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Lok Bernau: Am Sonntag letztes Heimspiel des Jahres gegen Itzehoe

Sonntag, den 10. Dezember um 17 Uhr

Bernau (Barnim): Im letzten Heimspiel des Jahres begrüßt LOK BERNAU die Itzehoe Eagles in der Erich-Wünsch-Halle.

Das Team aus Schleswig-Holstein rangiert momentan auf Tabellenplatz neun und versucht, nach einer durchwachsenen Hinrunde, sich unter die Top8 zurück zu kämpfen. Unterdessen ist die LOK, nach der herben Auswärtsniederlage in Bochum, auf Wiedergutmachung aus und möchte sich mit einem Heimsieg vor den eigenen Fans in die Weihnachtspause verabschieden.

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Von Quervergleichen aus der Hinrunde und Fachsimpelei über Tabellenplatzierungen hat LOK-Headcoach René Schilling nach der empfindlichen Niederlage in Bochum genug. Doch wenn mit Bernau der Tabellendritte auf den Tabellenneunten aus Itzehoe trifft, müsste es doch einen klaren Favoriten geben? Zudem gewann man vor gut einem Monat noch souverän mit 99:80 gegen die Eagles. „Wenn es immer so einfach wäre, hätten wir ja eigentlich auch letzte Woche gegen Bochum gewinnen müssen. Hat leider nicht so ganz geklappt.“, so Schilling. „Im Umkehrschluss für das Spiel gegen Itzehoe bedeutet das, wir lassen die Tabelle außen vor und konzentrieren uns darauf die Punkte bei uns zu behalten.“, gibt sich der LOK Bernau -Trainer zielstrebig. Und auch die Zahlen belegen, dass man die Eagles aus dem hohen Norden keines Falls unterschätzen darf. So wissen die Norddeutschen mit dem Australier Joshua Wilcher und dem US-Amerikaner Kaimyn Pruitt zwei überragende ausländische Profis in ihren Reihen. Der mit 1,78 Meter für einen Basketballer klein gewachsene Point Guard Wilcher zählt mit 20,9 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga und setzt mit 5,2 Assists auch seine Mitspieler regelmäßig in Szene. Eine besondere Spezialität des kleinen Wirbelwinds ist das clevere Ziehen von Foulpfiffen. Wilcher tritt fast neunmal pro Spiel an die Freiwurflinie und verwandelt dort mit einer 85% Trefferquote sehr sicher.

Der zweite Schlüsselspieler der Gäste, Kaimyn Pruitt, kann gut und gerne als „Point Forward“ bezeichnet werden, schließlich verteilt er als nomineller Power Forward starke 4,3 Assists pro Partie und übernimmt auch gerne mal den Ballvortrag. Eine weitere Stärke des mit 2,03 Meter und 111 Kilo kräftigen Pruitts ist das Rebounding, eine Fähigkeit auf die Headcoach Pat Elzie augenscheinlich großen Wert legt. Insbesondere bei den Offensivrebounds sind seine Eagles eine Macht und führen die Liga mit 15,5 Abprallern am offensiven Brett an. Neben den beiden ausländischen Leistungsträgern muss man auch den versierten, deutschen Swingman Frederik Henningsen auf dem Zettel haben, der knapp 15 Punkte, 2 Assists und 4 Rebounds erzielt. Im Vergleich zum Hinspiel bieten die Norddeutschen auch zwei neue Spieler auf. Zum einem ist der Deutsch-Amerikaner Daniel Boahene nach langwieriger Verletzung wieder einsatzbereit. Zum anderen schlug Itzehoe nochmals auf dem Transfermarkt zu und verpflichtete den 32-jährigen US-Amerikaner Lamar Roberson als Back-up für Kaimyn Pruitt.

Headcoach René Schilling nennt die Schlüsselfaktoren, um die heimische LOK-Hölle gegen die Eagles zu verteidigen: „Itzehoe verfügt über eine ganze Reihe von Spielern, die offensiv Akzente setzen können. Das heißt wir können uns nicht nur auf einen oder zwei Spieler konzentrieren, sondern müssen insgesamt sehr aufmerksam in der Verteidigung sein. Dazu wird unser Verhalten im Rebound einer der wichtigen Punkte sein, um das Spiel zu unseren Gunsten zu gestalten. Offensiv müssen wir gute Lösungen gegen die wechselnde Verteidigung der Eagles finden und uns besser als zuletzt abseits des Balles bewegen.“

Während Sebastian Fülle nach überwundener Verletzung sein Comeback geben wird, muss die LOK mit Distanzschütze Robert Kulawick und Doppellizenzspieler Robert Glöckner auf zwei wichtige Akteure verzichten. Der 31-jährige Ex-Bundesligaspieler Kulawick war beim Auswärtsspiel in Bochum umgeknickt und wird mit einer Sprunggelenksprellung in den letzten beiden Spielen des Jahrs 2017 voraussichtlich nicht mitwirken können. Power Forward Glöckner knickte unter der Woche im Training um und muss ebenfalls kurzzeitig pausieren.

Das Spiel gegen die Itzehoe Eagles beginnt am Sonntag, den 10. Dezember um 17 Uhr. Die Abendkasse öffnet wie gewohnt eine Stunde vor Spielbeginn.

Redaktion: Simon Schönhoff / Foto: North Dakota State University Men’s Basketball / Kory Brown

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