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Bernaus Bürgermeister André Stahl “Gemeinsam die Krise überwinden!”

Info der Stadt Bernau bei Berlin

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Verkehr: Stau und erhebliche Verkehrsbehinderungen. Mehr dazu im Morgenbeitrag
Auf ins neue Rathaus: Wichtige Hinweise zu den Öffnungszeiten und Umzug der Verwaltung. Beitrag
Covid-19: Alle Infos zur aktuellen Corona-Verordnung im Land Brandenburg. Beitrag
Wetter am Freitag: Bis zum späten Nachmittag meist Regen bei bis zu 16 Grad

Liebe Bernauerinnen und Bernauer,

seit März hat sich unser Land, hat sich die ganze Welt grundlegend verändert. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen wir alle mit tiefgreifenden Einschränkungen leben. Anstrengende Wochen mit großen Veränderungen liegen hinter uns, weitere Wochen stehen uns bevor.

Dadurch, dass sich ganz viele Menschen an die derzeit geltenden Regelungen halten, steht Deutschland im Hinblick auf den Pandemieverlauf im internationalen Vergleich relativ gut da. Aber die Situation ist in den einzelnen Regionen ganz unterschiedlich. Im Landkreis Barnim sind die Stadt Bernau und ihre Nachbarkommunen am stärksten betroffen. Gründe dafür sind die Berlin-Nähe, die höhere Bevölkerungsdichte, aber auch die höhere Konzentration an Gesundheitseinrichtungen.

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In Bernau sind deutlich mehr als 100 Coronavirus-Fälle bislang bestätigt. Der Schwerpunkt der positiv getesteten Fälle liegt in der Brandenburgklinik. Die Klinikleitung hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um sowohl Patienten als auch Angestellte zu schützen und steht in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt des Landkreises und der Stadtverwaltung. Wir nehmen diese Situation ernst und helfen, wo wir können.

Viele helfende Hände und ein großes Gemeinschaftsgefühl

Ich freue mich, dass viele von Ihnen das genauso machen und Hilfe anbieten, wo diese benötigt wird. Die Solidarität ist in der Stadt an vielen Stellen sichtbar: Nachbarn helfen einander beim Einkauf, Frauen und Männer nähen Mundschutzmasken für andere, etliche Menschen haben sich der privaten Initiative „Bernau hilft gemeinsam“ angeschlossen oder unterstützen die Agentur Ehrenamt. Bleibt zu wünschen, dass der Zusammen- halt und das Gemeinschaftsgefühl auch über die Corona-Zeit hinaus bestehen bleiben. Damit diese schwierige Zeit auch etwas Gutes hat.

Ich kann aber auch verstehen, dass bei einigen von Ihnen die Einschränkungen an die Substanz gehen. Die soziale Isolation, die Angst vor Krankheit, die wirtschaftlichen Sorgen und nicht zuletzt die Doppelbelastung aus „Beruf und Kinderbetreuung zu Hause“ begleiten viele von uns. Wir alle wünschen uns, dass wir ins normale Leben zurückkehren können, aber das wird nur in Etappen passieren.

Rückkehr ins „normale Leben“ nur in kleinen Schritten

Die ersten kleinen Schritte der Lockerung haben Bund und Länder abgestimmt, sodass diese in dieser Woche in Kraft getreten sind. So dürfen Geschäfte wieder öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter beschränken und die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden. Die Schulen werden nur schritt- und jahrgangsweise wieder für den Unterricht geöffnet, was bedeutet, dass die Eltern weiterhin die Vermittlung von Schulwissen zum großen Teil selber stemmen müssen. Die Kitas bleiben vorerst geschlossen, allerdings wird die Notbetreuung ausgeweitet. Als Träger der städtischen Kitas, Grund- und Oberschulen kümmern wir uns selbst- verständlich darum, dass die Einrichtungen mit ausreichend Seife und Desinfektionsmitteln ausgestattet sind. Trotzdem: Das allgemeine öffentliche Leben bleibt zunächst einmal eingeschränkt.

Ein Lichtblick: Erste kulturelle Einrichtungen wie die Stadtbibliothek dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Ganz anders sieht es für unsere Bernauer Traditionsveranstaltungen aus. Nach dem Beschluss der Bundesregierung und der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten aller Bundesländer dürfen bis mindestens 31. August keine Großveranstaltungen stattfinden. Deshalb sehen wir uns leider gezwungen, unser Hussitenfest, das Kinder- und Jugendfest, den Tag der Vereine mit Kunst- und Handwerkermarkt und weitere liebgewonnene Traditionen in diesem Zeitraum abzusagen.

Sie sehen, Normalität herrscht noch lange nicht, aber die Ausgangssperre blieb uns bislang erspart. Individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sind weiterhin ausdrücklich erlaubt. Aber natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln. Es sind nur Tropfen auf dem heißen Stein, aber es zeigt sich etwas Licht am Ende des Tunnels.

Jetzt gemeinsam die lokale Wirtschaft stärken

Optimismus ist gefragt, vor allem mit Blick auf die Wirtschaft. Die staatlichen Rettungs- schirme sind aufgespannt, trotzdem kommen auf uns alle schwierige Zeiten zu. Ich kann Ihnen jedoch versprechen, dass wir alles dafür tun werden, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Die Stadt startet deshalb eine Investitionsoffensive und arbeitet daran, so viele Auftragsvergaben wie möglich durchzuführen. Wir werden in Kitas, Schulen, Grün- anlagen und in den Straßenbau investieren. 38 Millionen Euro stehen dafür im Haus- halt bereit. Die großen Schlüsselprojekte Bernaus werden weiter vorangetrieben, damit möglichst viele Menschen in der Region in Lohn und Brot bleiben.

Aber auch Sie können dabei helfen: Bestellen Sie doch Ihr Mittag beim Gastronomen um die Ecke und nutzen eines der zahlreichen Abhol- und Lieferangebote. Eine Übersicht finden Sie auf den Internetseiten der Bernauer Stadtmarketinggesellschaft unter www. best-bernau.de. Kaufen Sie so oft wie möglich bei den Händlern vor Ort ein. So können wir gemeinsam dazu beitragen, dass sich das Stadtbild Bernaus aufgrund der aktuellen Situation nicht grundlegend ändert. Niemand wünscht sich, dass sich nach Corona leere Schaufensterläden aneinanderreihen.

Wir können diese Situation am besten meistern, wenn wir zusammenhalten. Lassen Sie uns deshalb zuversichtlich bleiben. Wir haben in der Stadt die besten Voraussetzungen, dass es nach der Pandemie schnell wieder aufwärts geht. Gemeinsam überwinden wir auch diese Krise!

Ihr Bürgermeister André Stahl

 

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Verwendete Quellen
Stadt Bernau bei Berlin
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