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Strompreisanpassung ab 01.01.2013 in Bernau

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Energiewende  – überall

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Energiewende macht Strompreisanpassung zum 01.01.2013 erforderlich – Bernauer Durchschnittsverbraucher zahlen monatlich rund 7,90 € mehr – andere Anbieter sind gleichermaßen betroffen.

Bernau macht da keine Ausnahme: Zum 01.01.2013 erhöhen die Stadtwerke ihre Strompreise.

Nachdem das Unternehmen den Preisanstieg des Jahres 2012 durch  interne Optimierungen abfangen konnte und damit nicht an die Kunden weitergeben musste, sieht es sich durch die gesetzlichen Vorgaben jetzt veranlasst, die Strompreise anzupassen.

In Bernau beträgt der Bruttoarbeitspreis  für die mit Strom grundversorgten Haushalte dann 28,58  ct/kWh
(bisher 25,32 ct/kWh), der Bruttogrundpreis  liegt bei 4,76 €/Monat (bisher 3,62 €/Monat). Bei einem Durchschnittsverbrauch von 2.500 kWh erhöhen sich die Ausgaben für Strom damit um monatlich rund 7,90 €.

Die Preise für Erdgas bleiben davon unberührt. „Hier gibt es keine Preiserhöhung“ , betont Bettina Römisch. Die Leiterin Handel bei den Stadtwerken Bernau verweist darauf, dass die Bernauer Strompreise derzeit sehr gut sind und dies trotz der Erhöhung künftig auch bleiben werden:  „Von den 90 Stromanbietern in und um Bernau liegen wir mit unseren Produkten derzeit weit im unteren Drittel, mit unserem Sonderprodukt BERNAUSTROM
sogar unter den ersten 10. “

Hinzu kommen die zahlreichen Vorteile, mit denen die Stadtwerke Bernau als reines kommunales und zudem regional präsentes Unternehmen punkten:  „Wir sind vielseitig in der Region verwur-
zelt – ob das nun die Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen oder die umfangreichen  Investitionen
in die Infrastruktur und Energieanlagen sind.

Ganz wichtig: unsere Gewinne bleiben hier vor Ort. Hinzu kommt
unser sportliches, kulturelles und soziales Engagement  in und  für Bernau. “

Notwendig sei die Strompreisanpassung unter anderem auf Grund  der  steigenden Ökoumlage.  Seit dem 15.10.2012 steht fest, dass sich die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien  (EEG) auf 6,3 ct/kWh  (inklusive Mehrwertsteuer) erhöht. „Das ist eine Erhöhung um fast die Hälfte“ , sagt Bettina Römisch. Und damit ist aus ihrer Sicht das Ende der Fahnenstange noch  lange nicht erreicht.

Ganz neu hinzu komme ab 2013 eine Offshore-Haftungsumlage in Höhe von 0,25 ct/kWh. „Damit sollen die Verbraucher die wirtschaftlichen Nachteile bezahlen, die den Erbauern von Windkraftanlagen im Meer entstehen, wenn sie nicht  rechtzeitig ans Netz angeschlossen werden können, weil es diese Netze eben noch gar nicht gibt“ , so die Leiterin Handel.

Bereits seit 2012 gilt eine Umlage in Höhe von 0,151 ct/kWh (netto), die stromintensive Verbraucher von den
Netzentgelten befreit. Für 2013 verdoppelt sich diese Umlage auf 0,329 ct/kWh (netto).  „Industriekonzerne mit
hohem Bedarf sparen sich die Netzentgelte zu Lasten von Haushalten und Gewerbe“ , sagt Bettina Römisch.
Sie
geht davon aus, dass der dringend notwendige Netzausbau im Rahmen der Energiewende die Netzentgelte insgesamt noch weiter verteuern wird.  „Auch unser vorgelagerter Netzbetreiber, die E.ON edis hat die Netzentgelte drastisch erhöht. “

Fazit: Selbst wenn nicht alle Versorger ihre Preisanpassungen gleichzeitig vornehmen, daran vorbei käme aber niemand. Deshalb rät Bettina Römisch allen Kunden, die sich jetzt neu orientieren wollen, sehr genau hinzuschauen und immer auch das Kleingedruckte zu lesen.

„Wer sich zum Beispiel von einem Wechselbonus angesprochen fühlt, der sollte unbedingt am Ball bleiben und aufpassen, wann dieser Bonus aufgebraucht ist und ob der gewählte Anbieter dann noch  immer mit einem Preisvorteil punkten kann. “

Alle Infos und Ansprechpartner finden Sie hier:

http://www.stadtwerke-bernau.de/

Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch, Donnerstag:
7.45 – 16.00 Uhr
Dienstag:
7.45 – 18.00 Uhr
Freitag:
7.45 – 14.15 Uhr

Telefon: 03338 / 61 -323 bis 61 -327

(Pressestelle Stadtwerke Bernau)

Foto: Bernau LIVE

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