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LOK Bernau unterliegt DBV Charlottenburg

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Lok leistet sich zu viele Fehler beim DBV Charlottenburg –

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Der SSV Lok Bernau in der 1. Regionalliga Nord das Auswärtsspiel im Berlin-Brandenburg-Derby beim DBV Charlottenburg mit 68:62 (41:24) verloren.

Die Bernauer rutschen nach der dritten Saisonniederlage in der Tabelle auf den siebten Platz ab. Am Samstag um 19.00 Uhr gastiert mit dem SC Itzehoe der nächste schwere Gegner in der Hussitenstadt.

Die Berg und Talfahrt beim SSV setzte sich auch am Wochenende fort. Nach dem deutlichen Sieg über ALBA Berlin II im ersten Derby, konnten die Bernauer nur in der zweiten Halbzeit überzeugen. „Offensiv haben wir uns über weite Strecken des Spiels unnötig oft zu komplizierten Aktionen gezwungen.

Das führte bei uns zu einer hohen Fehlerquote“, analysierte der enttäuschte Lok-Headcoach René Schilling. Vorallem in der ersten Halbzeit lief bei den Barnimern gar nichts zusammen. Nach ausgeglichenem Beginn, spielten die Charlottenburger wie entfesselt auf.

Angeführt von DBV-Spielmacher Thomas Schoeps, der in den ersten zehn Minuten 11 seiner 22 Punkte erzielte, lag die Lok mit 18:4 im Hintertreffen. Erst nach mehreren Wechseln fand die Defensive wieder in die richtige Spur. Mit einem 13:2-Lauf kämpfte sich Bernau im zweiten Viertel wieder ins Spiel (20:16, 13. Minute). Allerdings antworteten die Hauptstädter prompt mit einem weiteren Zwischenlauf und setzten sich zur Halbzeit mit 41:24 wieder deutlich ab.

Nach einer ruhigen Ansprache von Trainer René Schilling in der Kabine zeigten sich Lok-Akteure in der Defensive eine Leistungssteigerung. Zudem platzte nun endlich auch bei Emmanuel Wilson der Knoten. Der Bernauer US-Boy fand vor der Pause gar nicht in die Partie. Im dritten Viertel streute er, laut umjubelt von den Bernauern Anhängern, gleich zehn Zähler ein.

Bei nur noch sechs Punkten Rückstand vor dem Schlussviertel, lag die Wende im Spiel in der Luft (54:48, 30. Minute). Allerdings verhinderte die weiterhin hohe Fehlerquote im Angriff, dass der SSV die Führung im Spiel übernehmen konnte. Eine Minute vor Schluss stand es 63:62. Mit taktischen Fouls sollten die Berliner, die in der Schlussphase Nerven zeigten, an die Freiwurflinie geschickt werden. Mit einem letzten Angriff hatte Bernau noch die Chance zum Ausgleich. (65:62, 40. Minute). Der entscheidende Wurf fand leider nicht den Weg in den Ring, so dass Thomas Schoeps im Gegenzug den Schlusspunkt zum 68:62 markierte.

„Wir müssen 40 Minuten lang gut verteidigen um ein Spiel zu gewinnen, egal ob wir offensiv einen guten oder schlechten Tag haben. Es gilt sich den Sieg an jedem Wochenende aufs Neue zu erarbeiten und das funktioniert nur über eine gute Verteidigung“, mahnte Loks Trainer die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit an. „Wer erst in der zweiten Hälfte sein Potenzial, besonders defensiv, abruft, der hat es am Ende auch nicht verdient zu gewinnen“.

Am kommenden Samstag empfängt der SSV Lok Bernau im nächsten Heimspiel den SC Itzehoe. Die Holsteiner gehören zu den hochgehandelten Teams dieser Saison, haderten aber zuletzt immer mal wieder mit Verletzungspech. Die Partie beginnt wie immer um 19.00 Uhr in der Sporthalle Heinersdorfer Straße.
Viertelstände: 20:11, 41:24, 54:48, 68:62

SSV Lok Bernau: Emmanuel Wilson (17 Punkte), Dominique Klein (9), Benito Barreras (7), Viktor Mier (6), Marcus Dathe (5), Friedrich Lotze (5), Philipp Bednarski (5), Jonas Schmidt (4), Zintis Plivda (4), Philipp Liewehr (0), Yassin Mahfouz (0), Nico Kaml (dnp)
Ricardo Steinicke

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