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Schauspieler Herbert Köfer im Alter von 100 Jahren verstorben

Vom Theater zum Fernsehen und zurück

Bernau / Berlin: Noch im Februar feierte Schauspieler-Legende Herbert Köfer mit vielen Plänen seinen 100. Geburtstag. Wie am gestrigen am Sonntag bekannt wurde, verstarb Köfer nun am 24. Juli 2021.

Mit Serien wie „Rentner haben niemals Zeit“ oder „Geschichten übern Gartenzaun“ spielte sich Hebert Köfer, der am 17. Februar 1921 in Berlin geboren wurde, bereits in den 80ern in die Herzen der TV Zuschauer oder begeisterte mit fast 700 Folgen von „Neumann, zweimal klingeln“ die Hörer im damaligen im Rundfunk der DDR.

Bis heute wurden hieraus über 300 Film- und Fernsehproduktionen sowie zahlreiche Theateraufführungen an denen Herbert Köfer mitwirkte.

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In den letzten Jahren hat sich Hebert Köfer überwiegend dem Theater gewidmet. Mit dem Stück „Rentner haben niemals Zeit“ gastierte Herbert Köfer 2016 auch in Bernau und feierte hier seinen 95. Geburtstag in der Stadthalle. Damals sagte er zur Vorführung, dass es wohl seine letzte große Rolle wäre. Zum Glück war sie es nicht und fast ein Jahr später feierte „Ein gesegnetes Alter“, 2017 an selbigem Ort seine Premiere. Zuletzt war Herbert Köfer u.a. mit dem Bühnenstück „Das blaue Fenster“ auf Tour. Es war die „Fortsetzung“ einer Fernsehsendung, die zwischen 1982 und 1990 monatlich im DDR-Fernsehen lief.

Auch im Fernsehen war Köfer bis vor kurzem noch aktiv. So wirkte er in den vergangenen Jahren in zahlreichen Serien mit. So unter anderem bei „Soko Wismar“, Soko Leipzig“, Notruf Hafenkante oder „Krauses Zukunft“. Im März 2008 wurde seine Autobiografie mit dem Titel „Nie war es so verrückt wie immer…“ im Verlag Das Neue Berlin veröffentlicht. Im letzten Jahr erschien eine weitere Biografie mit dem Titel „99 und kein bisschen leise“ im Eulenspiegel Verlag.

In den Jahren 2002 und 2020 wurde Herbert Köfer für sein Lebenswerk mit der „Goldene Henne“ ausgezeichnet. Herbert Köfer galt zuletzt als der Dienstälteste noch agierende Schauspieler der Welt.

IMG 1691 1024x683 RentnerAusschnitt aus dem Theaterstück „Rentner haben niemals Zeit“

 

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