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Familiensenatorin Sandra Scheeres im HELIOS Klinikum Berlin-Buch

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– Kinderschutz geht alle an –

Berlin – Buch: Am vergangenen Freitag informierte sich Berlins Familiensenatorin Sandra Scheeres beim Team der Kinderschutzambulanz im HELIOS Klinikum Berlin-Buch über erste Erfahrungen. Das Bucher Klinikum ist Teil des Berliner Netzwerkes „Kinderschutz“. Um Berlins Kinder besser vor Gewalt zu schützen, hat der Senat vor knapp einem halben Jahr an fünf Standorten Kinderschutzambulanzen eingerichtet. Aufgabe ist es, Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdungen nachzugehen und Betroffenen zu helfen.

Dr. med. Antje Hoffmann, Leiterin der Kinderschutzambulanz, und Kinderschutzkoordinatorin Eliane Schultheiß (beide HELIOS Klinikum Berlin-Buch) sind sich mit Familiensenatorin Sandra Scheeres einig: Kinderschutz geht alle an. Nachdem vor einigen Jahren engagierte Ärzte und Kinderkrankenschwestern eine Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz im Klinikum gründeten, zwei Kinderschutzbeauftragte ihre Arbeit aufnahmen und Mitarbeiter im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen regelmäßig geschult werden, konnte die Etablierung einer Kinderschutzambulanz im HELIOS Klinikum Berlin-Buch das Netzwerk verstärken.

Kinderschutzambulanz

„Die Kinderschutzambulanz  ergänzt optimal die Aktivitäten unserer Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz, die Arbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Kinderklinik mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum, der Psychosomatik sowie die der Kinderrettungsstelle“, sagt Dr. Sebastian Heumüller, Klinikgeschäftsführer im HELIOS Klinikum Berlin-Buch. „Viele unserer Ärzte und Krankenschwestern engagieren sich seit Jahren, um dem Kinderschutz mehr Aufmerksamkeit zu geben.“

Dr. Hoffmann berichtet im Gespräch mit der Senatorin Scheeres, dass die Mitarbeiter des Hauses, die direkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, durch den Erfahrungsaustausch auch mit anderen Kinderschutz-Einrichtungen viel aufmerksamer geworden sind. Sowohl mit den sichtbaren als auch oft unsichtbaren Hinweisen auf die Gefährdung des Kindeswohls können sie professioneller umgehen, den Kindern und Jugendlichen sowie betroffenen Familien helfen. „Insbesondere bei psychosomatischen Beschwerden oder auch akuten Verletzungen ist oft nicht auf den ersten Blick klar, woran oder warum der kleine Patient wirklich leidet“, betont Dr. med. Barbara Korinth, seit vielen Jahren leitende Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und sagt weiter: „Unser Ziel ist es vor allem, den Kindern zu helfen und sie zu schützen.“

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Über das Klinikum

Das HELIOS Klinikum Berlin-Buch ist ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten in 24 Kliniken, sechs Instituten und einem Notfallzentrum mit Hubschrauberlandeplatz. Jährlich werden hier mehr als 51.000 stationäre und über 110.000 ambulante Patienten mit hohem medizinischem und pflegerischem Standard in Diagnostik und Therapie von Spezialisten fachübergreifend behandelt, insbesondere in interdisziplinären Zentren wie z.B. im Brustzentrum, Darmzentrum, Perinatalzentrum, der Stroke Unit und in der Chest Pain Unit. Die Klinik ist von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologisches Zentrum und von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als „Klinik für Diabetiker geeignet DGG“ zertifiziert.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter.

Foto: v.l.: Dr. Sebastian Heumüller, Dr. med. Beate Bartels, Dr. med. Antje Hoffmann, Sandra Scheeres, Eliane Schultheiß und Dr. med. Barbara Korinth im Bereich der Bucher Kinderschutzambulanz.

Info und Quelle: Susanne Hansch –  Helios Klinikum Berlin-Buch

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