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Barnim: Weniger Verkehrsunfälle, mehr Verletzte, acht Verkehrstote

Lagebericht und Prävention

Bernau (Barnim): Die Polizeidirektion Ost präsentierte der Verkehrsunfallkommission (VUK) des Landkreises Barnim und der Stadt Eberswalde den Unfalllagebericht 2018.

Aus diesem geht unter anderem hervor, das Verkehrsunfälle im Landkreis Barnim zwar um 7,8% gesunken sind, jedoch mehr Menschen verletzt wurden. Um dem entgegenzuwirken, präsentierte die VKU zahlreiche Maßnahmen, die den Verkehr im Landkreis sicherer machen sollen. 

So wird es 2019 u.a. zahlreiche Verkehrskontrollen geben, es sollen Aktionstage stattfinden und man wird einen besonderen Fokus auf Alkohol und Drogen sowie auf die Nutzung von mobilen Geräten am Steuer setzen.

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Anbei die Infos des Landkreis Barnim:

Im Jahr 2018 sank die Zahl der polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr von 5.693 auf 5.251. Darunter waren 714 Unfälle mit Personenschäden. 963 Personen wurden dabei verletzt. „Wir werten diese Unfälle ortsbezogen aus und versuchen so herauszufinden, wo sich Unfälle häufen, worauf sie zurückzuführen sind und welche Maßnahmen als geeignet erscheinen, um Unfälle zu vermeiden“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Verkehrsunfallkommission.

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim forderte im Jahr 2018 zudem acht Todesopfer und damit sieben weniger als im Vorjahr. Ursächlich hierfür war in drei Fällen die Geschwindigkeit in Verbindung mit Fahrfehlern, in deren Folge es zu Zusammenstößen mit Bäumen oder anderen Hindernissen kam. Zweimal gab es Unfälle in Folge von Überholvorgängen, bei denen es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kam. In einem Fall wurde eine Person von einem rückwärtsfahrenden Pkw am Baum eingeklemmt. Einmal war Alkohol die Ursache und in einem weiteren Fall hat ein Radfahrer entlang der B 158 aus Richtung Berlin den Radweg genutzt und ist anschließend im Kreuzungsbereich B 158/Birkholzer Straße auf die Fahrbahn gewechselt. Infolgedessen kam es zum Zusammenstoß mit einem Pkw.

Arbeit und Strategie der Verkehrsunfallkommission

Strategisch will die Verkehrsunfallkommission mit ihren Maßnahmen die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr, die Reduzierung der Verkehrsunfälle, die Verminderung der Unfallfolgen, den Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern sowie die Erhöhung der Normenakzeptanz erreichen. Deswegen haben die Mitglieder in ihrer jüngsten Sitzung die Ausweitung von Kontrolltätigkeiten diskutiert.

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Für 2019 wird es eine Vielzahl an Verkehrskontrollen durch die Polizei geben. An diesen wird sich der Landkreis Barnim beteiligen. Es sind Aktionstage zu den Schwerpunkten LKW, Krad und Radverkehr geplant. Weiterhin wurden Kontrollen zur Bekämpfung der Ursachen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, Anlegung Gurt, Ablenkung und die Nutzung von mobilen Geräten (Handy) festgelegt.

„Mit Fair Play kann jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten. Eine hohe und für Verkehrsteilnehmer wahrnehmbare Präsenz der Verkehrsüberwachung ist die Basis einer erfolgreichen Unfallprävention“, so Kerlikfosky weiter. Neben der Überwachung seien Aufklärung und Schärfung des Gefahrenbewusstseins ein elementarer Teil der Aktivitäten. Denn je höher die Akzeptanz der bestehenden Verkehrsregeln bei den Verkehrsteilnehmern sei, desto eher sollten sie bereit sein, sich freiwillig an diese Verkehrsregeln zu halten.

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