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Wunsch nach Schwimmbad in Bernau – Stadt bietet Lösungsvorschlag

Info der Stadt Bernau

Bernau (Barnim): Nachdem aus dem politischen Raum mehrfach der Ruf nach einem Schwimmbad für Bernau laut geworden ist, sieht sich die Stadt in der Pflicht, zumindest Erwägungen vorzunehmen, ob dieses Vorhaben umgesetzt werden kann.

Eine Variantenprüfung hat jetzt ergeben, dass eine kostenneutrale Umsetzung auf dem Dach des neuen Rathauses möglich ist.

Bürgermeister André Stahl dazu: „Es ist sicherlich klug, Anregungen aus dem politischen Raum aufzugreifen. Die Rathaus-Variante hat für mich auch einen gewissen Charme. Denn wenn wir das Haus schon zu einem Ort für die Bürger machen – Stichwort Dachterrasse, Stichwort Gastronomie – ist es nur konsequent, wenn wir dem Wunsch nach einem Schwimmbad nachkommen und den Bernauerinnen und Bernauer hier noch etwas mehr bieten.“

Um trotz Mehrbetriebs die Ordnung zu wahren, ist die Nutzung des Schwimmbads auf dem Rathausdach jedoch mit Einschränkungen verbunden: „Wie in jedem Schwimmbad auch, dürfen keine Haus-, Nutz- oder Wildtiere mitgebracht werden, wie Katzen, Stiere oder Wale, auch wenn letztere noch so klein sind“, so das Stadtoberhaupt weiter. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Rettungshunde sind davon ausgenommen.

Wunsch nach Schwimmbad in Bernau - Stadt um Umsetzung bemüht
Foto der Stadt Bernau (Pressestelle)

BU: So könnte das Schwimmbad auf dem Rathausdach später ungefähr aussehen. Das Gerüst an der Seite steht dann natürlich nicht mehr (Fotomontage: Stadt Bernau bei Berlin)

Dies ist natürlich nur ein spitzer April-Scherz der Stadt Bernau. In der Tat war das Thema Schwimmbad erst kürzlich wieder Thema bei der Bernauer Stadtverordnetenversammlung. 

Obwohl der Punkt “Schwimmhalle” nicht auf der Tagesordnung stand, gab es hier kurzzeitigen Redebedarf. Ausgang hierfür war die Forderung der CDU Panketal, Wandlitz und Bernau, nach einer Schwimmhalle für den südlichen Barnim. Ein Thema das seit vielen Jahren heiss diskutiert wird und im diesjährigen Wahlkampf noch einmal richtig zur Geltung kommt und vermutlich großen Anklang findet.

Auch wenn einige Stadtverordnete meinten, dass es in unserer Region nicht genügend Einrichtungen zum “Schwimmen” gäbe, so warnte André Stahl alle Befürworter noch einmal vor den extrem hohen Kosten eines möglichen zukünftigen Bades. (Bau und Folgekosten zum Betrieb) Dennoch möchte er sich nicht gegen den Wunsch stellen und will nach möglichen Investoren Ausschau halten. Sollten sich hier keine finden, so werde das Thema “Schwimmbad” sicher seinen Platz in der Stadtverordnetenversammlung finden. Hier müssten dann alle Stadtverordneten über einen möglichen Bau entscheiden.

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