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Besichtigung: Geheime Stasi-Bunkeranlagen in Biesenthal

Besichtigung: Geheime Stasi-Bunkeranlagen in Biesenthal

Am Samstag, den 12. und Sonntag, den 13. Oktober 2019 lädt Bunkerexperte Paul Bergner und sein Team zu einer Führung in den ehemaligen Mielke Bunker nach Biesenthal ein.

Zur Geschichte des Bunkers

Seit der Gründung der DDR 1949 bestand die Möglichkeit der geschützten Unterbringung führender Personen. Allerdings sah man die Eventualität eines Krieges mit Kernwaffen. Beide deutsche Staaten waren Hauptdurchmarschgebiet der Supermächte USA und Sowjetunion. Diese hätten einen Krieg entfesselt, geführt mit Waffen modernster Art. In den vorhandenen Schutzanlagen wäre allerdings der Einbau der erforderlichen Schutzparameter nur mit erheblichem finanziellem Aufwand möglich gewesen.

Erste Vorplanungen zum Neubau von großen modernen Anlagen zur Aufnahme der Mitglieder des Nationalen Verteidigungsrates (NVR) wurden bereits 1972 intensiv betrieben.”

Das führte ab 1978 zur Konzeption und zum Bau des Bunkerkomplexes 5000 mit seinen Anlagen. In den Jahren von 1984 bis 1988 entstand das Objekt 17/5005. Projektant war das Projektierungsbüro Süd (PBS) aus Dresden und Generalauftragnehmer der „VEB GAN Spezialbau Bernau“.

Es kam nie zu einer offiziellen Übergabe des Bauwerkes nach seiner Fertigstellung 1988 , weil es immer wieder Probleme gab die umfangreichen technischen Anlagen aufeinander abzustimmen. Bei Funktionsproben kam es häufig zu Ausfällen einzelner technischer Systeme und Anlagen, diese wurden auch nicht bis zur Wende (9.November 1989) behoben.

„Erich Mielke betrat jedoch das Bauwerk nie.” –  Die Übergabe des Bunkers von der Standortverwaltung der Bundeswehr an einer Entsorgungsfirma erfolgte am 23.06.1993. Die Zugänge wurden zubetoniert und hielten bis zum Frühjahr 2002.

Der Bunker ist für reguläre Führungen nicht zugänglich.

Allgemeine Bedingungen für Teilnahme an den Kontrollbegehungen in Bunkeranlagen :

  • Haftungsfreistellung für Betreiber / Eigentümer der Anlage und deren Erfüllungsgehilfen.
  • Strapazierfähige Bekleidung, entsprechend den zu erwartenden Raumtemperaturen von 10 °C.
  • Rutschfestes, trittsicheres Schuhwerk.
  • Eigene Taschenlampe für die Notfallsicherung.
  • Sofern für erforderlich gehalten, eigenen Mundschutz für den Schutz der Atemwege.
  • Bei Schimmelallergie kein Zutritt. Hunde oder andere Haustiere müssen draußen bleiben.
  • Kein Zutritt in das Objekt mit Stativ, und/oder Rucksack.
  • Körperliche Bewegungsfähigkeit für mittelschwere Wanderungen ist erforderlich. (Unterschriftsleistung vor Zutritt)
  • Zu beachten ist, daß es zur Vermeidung von Unfällen und im Interesse der anderen Teilnehmer auf keinen Fall möglich ist, irgendwelche Zusatzleistungen wie Stativf­otos oder Abweichungen von der festgelegten Strecke der Führung zu ermöglichen. Der Zugang zum Objekt ist nur mit Fotoapparat und Lampe gestattet.
  • Die “Kontrollbegehungen” in diesen ehemaligen Bunkeranlagen sind nur in Begleitung möglich.

Wegbeschreibung: Ruhlsdorfer Straße zwischen Biesenthal und Sophienstädt, vor der Autobahnbrücke links in den Wald hinein

Alle Infos rund um die Führungen findet Ihr hier.

Infos: www.ddr-bunker.de

Bild: Mit freundlicher Genehmigung durch Modern Ruins Projekt

 

Datum

12. Oktober 2019 - 13. Oktober 2019

Uhrzeit

10:00 - 15:00

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Ort

Bunkeranlage Biesenthal
Ruhlsdorfer Straße, 16359 Biesenthal

Veranstalter

Paul Bergner
Website
http://www.ddr-bunker.de
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