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Comedy mit Matthias Machwerk in der Stadtbibliothek Bernau

Bernau: „Mach dich frei, wir müssen reden!“, so der Titel der Comedy-Veranstaltung mit Matthias Machwerk am 1. März in der Bernauer Stadtbibliothek. Beginn ist 19.30 Uhr.

Worum geht es?

Single oder verheiratet? Selbstständig oder angestellt? Mit Rucksack durchs Land oder mit einem reichen Sack ins Hotel? Ständig wägen wir ab zwischen Freiheit und Sicherheit. Matthias Machwerk führt uns in seinem neuen Lachwerk durch trockene Sicherheitszonen und risikoreiche Feuchtgebiete. Er berichtet über Verschwörungsparanoiker, Beimuttiwohner und hinterslowakische Callcenter. Er kämpft gegen Abzocke, Alter und Verblödung. Und er warnt vor hinterhältigen Frauen und haltlosen Männern.

Machwerk ist der Klitschko des Humors. In seinem Trommelfeuer auf die Lachmuskeln fragt er: Sollte man beim Schönheitschirurgen eine dicke Lippe riskieren? Warum sieht die Löffelstellung wie eine stabile Seitenlage aus? Ist man im Ehehafen sicher? Und warum liegen im Hafen so viele rum und rosten? Erleben Sie Humor mit Hirn. Schnell, spannend und absolut witzebeständig. Die Presse schrieb: „Volltreffer!“ Nicht verpassen! Lebst du nur oder lachst du schon?

Eintrittskarten sind im Vorverkauf in der Stadtbibliothek, Breitscheidstraße 43 b (Kulturhof) zum Preis von 15 bzw. 12 Euro (ermäßigt) erhältlich. Eine Reservierung ist auch unter Tel. (0 33 38) 76 35 20 möglich.

Infos via Stadt Bernau – Cornelia Fülling

Biographie von Matthias Machwerk:

Mein Leben begann nach hormonell bedingter Zweisamkeit, danach Zellteilung, Platzangst, Rauswurf und eine Geburt, die mich nackt und unvorbereitet in die raue Wirklichkeit entließ. Anschließend wurde ich von einer gewaltbereiten Hebamme verhauen, von meiner Rettungsleine abgenabelt und von Horden aufgeregt winkender Menschen angespeichelt.

Comedy mit Matthias Machwerk in der Stadtbibliothek Bernau
Foto: promo

Danach ging alles Schlag auf Schlag, auch in meiner Erziehung. Der vergeblichen Disziplinierung folgten pubertierende Orientierungsversuche und die Erkenntnis, dass man als Elektroniker oftmals unter Strom steht. Ein Umstand, der mir bei Begegnungen mit andersartiger Geschlechtlichkeit und realsozialistischer Wirklichkeit immer wieder zum Vorteil gereichte. Und so kam es zu Widerspruch, Engagement und der irren Idee, Politik studieren zu müssen. Nach leerreicher Zeit wusste ich so viel von Politik, dass ich begann, mein heilloses Gedankengut für Unterhalt und Unterhaltung schriftlich darzulegen. Und so nannte ich mich Autor, arbeitete für Kabarett und Fernsehen, bis mich irgendwann Ehrgeiz, Ruhmessucht und Nahrungsmittelknappheit auf die Bühne trieben.

Meine ersten Darstellungsversuche offenbarten mein damals zweifelhaftes Talent und die Erkenntnis, auch Zuschauer sind nur Menschen und deshalb leidensfähig. Dann folgte eine neue Qualität … und die Gewissheit, Zuschauer haben mehr verdient, auch wenn sie heute kaum noch was verdienen …

Weitere Infos auf www.matthias-machwerk.de

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