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Redaktion Bernau LIVE

Polizei: Handtasche geraubt – Einbrecher gefasst – zahlreiche Unfälle

Infos und Meldungen der Polizeidirektion Ost

Bernau (Barnim): Erst vor wenigen Tagen informierten wir über einen Handtaschenraub auf dem Verbindungsweg von der Bahnhofs-Passage Bernau nach Bernau-Süd.

Wie die Polizeidirektion Ost aktuell mitteilt, kam es am gestrigen späten Sonntagabend an fast gleicher Stelle wieder zu einem ähnlichen Vorfall.

Diese und weitere Meldungen der Polizeidirektion Ost

Bernau – Handtasche geraubt

Am späten Abend des 11.08.2019 wurde der Polizei ein Raubdelikt angezeigt. Nach ersten Erkenntnissen war eine 69 Jahre alte Frau gegen 21:40 Uhr auf dem Verbindungsweg von der Bahnhofspassage in Richtung Bernau-Süd unterwegs gewesen. Dort überholte sie ein Jogger. An der Ecke Breiter Wiesenweg/Marsstraße erschien plötzlich dieser Mann wieder, entriss ihr die Handtasche und rannte davon. Die Geschädigte stürzte zu Boden und zog sich Verletzungen an Armen und Beinen zu. Die Nahbereichsfahndung führte anschließend nicht zum Auffinden des Täters.

Mögliche Zeugen, die gegen 21:40 Uhr im besagten Bereich einen Mann eiligen Schrittes flüchten sahen, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bernau zu melden. Dies kann unter der Rufnummer 03338 3610 oder über die Internetwache www.polizei.brandenburg.de erfolgen.

Bernau – Einbrecher gestellt worden

Am späten Abend des 11.08.2019 verschaffte sich ein Einbrecher mit roher Gewalt Zutritt zu einer Autowerkstatt in der Weißenseer Straße. In der Folge durchsuchte der Mann sämtliche Behältnisse nach Verwertbarem und nahm u.a. vorgefundenes Bargeld an sich.

Was er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte, war die Tatsache, dass sein Vorgehen nicht unbemerkt geblieben war. Hinzugerufene Polizisten fanden den Eindringling dann in einem Regalfach der oberen Lageretage, wo er sich vor den Uniformierten noch hatte verstecken wollen. Der 25 Jahre alte Rumäne wurde vorläufig festgenommen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,62 Promille aufzuweisen. Kriminalisten der Inspektion Barnim prüfen jetzt, ob er für weitere Taten verantwortlich zu machen ist.

Joachimsthal – Kradfahrer bei zwei Unfällen verletzt worden

Gleich zweimal mussten am Nachmittag des 11.08.2019 Rettungskräfte und Polizisten auf die L220 (Seerandstraße) ausrücken. Zwischen Eichhorst und Joachimsthal hatten sich zwei Motorradfahrer bei Unfällen Verletzungen zugezogen.

Gegen 14:15 Uhr war ein 34 Jahre alter Mann auf seiner Ducati in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten und mit einem Hyundai kollidiert. Der Kradfahrer musste mit schweren Verletzungen in das Berliner Unfallkrankenhaus ausgeflogen werden. Die beiden Insassen des Autos, dessen ebenfalls 34 Jahre alter Fahrer und seine siebenjährige Beifahrerin, erlitten bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen.

Gegen 16:25 Uhr stürzte ein Motorradfahrer ebenfalls in einer Rechtskurve mit seiner Honda. In diesem Fall blieb es für den 34-Jährigen bei leichteren Blessuren. Auch er kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus.

BAB 11 – Stau nach Unfall

Am 11.08.2019, gegen 11:25 Uhr, wurde der Polizei ein Unfall gemeldet.

Zwischen Bernau-Süd und dem Dreieck Barnim waren ein Hyundai und zwei Mercedes miteinander kollidiert. Dabei wurden die beiden Insassen des Hyundais, eine 64 Jahre alte Frau und ein 74-jähriger Mann, leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine Schätzsumme von 12.000 Euro.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Berlin für ca. 60 Minuten voll gesperrt werden. Dabei entstand ein Stau, der in Spitzenzeiten 17 km Länge erreichte. im Rückstau kam es dann zu einem weiteren Unfall. Hier waren ein Mitsubishi und ein Renault beteiligt. Glücklicherweise blieben alle Insassen der Fahrzeuge unverletzt. Der Sachschaden wird in diesem Fall auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Polizei setzt Schulwegüberwachung fort

Mit dem Schulbeginn im Land ergreift die Brandenburger Polizei im Zusammenwirken mit anderen Partnern Maßnahmen zur Schulwegsicherung. Hierbei handelt es sich sowohl um Präventions- als auch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen, die darauf abzielen, die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und zu einem normgerechten Verhalten anzuhalten sowie festgestellte Verstöße zu ahnden.

So wurden beispielsweise in der vergangenen Woche insgesamt 13 Präventionsveranstaltungen mit dem Titel „Busschule“ im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ost vorrangig durch Bedienstete der polizeilichen Prävention durchgeführt. Bei diesen Veranstaltungen wird das richtige Verhalten bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel insbesondere den Erstklässlern vermittelt.

Darüber hinaus fanden Aktionen und Kontrollmaßnahmen statt, an denen Vertreter der Unfallkasse Berlin-Brandenburg und zum Teil auch Mitarbeiter der örtlichen Ordnungsämter mittaten. In einigen Fällen wurde bei den Kontrollen die Gelegenheit eines Gedankenaustausches zwischen Schülern und Kraftfahrzeugführern ermöglicht.

Bei den polizeilichen Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Schulwegsicherung sind in der vergangenen Woche insgesamt 881 Verkehrsordnungswidrigkeiten im Zuständigkeitsbereich der PD Ost, der die Landkreise Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree und die Stadt Frankfurt (Oder) umfasst, festgestellt worden. In der Mehrzahl der Fälle handelt es sich um Geschwindigkeitsüberschreitungen (570). Aber auch andere Ordnungswidrigkeiten wurden festgestellt. Hierzu zählen unter anderem Verstöße gegen die Gurtpflicht, Ausrüstungsmängel an Fahrrädern und auch Fehlverhaltensweisen von Radfahrern.

Mehrere Schulwegunfälle, die sich bereits in der vergangenen Woche ereignet haben, bekräftigen das Erfordernis der polizeilichen Maßnahmen.

In Basdorf wurde beispielsweise am 07.08.2019, gegen 13:40 Uhr, eine elfjährige Radfahrerin vom einem PKW erfasst und in der Folge leicht verletzt. Der Kraftfahrzeugführer hatte das Mädchen beim Abbiegen nicht wahrgenommen. In Eberswalde wurde am gleichen Tag um 07:52 Uhr in der Breiten Straße ein 12-jähriger Radfahrer von einem PKW erfasst. In diesem Fall überquerte aber das Kind die Fahrbahn, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten.

Die polizeilichen Maßnahmen zur Schulwegsicherung werden fortgesetzt und richten sich auch weiterhin sowohl an Kraftfahrzeugführer als auch an die Schüler selbst.

Quelle: Polizeidirektion Ost

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