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Coronavirus-Hamstereinkäufe in Bernau? “Bitte bleiben Sie besonnen!”

"Hamstereinkäufe wohl eher nicht nötig"

Bernau (Barnim): Natürlich ist die Überschrift dieses Beitrag etwas überspitzt, doch teils leere Regale in Bernauer Supermärkten sprechen für sich.

So etwa bei REWE Schneider im Bernauer Ortsteil Schönow. Wer hier am gestrigen Freitag oder am heutigen Samstag durch die Regale schlenderte, um seinen Wochenendeinkauf zu erledigen, stand vor teils leer gekauften Regalen.

Eine Situation, die wir so nicht oder kaum kennen. Insbesondere Artikel aus dem Trockensortiment sind mehr gefragt denn je. Wie uns REWE-Marktleiter René Schneider in einem Gespräch mitteilte, kaufen die Kunden in seinem Markt seit Mittwoch übermäßig viel und in großen Mengen ein. Der Höhepunkt war der gestrige Freitag. Ob es daran liegt, dass das Gerücht über einen Coronavirus-Verdacht am Mittwoch in Bernau die Runde machte, ob es an der Überflutung von Medienberichten,-  oder es an der allgemeinen unsicheren Lage liegt, wissen wir nicht.

Jedoch scheinen sich viele Menschen zu Sorgen und legen Vorräte an. Zu den beliebtesten Artikeln gehören hier Dosennahrung, Nudeln, Einwegwasser, Wurstkonserven, Hygieneartikel oder Toilettenpapier. Lebensmittelhändler wie René Schneider stehen hier vor einer großen Herausforderung um zu jeder Zeit für gewohnt volle Regale zu sorgen.

Wie uns der Marktleiter sagte, gebe es zwar keinerlei Lieferengpässe, jedoch sei die Logistik nicht zu unterschätzen. In Fall des REWE in Schönow wird mindestens drei Mal die Woche neue Ware geliefert. Diese muss erfasst, ausgepackt, ausgepreist und einsortiert werden. Bei der Masse an Waren die den Markt zurzeit verlassen, keine leichte Aufgabe. Schließlich werden die MitarbeiterInnen nicht mehr und jeder Kunde freut sich, wenn alle Kassen besetzt sind. Insofern bleibt es nicht aus, dass Regale unter Umständen leer bleiben, auch dann, wenn das Team rund um René Schneider “Sonderstunden” schiebt. Die aktuell teils leeren Regale sollen im Übrigen, im Laufe des heutigen Samstages wieder mit neu eingetroffener Ware aufgefüllt werden.

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René Schneider bittet alle Kunden um Verständnis wenn das ein oder andere Regal nicht wie gewohnt gefüllt ist. Alle MitarbeiterInnen geben sich wirklich größte Mühe für volle Regale zu sorgen.

Keine Verdachtsfälle in unserer Region

An der Situation mit dem Coronavirus hat sich zu gestern nichts geändert. In Bernau und Barnim gibt es aktuell keinerlei Verdachtsfälle. Lasst Euch also nicht verrückt machen, kauft ein wie immer, seid einfach etwas vorsichtiger was die Hygienestandards angeht und informiert Euch ggf. nicht nur über irgendwelche “Dauer-Medien Schlagzeilen”.

Infos des Landkreis Barnim gibt es hier.

Infos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es hier.

Danke an René Schneider für die Einblicke.

Nachtrag, Sonntag 10:45 Uhr: Aufgrund hunderter Kommentare zu unserem Beitrag in den sozialen Medien, hier noch eine kleine Ergänzung:

Wir wollen mit unserem Beitrag in keinem Fall die Ernsthaftigkeit des Coronavirus herunterspielen. Vielmehr haben wir über eine aktuelle Situation in Bernau berichtet.

Bevor wir diesen Beitrag geschrieben haben, haben wir uns auch beim Gesundheitsamt, den regionalen Behörden oder dem Landkreis Barnim informiert. Von keiner dieser Stellen wurde zu „Vorratseinkäufen“ aufgerufen. Im Gegenteil. Auf der Seite des Landkreises ist aufgeführt, dass diese regional und aktuell nicht nötig sind. Auch ist uns nicht bekannt, dass der hiesige Katastrophenschutz hierzu aufruft. Wir möchten auch festhalten, dass wir hier tagesaktuell ausschließlich über Bernau und Drumherum informieren. Insofern spiegelt der Beitrag die regionale Situation bis zum Samstagvormittag wieder.

Ob und wieviel ein jeder einkauft, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen und dies sollte auch jeder für sich entscheiden, unabhängig von unserem Beitrag. In diesem Sinne wünschen wir Gesundheit und hoffen für alle das Beste…

 

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