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„Social distancing“ und Tipps für ein stressfreies Familienleben

Helios Kliniken Berlin-Buch

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Bernau (Berlin): In diesen Tagen lautet das Motto: “Einfach mal zuhause bleiben”, sofern es möglich ist.

Spätestens seit den aktuellen Verordnungen sollte es jeder verstanden haben und entsprechend umsichtig handeln. Auch das Helios Klinikum in Berlin-Buch ruft dringlichst dazu auf, die Outdoor-Aktivitäten auf ein Minimum zu reduzieren. Zudem gibt es zahlreiche Tipps für ein stressfreies Familienleben. 

Im Zuge der Corona-Krise Geschäfte schließen in großem Umfang, Bars und Clubs: Die Menschen sind angehalten, zu Hause zu bleiben, keine unnötigen Aktivitäten zu unternehmen – und vor allem auf Sozialkontakte so gut es geht zu verzichten. Das Gebot der Stunde lautet: „Social distancing“. Trotzdem nehmen viele, gerade junge Leute, die Corona-Krise noch nicht so ernst, wie sie eigentlich sollten und verabreden sich sogar zu sogenannten Corona-Partys.

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Corona-Partys

Wo das Feiern in der Öffentlichkeit verboten ist, rufen sich Gruppen zu Corona-Partys zusammen. Trotz des sich verbreitenden Corona-Virus, lässt sich seit dem Wochenende beobachten, was passiert, wenn der Wunsch nach Normalität das eigene Verantwortungsbewusstsein besiegt. Menschen verabreden sich über soziale Netzwerke in Parks, an öffentlichen Plätzen oder zu Hause zum gemeinsamen Feiern in großer Gruppe. Seitdem häufen sich die Meldungen, dass die Polizei solche Zusammenkünfte beenden und Platzverweise erteilen musste.

Experten und Politik mahnen dringend Abstand zu halten, selbst zu den engsten Freunden. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, vernünftig zu handeln und derartige Veranstaltungen wie die Corona-Partys künftig zu unterlassen. Jeder Bürger trägt die Verantwortung, die Infektionsrate so gering wie möglich zu halten und damit lebensbedrohliche Erkrankungen vor allem in Risikogruppen zu vermeiden. Wer derzeit zu Partys, egal ob zuhause oder vielleicht im Park, einlädt, der handelt gegen die derzeitigen Bestrebungen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Solidarität zeigen!

Auch der ärztliche Direktor im Helios Klinikum Berlin-Buch, Prof. Dr. med. Henning T. Baberg, warnt vor der Gefahr bei den sogenannten Corona-Partys: “Bitte keine Corona-Partys! Bleiben Sie möglichst zu Hause und verzichten Sie auf Sozialkontakte so gut es geht. Zeigen Sie Solidarität! Und helfen Sie mit, die Kurve flach zu halten. Das Gebot der Stunde heißt jetzt Abstand halten, um sich selbst und Ihre Mitmenschen zu schützen.” #stayhome #flattenthecurve

Junge Menschen sind die Hauptträger des Corona-Virus. Doch ausgerechnet sie haben Schwierigkeiten damit, ihr Verhalten der Krise anzupassen. Solche Partys verbreiten den Corona-Virus deutlich schneller, als es derzeit Dank der Eindämmungsmaßnahmen der Fall ist. Damit sind automatisch auch die Risikogruppen stärker bedroht.

Abstand halten!

Das Schlagwort heißt in diesen Zeiten: „Social distancing“. Das beinhaltet auch: Bitte nicht anfassen zur Begrüßung – Fremde Hände zu schütteln ist nun einfach für eine ganze Weile tabu, ebenso wie Küsschen mit Umarmung. „Wer dennoch nicht auf ein Begrüßungs- oder Verabschiedungsritual verzichten möchte, kann sich einfach in unserem Mitarbeitervideo inspirieren lassen: https://vm.tiktok.com/goTmrf/

Stresstest für Familien

Mit Alltagsplanung emotional stabil durch die Corona-Krise

Der Corona-Virus ist ein besonderer Stresstest für Familien. Das soziale Leben in Deutschland ist überwiegend lahmgelegt und täglich steigen die Infektionszahlen. Schul- und Kitaschließungen stellen Familien organisatorisch und emotional auf die Probe. Viele Erwachsene und Kinder leben jetzt auf unbestimmte Zeit auf engem Raum, in Sorge, was kommt. Kinder- und Jugendpsychiater Dr. med. Rüdiger Stier vom Helios Klinikum Berlin-Buch erklärt, wie Familien jetzt besonnen durch den Alltag kommen können.

