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FSV Bernau mit einem 3:2 gegen FC Schwedt zurück in der Erfolgsspur

Bernau: Der 18. Spieltag in der Landesliga Nord sollte am vergangenen  Samstag eine spannende Paarung bieten. Der FSV Bernau war zu Gast in der Uckermark beim FC Schwedt 02. In den letzten 9 Begegnungen beider Mannschaften gingen die Schwedter nur einmal als Sieger vom Platz.

Der letzte Sieg der Uckermärker liegt fast auf dem Tag zwei Jahre zurück, als sie mit 3-0 den FSV in Bernau besiegten. Der FSV Bernau, die in Premnitz stolperten, sehnte auf Wiedergutmachung und wollte den mitgereisten Fans zeigen, dass sie zurecht auf dem ersten Tabellenplatz stehen. Pünktlich um 15:00 Uhr pfiff der Unparteiische Eric Tegge das Spiel an. Schnell wurde allen klar, dass Schwedt den berühmten Beton anrührten.

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Der FSV Bernau versuchte die defensiven Reihen zu durchstoßen. Sie scheiterten jedoch in der 10. Minuten mit einem Freistoß und anschließenden Ecke. In der 24. Minute blitzten die Bernauer mit Georg Machut auf, der dabei im Schwedter Strafraum ein Schritt zu spät am Ball war. Wieder war die Offensivkraft Georg Machut in der 35. Minute am Drücker. Der Ball zappelte im Netz. Leider pfiff der Schiedsrichter wegen vorigem Abseits ab. So stand es weiter 0-0. Nun wurde die Partie ruppiger. Viele Fouls auf beiden Seiten sahen die 67 Zuschauer im Stadion Heinrichlust, die mit verletzungsbedingten Spielunterbrechungen einhergingen. Es gab damit bereits in der ersten Hälfte 5 Minuten Nachspielzeit.

FSV Bernau mit einem 3:2 gegen FC Schwedt zurück in der Erfolgsspur
Foto: Marco Ritzki – Spieler Christian Amuri (li)

Mit unveränderte Mannschaftsaufstellung beider Mannschaften ging es in die zweite Hälfte. Bernau musste mehr machen und Schwedt wollte abwarten. Die Zuschauer saßen kaum wieder auf ihren Plätzen, da jubelten die Bernauer. Eine Ecke von Justin Pehl in der 47. Minute fand mustergültig den Kopf von Christian Amuri, der einfach nur einnicken musste. Der FSV führte mit 0-1. Die Schwedter machten nun hinten auf und drängten auf den Ausgleich. In der 68. Minuten jubelten die Uckermärker. Philipp Ulrich verwandelte aus knapp 20 Meter einen direkten Freistoß zum 1-1. Ein Foulspiel durch den Bernauer Damir Coric ging dem Freistoß voraus. Bernau drängte jedoch wieder auf den Führungstreffer. Neuerliche Fouls nach dem Ausgleich in der Schwedter Hälfte beschenkten dem FSV in der 72. Minute mit einen Freistoß.

Patrick Toepfer, zuständig für die ruhenden Bälle, trat zum Freistoß an, den Damir Coric zum Torschützen Christian Amuri weiterleitete. Christian Amuri traf erneut mit dem Kopf zum 1-2. Keine Minute später folgte die nächste foulspielbedingte Unterbrechung. Der Schwedter Marcin Lapinski legte sich bei knapp 18 Meter den Ball zurecht und schlenzte das runde Leder an die Bernauer Mauer vorbei. Das Spielgerät zappelte im Bernauer Netz. Der Puls bei den Spielern und Fans stieg erneut an. Keine 120 Sekunden fand der Jubel keine Grenzen. Der Bernauer Nicolai Heidrich nutzte eine Vorarbeit von Damit Coric zum 2-3. Der FSV brachte die Führung über Zeit. Geprägt waren die letzten 15 Minuten wieder von vielen Fouls. Die Gästefans zählten förmlich die Sekunden bis zum Abpfiff herunter.

Die berühmten Fangesänge „Forza Bernau“ vernahmen selbst die FSV Spieler in den letzten Spielminuten. Bernau siegte in einem kampfbetonten Spiel, bei dem die Abwehrspieler ihre Torjägerqualitäten aufblitzen ließen. Der Trainer Christian Städing fand scheinbar die richtigen Worte und die Spieler die richtigen Antworten. Der FSV Bernau hält nach dem Sieg seine Verfolger Teltow und Prenzlau weiterhin auf Abstand, die beide ihre Spiele gewannen. Der Trainer Christian Städing resümierte nach dem Spiel, „Wir haben glücklich gespielt und verdient gewonnen“.

Statistik

18. Spieltag, Landesliga Nord, 11.03.2017, 15:00 Uhr

FC Schwedt 02

Lenz – Liermann, Kargol, T. Lapinski, Adamczak, Fuchs, Pohlmann (88. Glubs), Liermann, Hubich, M. Lapinski, Ulrich

FSV Bernau

Niendorf – Mahnke, Bemmann, Ejder, Heidrich, Amuri, Toepfer, Coric, Canalis Wandel (90. Neprjachin), Pehl (80. Troschke), Machut

Tore:

0-1 Amuri (47.), 1-1 Ulrich (68.), 1-2 Amuri (72.), 2-2 M. Lapinski (73.), 2-3 Heidrich (75.)

Dank an Marco Ritzki für den Spielbericht.

 

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