gegen den SC Rist Wedel setzten sich die Bernauer mit 89:75 (44:41) vor eigener Kulisse durch. Routinier Robert Kulawick war mit 25 Punkte, davon sechs Dreier, erfolgreichster Werfer der Lok.

In der wieder einmal sehr gut gefüllten Erich-Wünsch-Halle erwischten im Samstagsspiel zunächst die Gäste den besseren Start. Rist Wedel trotzte der beschwerlichen Anreise und dem Winterwetter. Fabian Strauß eröffnete direkt mit zwei Dreiern und sorgte auf der Rister Bank kurzzeitig für gute Laune. Die Antwort der Lok ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach „Alley Oop-Anspiel“ von Pierre Bland versenkte Jonas Böhm per Dunking die ersten Bernauer Punkte. Der Kapitän gab den Startschuss für einen 12:0-Lauf mit weiteren Punkten von Robert Kulawick sowie Konstantin Kovalev (12:3, 4. Minute). Neben Steffen Kiese und Aurimas Adomaitis, sorgten auch Punkte von Wedels Youngster Jürgen Rich dafür, dass das erste Viertel ausgeglichen verlief. Anfang des zweiten Abschnitts hatten die Bernauer ihre schwächste Phase im Spiel. Fast vier Minuten lang fielen keine Punkte. Wedel konnte dies aber nicht nutzen, um einen Vorsprung herauszuspielen. Robert Kulawick beendete die offensive Durststrecke per Dreier, ehe Konstantin Kovalev wieder zur Führung traf (35:34, 15. Minute). Bis auf 44:37 konnten sich die Hausherren kurz vor der Pause absetzen. Wedel konterte noch und nutze einen Bernauer Ballverlust zum Pausenstand von 44:41.

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Jannes Hundt eröffnete nach der Pause mit einem Dreier. Deutlich wacher setzten sich die Bernauer mit einem 10:0-Lauf erstmals zweistellig ab (54:41, 24. Minute). Die Holsteiner kämpften sich zwar immer wieder auf Schlagdistanz. Routinier Robert Kulawick (25 Punkte) oder Pierre Bland hatten aber jedes Mal auf der Gegenseite eine Antwort parat. Bernau hielt die Führung bis ins vierte Viertel hinein zweistellig. Zwei Dreier von Will Barnes und Steffen Kiese zwangen René Schilling dann zu einer Auszeit (75:67, 34. Minute). Ferdinand Zylka und Jannes Hundt sorgten jeweils per Dreier wieder für einen komfortablen Vorsprung, den die Lok-Korbjäger am Ende sicher über die Zeit brachten. Mit 89:75 gelang den Bernauern ein optimaler Start in das neue Jahr. Mit Pierre Bland und Jonas Böhm erreichten gleich zwei Akteure ein Double-Double. Bland sammelte 14 Punkte und 14 Assists. Böhm kam auf 13 Zähler und zehn Rebounds.

Bei den Bernauern gab Robert Glöckner nach überstandener Verletzung sein Saisondebüt. Der ALBA-Doppellizenzspieler markierte von der Freiwurflinie seine ersten Punkte und sammelte zudem noch drei Rebounds. Tim Schneider fehlte dagegen am Samstag. Er stand beim Auswärtssieg von ALBA BERLIN aufgrund von mehreren Verletzungen im Bundesligakader.

Lok-Headcoach René Schilling: „Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Wir wollten erfolgreich in das neue Jahr starten. Das ist uns gelungen. Wedel hat sich wieder einmal als starker und unangenehmer Gegner präsentiert. Wir hatten selbst einige schwache Phasen im Spiel und Ballverluste, die wir uns in den nächsten sehr wichtigen Spielen so nicht mehr erlauben dürfen.“

Am kommenden Wochenende hat der SSV Lok Bernau ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Der Tabellenführer trifft auswärts auf den Verfolger Iserlohn Kangaroos. Das Spiel bei den Sauerländern beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Hemberghalle (Immermannstraße 7, 58636 Iserlohn).

Viertelstände: 27:25, 44:41, 70:58, 89:75

SSV Lok Bernau: Robert Kulawick (25 Punkte), Pierre Bland (14), Jonas Böhm (13), Konstantin Kovalev (13), Jannes hundt (8), Nico Adamczak (8), Timajh Parker-Rivera (4), Ferdinand Zylka (3), Robert Glöckner (1), Kevin Wohlrath (0), Nino Valentic (0)

SC Rist Wedel: Steffen Kiese (14 Punkte), Aurimas Adomaitis (13), Jürgen Rich (12), Fabian Strauß (11), Jens Hirschberg (11), Will Barnes (9), Moritz Hübner (3), Jacob Ritter (0), Manuel Behr (0), Marcel Hoppe (dnp)

Spielbericht und Foto: Ricardo Steinicke

 

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