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Ein Schwan und 13 Einsatzkräfte der Feuerwehr Schwanebeck

Von einem Schwan der sich nicht retten lassen wollte und 13 Feuerwehrmännern mit grossem Respekt.

Bernau – Schwanebeck: Vor gut einer Stunde wurde die Feuerwehr Schwanebeck zu einem Grundstück in die Rathenaustrasse gerufen. Grund hierfür war ein auf einem Grundstück sitzender und verletzter Schwan.

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Dieser hatte sich, nach Angaben von Anwohnern, bereits am späten Abend in einem Zaun verfangen und wurde von diesen aus seiner misslichen Lage befreit. Hierbei verletzte sich der Schwan wahrscheinlich so sehr, dass er nicht mehr in der Lage, war seine „Unfallstelle“ eigenständig zu verlassen. Infolgedessen saß er also heute Vormittag noch immer dort. Besorgte Anwohner verständigten daraufhin die Feuerwehr SCHWANebeck.

Mit 13 Kameraden versuchte man nun, den einsamen Schwan einzufangen um ihn einem Tierarzt vorzuführen. Das fand der etwas garstige Schwan allerdings nicht so toll und versuchte sich zu wehren. Mit viel Geschick, List und einer Decke gelang es dann den anwesenden Feuerwehrmännern, das verletzte Tier einzufangen.

Schwan - Feuerwehr Schwanebeck

In der Wildauffangstation Melchow soll sich nun um sein Wohl gekümmert werden. Wie und warum der Schwan auf das Grundstück gelangte, ist- und wird wird wohl unklar bleiben.

Fotos: Bernau LIVE

Hintergrund: Die Schwäne (Cygnini) sind eine Tribus der Entenvögel (Anatidae). Innerhalb dieser Familie werden sie den Gänsen (Anserinae) zugerechnet. Schwäne sind die größten aller Entenvögel. Wegen des rein weißen Gefieders der europäischen Arten und der eindrucksvollen Größe sind sie in zahlreiche Mythen und Märchen eingegangen. Der Lebensraum der Schwäne sind Sümpfe, flache Seen und langsam fließende Flüsse. Der Grund muss stets gründelnd erreichbar sein, so dass zu tiefe Gewässer für Schwäne ungeeignet sind.

Schwäne ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, die vom Gewässergrund geholt werden. Wenn sie an Land gehen, fressen Schwäne auch am Ufer wachsende Pflanzen. Daneben werden zu einem weit geringeren Anteil Wasserinsekten, Mollusken, kleine Fische und Amphibien aufgenommen.

Die Paare binden sich für das ganze Leben. Bei einer Gruppe von Höckerschwänen konnte festgestellt werden, dass von den erfolgreich brütenden Tieren 97 % im Folgejahr mit demselben Partner brüteten. Dass sich Paare trennen, ist demnach extrem selten. So wurde beim Zwergschwan, der eine Lebensdauer von bis zu 27 Jahren hat, eine Paarbindung von wenigstens 19 Jahren festgestellt. Dementsprechend ist es schwierig für ältere Schwäne, die ihren Partner verloren haben, einen neuen Partner zu finden.

Die meisten Schwäne sind Einzelgänger, deshalb verteidigen Höckerschwäne für gewöhnlich erbittert ihr Revier. Bei Verletzung des Territoriums durch einen anderen Schwan kann es zu einem tödlichen Kampf kommen. (Info via Wikipedia)

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