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Redaktion Bernau LIVE

Geheimnisvolle Orte: Die Krankenhausstadt Berlin-Buch

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Verordnung verlängert: Alle Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung wurden bis 19.04. verlängert. Beitrag
Bauarbeiten: Im Schönfelder Weg und in der Goethestraße wird gebaut. Beitrag.
Covid-19: Neue und wichtige Verordnungen bis zum 19. April 2020. Beitrag
Info Schule/Kita: Schulpflicht und Kitabetreuung im Land Brandenburg ab Mittwoch ausgesetzt. Infos der Gemeinden hier
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Berlin – Buch: Deutschland gute hundert Jahre zurück. Allerorten tobt die Gründerzeit. Hochindustrialisierung im ganzen Kaiserreich. Berlin platzt förmlich aus allen Nähten. Allein von 1880 bis 1895 wuchs auf Grund der Wirtschaftsentwicklung und Zuwanderung hier die Bevölkerung um sage und schreibe 70 % auf über 1,7 Millionen Einwohner an. Mit der Bevölkerung explodierte auch die Zahl der Kranken und Pflegebedürftigen. Neue Heil- und Pflegeanlagen mussten her. Und das schnell.

1902 wurde so das kleine brandenburgische Dorf Buch im Niederbarnim als neuer Standort für die dringend benötigten neuen Krankenanstalten auserkoren. Ein kleiner Ort außerhalb der Hauptstadt gelegen, umgeben von Wiesen und Wälder, geradezu ideal für Kranke, Pflegebedürftige und Senioren. Buch war als begehrtes Bauland für Berlin entdeckt.

Die Planung und Realisierung dieser kommunalen Vorhaben erfolgte seit 1902 unter direkter Regie von Ludwig Hoffmann (1852 – 1932), den damaligen leitenden Stadtbaurat von Berlin. So entstand auch hier ein neuer geheimnisumwitterter Ort mit fortan wechselvoller Geschichte, der wohl bis heute noch nicht alle seine historischen Geheimnisse preisgegeben hat und deshalb immer wieder neu erforscht wird. 1920 wurde aus Buch schließlich Berlin-Buch, der nördlichste Teil von Groß-Berlin.

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Über die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch von den Anfängen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart hat jetzt auch der rbb eine neue Fernsehdokumentation produziert. Die sich großer Beliebtheit erfreuende Sendereihe „Geheimnisvolle Orte“ wird von der Redaktion „Dokumentation und Zeitgeschehen“ des rbb Fernsehens verantwortet. Die Filmemacher sind erfahrene und mehrfach preisgekrönte Fernsehdokumentaristen. Gedreht wurde an vielen Orten, auch im LudwigPark, in den Gärten, im unterirdischen Medientunnel, auf dem Wasserturm, ergänzt durch Interviews mit Zeitzeugen. Man darf also durchaus gespannt sein.

Der rbb sendet den 45-minütigen Beitrag über die Geschichte und Geheimnisse der Kranken- und Pflegeanstalten in Berlin-Buch am heutigen Dienstag, den 10. Januar 2017 um 20.15 Uhr.

Foto und Infos: DIOGENES Akademie GmbH

 

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