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LOK Bernau muss Auswärtsniederlage zum Playoffs-Auftakt einstecken

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Bernau (Barnim): Im ersten Spiel des Playoffs-Achtelfinale musste Lok Bernau bei den Iserlohn Kangaroos eine 72:90 Niederlage hinnehmen.

Nachdem die Partie trotz schwacher Freiwurfquote in der ersten Halbzeit ausgeglichen verlief, folgte im zweiten Durchgang der Einbruch, der zur 18-Punkte Niederlage führte. Damit steht die LOK nun unter Druck das Heimspiel am kommenden Samstag zu gewinnen. Bei einer erneuten Niederlage wäre die Saison beendet.

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Das Team von Trainer René Schilling startete gut in die Partie. Offensiv machten die Bernauer das Spiel schnell und hängten den Gastgebern bereits früh Fouls an. Aus den acht resultierenden Freiwürfen im ersten Viertel, wurden allerdings nur drei verwandelt. Ebenfalls wurden die zahlreich erzwungenen Ballverluste der Kangaroos nicht effektiv ausgenutzt. So blieb das Gefühl, dass man nach den ersten zehn Minuten durchaus höher als mit 21:20 führen könnte. Das zweite Viertel eröffnete der bärenstarken Donte Nicholas (zur Halbzeit bereits mit 12 Punkten, 5 Assists & 9 Rebounds) mit einem Dreipunktspiel. Ein erfolgreicher Distanzwurf von Nicholas zwang die Bernauer Coaches beim Stand von 30:37 in 15. Spielminute zum Timeout.

Die Lok Bernau – Spieler zeigten die gewünschte Reaktion und kämpften sich wieder heran. Nach Punkten von Konstantin Kovalev und Dexter Werner zum 37:41, rief Kangaroos-Trainer Dragan Torbica sein Team eine Minute vor der Halbzeitpause ebenso zur Auszeit. Während für die Gastgeber US-Center Julian Scott per Korbleger punktete, verwandelten die Barnimer erneut nur einen von vier Freiwürfen und verpassten so die Chance den Rückstand entscheidend zu verkürzen (38:43 zur Halbzeit). Insgesamt fanden in der ersten Halbzeit nur acht von 18 Bernauer Freiwürfen den Weg in den Korb.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte den Iserlohnern, die ihren Vorsprung schnell auf 40:49 ausbauten. Bei Lok Bernau lief offensiv nun gar nichts mehr zusammen. Magere zwei Punkte in den ersten fünf Minuten des dritten Viertels sprachen eine deutliche Sprache. Zum Ende des Spielabschnitts war es Sebastian Fülle, der die Big Man Jonas Böhm und Kresimir Nikic zwei Mal gut in Szene setzte und selber in der letzten Minute des Viertels vier Punkte erzielte und so den Spielstand auf 52:62 vor Beginn des Schlussabschnitts korrigierte. Als Youngster Jonas Mattisseck in der 31. Minute den Dreier zum 55:62 versenkte, keimte wieder Hoffnung auf. Doch Ruben Dahmen hatte mit einem erfolgreichen Distanztreffer auf der Gegenseite die richtige Antwort für die Kangaroos parat. Während die LOK nun am Korb punktete, liefen die Gastgeber von der Dreierlinie heiß. Insgesamt fünf Dreier traf Iserlohn in den letzten zehn Minuten. Ebenfalls nicht zu stoppen, war der US-Amerikaner Donte Nicholas, der in der 37. Spielminute seine Punkte 24 und 25 zum 64:77 erzielte und am Ende auf ein Triple-Double von 26 Punkten, 10 Assists und 13 Rebounds kommen sollte. Doch die LOK steckte noch nicht auf. Nach Punkten von Kory Brown und Jonas Mattisseck kam man 2.23 Minuten vor Schluss noch einmal auf neun Zähler heran (70:79). Als jedoch Jonas Böhm 1.31 Minuten vor Abpfiff mit seinem zweiten unsportlichen Foul das Feld verlassen musste, entlud sich der Frust bei den Bernauern. Zwei technische Fouls gegen die Bank und Trainer René Schilling, sowie jeweils ein Dreier von Ruben Schwarz und Kristof Schwarz besiegelten die verdiente 72:90 Niederlage im Sauerland.

Lok Bernau – Trainer René Schilling mit dem Fazit:

„Wenn man sich den Spielverlauf anschaut, fällt die Niederlage am Ende mit 18 Punkte ein klein wenig zu hoch aus. Nichtsdestotrotz hätten wir offensiv bessere Lösungen finden müssen. Ebenso haben in der Defensive zu viele offene Würfe abgegeben und konnten Donte Nicholas als Schlüsselspieler der Iserlohner nicht stoppen.“

Im „Best-of-Three“ Modus der Playoffs steht die LOK nun mit dem Rücken zur Wand. Am kommenden Wochenende muss ein Sieg her. Bei einer erneuten Niederlage würden sich die Iserlohn Kangaross mit 2:0 in der Achtelfinal-Serie durchsetzen und die Bernauer Saison somit vorzeitig beenden.

Gespielt wird am Samstag, den 17. März um 19 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle. Das LOK-Team hofft auf zahlreiche Unterstützung seiner Fans, um dieses bisher wichtigste Spiel der Saison zu gewinnen. Bei einem Sieg der LOK, käme es dann zu einem entscheidenden dritten Spiel, welches aufgrund der besseren Hauptrundenplatzierung der Sauerländer am Dienstag, den 20. März in Iserlohn stattfinden würde.

Lok Bernau: Jonas Böhm (21 Punkte), Dexter Werner (17), Jonas Mattisseck (13), Kory Brown (7), Robert Kulawick (6), Sebastian Fülle (4), Kresimir Nikic (4), Konstantin Kovalev (0), Badu Buck (dnp), Jacob Knauf (dnp)

Redaktion: Simon Schönhoff / Foto: Stefan Apelt / Jonas Böhm am Korb

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