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Selbst gemalter Fußgängerüberweg in Eberswalde darf bleiben

Zebrastreifen nun für immer

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Bernau (Barnim): Am 20. Juli 2018 berichtete Bernau LIVE über einen selbst gemalten Fußgängerüberweg in der Friedrich-Ebert-Straße in Eberswalde.

Offenbar frei nach dem Motto: Wenn Du etwas nicht bekommst, dann Male es dir einfach, waren sowohl die Fahrbahnmarkierung als auch die entsprechenden Schilder relativ professionell gebastelt und angebracht worden. 

Auch wenn Polizei und Ordnungsamt prompt reagierten und alles entfernten, so blieb die Problematik der Gefahrenstelle bestehen. Doch die Stadt Eberswalde reagierte und richtete im November 2018 einen fachmännisch aufgebrachten Zebrastreifen ein.

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Aus dieser zunächst geplanten Testphase wird nun eine Dauerlösung: Der Zebrastreifen in der Friedrich-Ebert-Straße bleibt kein Provisorium, sondern wird zu einer dauerhaften Installation.

Näheres hierzu weiß die Pressestelle der Stadt Eberswalde zu berichten:

„Aus der zunächst geplanten Testphase wird nun eine Dauerlösung: Der Zebrastreifen in der Friedrich-Ebert-Straße bleibt kein Provisorium, sondern wird zu einer dauerhaften Installation.

„Die Bürger haben uns gezeigt, dass sie sich eine Überquerungsmöglichkeit wünschen. Daher haben wir die Notwendigkeit eines Überwegs an dieser Stelle geprüft“, so Baudezernentin Anne Fellner. „Die Ergebnisse dieser Prüfung haben die Stadtverwaltung davon überzeugt, den Zebrastreifen dauerhaft zu installieren.“

Im Herbst 2018 wurden gestaffelte Zählungen durchgeführt, um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Heraus kam, dass täglich zirka 1000 Fußgänger den Übergang nutzten, in der Spitzenstunde allein 122. „Die Zahlen zeigen uns, dass der Bedarf gegeben ist. Daher werden wir in diesem Jahr einen permanenten Fußgängerweg installieren“, so Anne Fellner.

Die Friedrich-Ebert-Straße gehört zum Kern der Innenstadt und damit zu den meistgenutzten Straßen der Stadt. Viele Geschäfte des täglichen Bedarfs reihen sich an ihr entlang auf. In den Sommermonaten werden noch mehr Fußgänger den Überweg nutzen. Gleichzeitig ergab die Messung im Herbst, dass täglich 6800 Kraftfahrzeuge die Straße frequentieren. Die Schaffung des Fußgängerüberwegs ist daher auch als ein Beitrag zur gerechten und für alle Verkehrsteilnehmer sicheren Mobilität im Stadtgebiet zu verstehen.

Im nächsten Schritt wird der Fußgängerüberweg verkehrsrechtlich angeordnet, nach der erfolgten Auftragsvergabe wird der finale Zebrastreifen dann voraussichtlich im Frühjahr fertiggestellt. Noch bevor die Verwaltung zu dieser Entscheidung kam, gab es auch Gespräche mit der Barnimer Busgesellschaft. Der Überweg wird die Fahrzeiten der Busse nicht beeinträchtigen. Dies haben die Überprüfung ebenfalls bestätigt.“

Ende gut, alles Gut – Es sei jedoch davor gewarnt, sich die eigenen Wünsche im Straßenverkehr vom Herzen zu malen! Es bleibt ein verbotener Eingriff in den Straßenverkehr.

Foto: Bernau LIVE / Leserfoto Gunnar

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