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Grund zum Feiern – doppeltes Jubiläum in Lobetal

Herzlichen Glückwunsch!

Bernau / Barnim: Auch wenn sich die Sonne am heutigen Mittwochmittag im Seniorenwohnpark Am Kirschberg in Lobetal etwas zurückgezogen hat, so wird aktuell noch immer mit einem großen Bewohnerfest gleich doppelt gefeiert.

Die Häuser Tabea/ Bethanien feiern ihr 25-jähriges- und das Haus Esther sein 15-jähriges Bestehen. Klar, dass hierfür alle Mitarbeiter:innen und Bewohner:innen seit dem frühen Vormittag auf den Beinen sind. Zum Geburtstag gibt es neben Musik, eine große Torte, eine vergnügliche Modenschau mit Kleidern der letzten 100 Jahre sowie eine offizielle Feierstunde. Die Stadt Bernau brachte zum Geburtstag einen jungen Kirschbaum mit.

1993 berichtete die Lobetaler Mitarbeiterzeitschrift „Kettenglied“: „Nach intensiven Gesprächen mit den für die Planung dieses neuen Pflegeheims verantwortlichen Mitarbeitern sowie dem Architektenbüro aus Bielefeld wird nun auf dem reizvollen Gelände unter dem Kirschberg ein neues Seniorenpflegeheim erbaut.“

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Das war auch dringend notwendig. Das Wohnen und die Pflege in den bestehenden Häusern war nicht mehr zeitgemäß. Die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen hat zu genommen, so dass die Pflegeausstattung deutlich verbessert werden musste. Hinzu kam, dass die Häuser nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entsprachen.

Baubeginn der ersten beiden im Landhausstil errichteten Häuser „Bethanien“ und „Tabea“ war Ende 1993, Umzug und Einweihung dann im Frühjahr 1996. Die Häuser ersetzten die damaligen gleichnamigen Wohnbaracken, die früheren Schnitterbaracken. Diese waren bekannt unter dem Namen Ernterast. Das Haus „Esther“ kam 2006 dazu und ergänzte das Ensemble „Am Kirschberg“ durch eine moderne Architektur mit großem Atrium.

Lobetal IMG 0216Uta Rehaage von der Verwaltung und Nadja Büssow von der Pflegedienstleitung beim Anschneiden der Geburtstagstorte

In den Erinnerungen der Bewohnerinnen und Bewohner und der damaligen Leitung ist herauszulesen, dass der Umzug zwar eine Umgewöhnungszeit erforderte, aber das neue Zuhause durchweg positiv erlebt wurde. Vor allem der persönliche Sanitärbereich stellte eine große Verbesserung dar. Zwar waren die Kontakte untereinander teils in den alten miteinander verbundenen Häusern dichter, aber das machte der höhere Wohnstandard wieder wett.

Aktuell werden in der vollstationären Versorgung und Pflege 120 pflegegerechte und barrierefreie Plätze in Einzel- und Doppelzimmern angeboten. Die drei Häuser gliedern sich in acht Wohngemeinschaften mit jeweils 15 Seniorinnen und Senioren. Die gestalteten Außenanlagen bieten vielerlei Anregung mit den Kräuterhochbeeten, der Vogelvoliere und dem Tiergehege mit Esel und Schafen. Wöchentliche Andachten, regelmäßige Gottesdienste, jahreszeitliche Feste sowie die familiäre Wohngruppenstruktur prägen die Gemeinschaft in den Häusern.

Die Lage am Rande des Ortsteils Lobetal ist umgeben von Natur und Wald. Die Bio-Gärtnerei, der Milchladen und der Touristentreff sind fußläufig zu erreichen, so dass die Spaziergänge immer mit einem schönen Ziel verbunden werden können.

Verwendete Quellen: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal / Fotos: Wolfgang Rakitin für Bernau LIVE

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Lobetal

 

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