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Heute: Öffentliche Sitzung zur Sanierung des Teufelspfuhls in Bernau

"Landschaftsraum Teufelspfuhl"

Bernau (Barnim): Seit Jahren ist die Sanierung des Teufelspfuhls ein Dauerthema.

Wenn es nach den Plänen der Stadt geht, dann soll sich der Teufelspfuhl in Bernau zu einem Naherholungsgebiet entwickeln.

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Doch bevor es soweit ist, müssen hier Altlasten und Verunreinigungen des Wassers beseitigt werden. Keine leichte Aufgabe, denn in den 60ern wurde durch eine Haverie das Grundwasser so sehr verschmutzt, dass jegliche Nutzung als Gesundheitsgefährdend gilt.

Erst im letzten Jahr verwies der Landkreis Barnim darauf, dass der Gebrauch des Teufelspfuhls als Angel- und Badegewässer sowie die Nutzung der Panke zwischen dem Ablauf Teufelspfuhl und der Unterführung der Bundesautobahn A11 in Bernau auf unbestimmte Zeit verboten sind.

Für insgesamt 2,5 Millionen Euro soll der Teufelspfuhl nunmehr saniert werden. Die Altlastensanierung des Teufelspfuhls wird durch den Förderbescheid mit rund 1,7 Millionen Euro unterstützt. Die Gelder kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). (wir berichteten)

Heute: Öffentliche Sitzung zur Sanierung des Teufelspfuhls in Bernau
Foto: Teufelspfuhl / Archivbild André Köhn

Ferner wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich heute öffentlich im Rathaus Bernau trifft. Hierzu informiert die Stadt Bernau:

“Am Dienstag, dem 30. Januar um 17 Uhr findet im Ratssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung der Projektgruppe “Landschaftsraum Teufelspfuhl” statt. In der Sitzung wird es unter anderem um den Stand der Grundwassersanierung und um die Renaturierung der Panke gehen – alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Projektgruppe ist aufgrund eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung eingerichtet worden. Ihr gehören Vertreter der Stadtverwaltung Bernau und des Landkreises, insbesondere der Unteren Bodenschutzbehörde, Bernauer Bürger und Unternehmen sowie die Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport und des Umwelt- und Wirtschaftsausschusses an.”

 

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