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Bernau: DRK-Blutspendeaktion hat in der Stadthalle begonnen

#WirBleibenZuhause

Bernau (Barnim): Noch bis 18.30 Uhr kann am heutigen Freitag in Bernau dringend nötiges Blut gespendet werden.

Mit ausreichendem Mindestabstand, hat das DRK seine Spendeplätze in der Stadthalle am Steintor eingerichtet. 

BesucherInnen sollen unbedingt ausreichend Zeit mitbringen, da es aufgrund der SARS-CoV-2 Sicherheits-Maßnahmen, etwas länger dauern kann. Personen mit Erkältungssymptomen, Fieber und Durchfall werden nicht zur Blutspende zugelassen. Es wird gebeten, dass sie die Termine gar nicht erst aufsuchen.

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Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Spendewillige mit Symptomen werden nicht zur Blutspende zugelassen und gebeten nicht auf Terminen zu erscheinen. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.

In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Sicherheit auf Blutspendeterminen:

Bereits seit dem 16. März 2020 hat der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost weitreichende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um ein Ansteckungsrisiko für Blutspender, Personal und Ehrenamt auf Blutspendeterminen so gering wie möglich zu halten. Diese Maßnahmen werden der aktuellen Pandemiephase ständig angepasst. Aktuell besteht die Maßnahme in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Fiebermessen und größtmöglicher Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende.

Prof. Dr. med. Torsten Tonn, medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord- Ost, bedankt sich herzlich bei allen Blutspenderinnen für das selbstlose Engagement: „Wir sind überwältigt von der hohen Resonanz und danken den Blutspendern für die überaus große selbstlose Unterstützung. Wichtig ist es jetzt die Blutspende kontinuierlich auf einem ausreichend hohen Niveau zur Sicherung des Bedarfs aufrecht zu erhalten.“

Der DRK-Blutspendedienst hat dafür auf seiner Website www.blutspende-nordost.de ein Blutspendebarometer eingerichtet, wo die Bevorratung der Blutpräparate nach Blutgruppen tagesaktuell angezeigt wird. Dies soll BlutspenderInnen Als Entscheidungshilfe dienen.

Blutspende und Corona-Virus:

https://www.blutspende-nordost.de/

https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus/

 

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