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DRF Luftrettung Brandenburg: 1.585 Einsätze im ersten Halbjahr

Erstes Halbjahr 2021

Bernau / Brandenburg: Beinahe täglich sehen wir irgendwo einen Rettungshubschrauber in unserer Region herumfliegen.

Neben Unfällen oder als Notarztzubringer, gehörten auch im ersten Halbjahr 2021 Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder neurologischen Vorfälle zu den häufigsten Alarmierungsgründen der DRF – Luftretter*innen. Zugenommen haben zudem Badeunfälle.

Die ersten sechs Monate der Jahres waren für die Crews der Hubschrauber und Flugzeuge der DRF Luftrettung wieder arbeitsreich: Die Luftretter*innen wurden 18.356-mal alarmiert, um schwer kranken oder verletzten Menschen schnellstmöglich und hochprofessionell medizinische Hilfe zu leisten. In den letzten Wochen bemerkten die Besatzungen darunter bereits einen Anstieg von Einsätzen im Zuge von Badeunfällen. Bedingt durch die Coronapandemie steht für viele Menschen wieder ein innerdeutscher Urlaub auf dem Programm. Damit verbunden sind oftmals Ausflüge an unbewachten Flüssen und Seen. Die Luftretter*innen sind dabei auch auf die Mithilfe der Badegäste angewiesen und appellieren daher an sie das Wasser zügig zu verlassen, wenn ein Hubschrauber sich nähert.

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Der in Angermünde stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung leistete im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 878 Einsätze, davon 861 in der Notfallrettung und 17 zum Transport kritisch kranker oder verletzter Patient*innen zwischen Kliniken. Die zwei in Brandenburg stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung wurden in den ersten sechs Monaten 2021 zusammen 1.585-mal alarmiert.

Weitere Informationen zur Station Angermünde: https://www.drf-luftrettung.de/de/menschen/standorte/station-angermuende

Hintergrundinformationen zur Förderung

Was viele nicht wissen: Die DRF Luftrettung ist ein gemeinnütziger Verein, bzw. eine gemeinnützige AG und Krankenkassen erstatten nur die Kosten, die dem gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen. Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation jedoch auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Denn Fortbildungen, Investitionen in Luftfahrzeuge und modernste Medizintechnik, decken die Krankenkassen leider nicht mit ab.

Dabei ist die Luftrettung, gerade auch in ländlichen Regionen, unverzichtbar geworden. Durch unsere tägliche Arbeit und dem Beiwohnen zahlreicher Einsätze der Luftrettung, können wir nur an jeden appellieren, sich bei der DRF Luftrettung über Spenden- oder Fördermöglichkeiten zu informieren.

Zur Sicherstellung ihrer hohen Qualität ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon: 0711-70072211.

Symptome für einen Herzinfarkt?

  • Starkes Druck- bzw. Engegefühl oder Schmerzen im Brustkorb, die ausstrahlen können (z. B. in Armen, Oberbauch, Schulterblättern, Rücken, Hals oder Kiefer)
  • Enge oder stark brennendes Gefühl in der Herzgegend
  • „Unspezifische Anzeichen“ (häufiger bei Frauen) z. B. Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen in ungewöhnlichem Ausmaß
  • Angstschweiß mit kalter, fahler Haut

Erste Hilfe bei Herzinfarkt

  • Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 alarmieren!
  • Erste Hilfe leisten: Bei Bewusstlosigkeit sofort mit der Herzdruckmassage beginnen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ununterbrochen fortfahren.
  • Wenn möglich nach einem Defibrillator Ausschau halten und anwenden! Damit kann ein Herzkammerflimmern unterbrochen werden. In vielen öffentlichen Gebäuden stehen diese bereits zur Verfügung. Der Ausbau eines flächendeckenden Netzes sollte (nach Ansicht der DRF Luftrettung) jedoch weiter vorangetrieben werden.

Aktuelle Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung

Verwendete Quellen: DRF Luftrettung

 

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