Unmittelbar nach der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen machte der Begriff „Corona-Ferien“ die Runde und für viele Kinder fühlt es sich noch wie vorgeschobene Sommerferien an. Diese Situation stellt Familien ganz praktisch vor große Herausforderungen. „Größer als die Angst vor der eigenen Infektion ist oftmals die Angst der Eltern den Alltag bewältigen zu können“, sagt Dr. med. Rüdiger Stier, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, am Helios Klinikum Berlin-Buch. „Sollte die Auszeit von Schule und gewohntem Tagesablauf nicht nur wenige Wochen, sondern einige Monate andauern, ist das auch für die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder gefährlich,“ betont Dr. Stier.

Alltagsrhythmus mit Wochenplan herstellen

Damit der Stress um die vermeintliche Freizeit möglichst minimiert wird, sollte ein Alltagsrhythmus mithilfe eines Wochenplans hergestellt werden,“ rät Dr. Stier. Auf ihm können Zeiten für Hausaufgaben, Freizeit, Entspannungsmomente und Bewegungsübungen vermerkt sein oder auch Pflichten im Haushalt festgehalten werden. Geregelt und besprochen werden sollte auch der tägliche Handy- und Fernsehkonsum. „Eltern sollten besonders auf die Mediennutzung ihrer Kinder achten,“ sagt er. „Dennoch birgt diese Krisen-Situation die große Chance für Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen,“ so Dr. Stier.

Miteinander reden, um Ängsten vorzubeugen

Gemeinsame Gespräche helfen, den Kindern die Ausnahmesituation zu erklären und Ängste zu nehmen. „Sprechen Sie mit Ihren Kindern und erklären Sie kindgerecht mit viel Einfühlungsvermögen, was gerade passiert. Dies beugt möglichen Ängsten vor,“ sagt Dr. Stier. Auch Kleinkinder sind bereits in der Lage, die Veränderungen in ihrem Umfeld zu verstehen.

Auch der Kontakt zu den Großeltern sollte aufrechterhalten werden. Für ältere Menschen, die ohnehin schon ein hohes Ansteckungsrisiko haben, ist es jetzt eine schwere Zeit. Kinder, Enkel oder Freunde, kann man mit einem Telefon- oder Videoanruf eine Freude bereiten.

Tagebuch schreiben

„Wir leben gegenwärtig in einer sehr ungewöhnlichen Zeit. Vielleicht ist das ein guter Zeitpunkt, ein Tagebuch zu beginnen und seine Erlebnisse festzuhalten. Diese Methode hilft auch, um sich möglichen Ärger von der Seele zu schreiben”, empfiehlt Dr. Stier.

Das Helios Klinikum Berlin-Buch bietet einen exemplarischen Wochenplan zum Download an, der nach Belieben angepasst werden kann.

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie auf unserer Website unter www.helios-gesundheit.de/corona

Quelle: Helios Klinikum Berlin-Buch

Wo kann ich mich bei Corona-Verdacht oder mit Fragen hinwenden?

Landkreis Barnim

  • Medzinischer Verdachtsfall COVID19: 03334 214 1601 – Gesundheitsamt
  • Allgemeine Infos zum Thema COVID19 und zur Schul- und Kitaschließung: 03334 214 1900
    Bitte Arztpraxen und Krankenhäuser nur bei absoluter Dringlichkeit aufsuchen

Weitere Informationen sowie eine umfangreiche Zusammenfassung findet Ihr HIER.

 

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