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Redaktion Bernau LIVE

Bürgerempfang der Gemeinde Wandlitz in Stolzenhagen

"Wir in unserer Gemeinde"

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Bernau: Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt – Weihnachtsmarkt vom 12.-15. Dezember
Verkehr: Sperrung Teilstück der B 109 und Sperrung der AS Schönerlinder Straße
Verkehr: Vollsperrung der K 6005 von Rüdnitz nach Lobetal
Wetter am Freitag: Anfangs sonnig, zum späten Nachmittag (Schnee) Regen bei bis zu 5 Grad

Wandlitz (Barnim): Am vergangenen Samstag lud die Gemeinde Wandlitz zum alljährlichen Bürgerempfang ein.

Gastgeber war in diesem Jahr der Ortsteil Stolzenhagen, der zeitgleich sein Kirchturmfest feierte.

Jahr für Jahr findet der Bürgerempfang, dieses Mal zum 8. Mal, in einem anderen Ortsteil der Gemeinde Wandlitz statt und lockt somit Einwohner und Gäste an verschiedene interessant Orte, die dem einen oder anderen vielleicht verborgen geblieben wären.

Unter dem Motto “Wir in unserer Gemeinde” richtete sich das Fest insbesondere an die Kinder und Jugendliche aus der Region. Dementsprechend war auch das Programm ausgelegt.

Neben einer Kinder-Bürgersprechstunde mit Bürgermeisterin Jana Radant, gab es bei schönstem Sommerwetter ein buntes Programm und allerhand Aktionen zum mitmachen. So etwa Spiele mit der Freiwilligen Feuerwehr, Kletterfelsen, Tanzvorführungen, Musik oder Trike-Rundfahrten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Clara Himmel (BB Radio) und ein Höhepunkt des Festes war sicherlich das gemeinsame Luftballon fliegen lassen.

Neben den einzelnen Programmpunkten gab es auch in diesem Jahr Auszeichnungen für Bürger, die sich um das Wohl der Gemeinde kümmern oder sich ehrenamtlich einsetzen.

Ausgezeichnet wurden:

Katja Stegemann, Klosterfelde: „Ein Herz für kleine Feuerwehrmänner und- frauen“ – Sie leitet bereits seit mehr als 8 Jahren die Jugendfeuerwehr in Klosterfelde und kümmert sich um zahlreiche Veranstaltungen.

Robert Härtel, Stolzenhagen: „Der Tausendsassa im Ehrenamt“ – Seit 7 Jahren ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Stolzenhagen und Co-Trainer beim SG Union Klosterfelde oder Mitglied im Schützenverein.

Andra Schumann, Lanke: „Großer Einsatz im kleinen Lanke“ – Sie hat es geschafft – natürlich gemeinsam mit den anderen Schlossherren und -damen aus einem alten und ziemlich heruntergekommenen Schloss wieder ein wahres Schmuckstück zu machen.

Sven Enneper, Klosterfelde: „Ein großer Fisch beim Ehrenamt“ – Dass Angeln weit mehr ist als Fische aus dem Wasser ziehen, dafür ist Sven Enneper vom Klosterfelder Angelverein „Kleine Lottsche“ der lebende Beweis. Seit 15 Jahren arbeitet er im Vereinsvorsitz mit und seit sechs Jahren betreut er zusätzlich noch die Jugendgruppe.

Brigitte Auge, Prenden: „Eine Frau für alle Fälle“ – Wenn es Menschen wie Brigitte Auge aus Prenden nicht gäbe, müsste man sie auf jeden Fall erfinden. Denn Vielfältigkeit und das für Frauen typische „Mulitasking“ sind bei ihr stark ausgeprägt. Ob beim Ostereiertrudeln, dem Prendener Sommerfest, dem Treff im Bürgerhaus. Brigitte Auge hat immer eine gute Idee und packt zu, wo eine helfende Hand gebraucht wird.

Renè Allonge, Wandlitz: „Ehrenamtlich immer am Ball“ – Fußball ist der weltweit beliebteste Mannschaftssport. Und auch in der Gemeinde Wandlitz sieht es da nicht anders aus. Fußball steht bei den Älteren und insbesondere auch bei den Kleinen hoch im Kurs. Da braucht es Menschen wie Renè Allonge von der Wandlitzer Eintracht, der nicht nur 2. Vizepräsident ist, sondern seit mehr als 8 Jahren auch als ehrenamtlicher Jugendleiter seinen Mann steht.

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Sandra Mallabar, Schönwalde: „Feuer und Flamme für die Jugendfeuerwehr“  – Sandra Mallabar hat das Feuerwehrgen wahrscheinlich mit der Muttermilch aufgesogen, wie man so schön sagt. Denn sie stammt aus einer richtigen Feuerwehrfamilie, die seit Generationen in Schönwalde aktiv ist. Sie selbst hat zwar ein bisschen gebraucht, bis sie im Feuerwehrdienst aktiv wurde – seit Anfang 2018 ist sie bei  der Schönwalder Ortswehr – aber seitdem ist sie quasi von Null auf 3000 durchgestartet. Mit viel Herzblut  engagiert sie sich für die Kinder- und Jugendfeuerwehr und die rund 20 Kinder, die „ihre“ Sandra lieben.

Adrian Kobold, Basdorf: „Wenn Kinderträume wahr werden“ – Seit 14 Jahren steht Adrian Kobold dreimal die Woche auf dem Fußballplatz, um die ganz kleinen Fußballer, die Bambinis, und die Basdorfer C-Jugend zu trainieren. Zusätzlich ist er an fast jedem Wochenende bei Auswärtsturnieren oder in Basdorf mit seinen Fußballkids unterwegs.

Christin Pankratz, Zerpenschleuse: „Die gute Seele von Zerpenschleuse“  – Als aktive Fußballerin bei SG Minerva fing es an und als dann die Frauenmannschaft aufgelöst wurde, blieb sie ihrem Verein treu und kümmert sich seit 2013 als Schatzmeisterin um die Finanzen von Minerva. Kinder liegen ihr am Herzen und deswegen unterstützt sie Susan Röper, erfolgreiche Organisatorin von Benefiz-Fußballturnieren zugunsten kranker oder benachteiligter Kinder und des Schlüser Trödellaufs, wo immer es geht mit Tatkraft.

Burkhard Salzmann, Schönerlinde: „Ohne ihn läuft nichts“ – In Schönerlinde gibt es nicht nur eine Feuerwehr, sondern dazu noch einen Feuerwehrverein. Der wurde vor 20 Jahren von Burkhard Salzmann gegründet und seitdem ist er auch der Vorsitzende mit ganz viel Enthusiasmus.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Bürgermeisterin Jana Radant die Wichtigkeit Kinder in den Mittelpunkt zu stellen.

„Kinder sind unsere Zukunft“ sagt man. Das ist nicht nur eine Floskel, denn wir „Großen“ haben das Gröbste hinter uns und sind hineingewachsen in eine vielfältige Gesellschaft. Für unsere Kinder müssen wir uns immer wieder fragen: In was für einer Welt sollen sie einmal leben? Wie schaffen wir es hier in unserer Gemeinde bestmögliche Rahmenbedingungen für einen guten Start ins Leben zu verschaffen? Was können und müssen wir tun, damit unsere Erde auf Dauer lebenswert bleibt? Wie können wir mehr für Umweltschutz, Natur- und Artenvielfalt tun? Hier ist vor allen Dingen die große Politik, aber auch jeder von uns gefragt. Denn auch im Kleinen kann eine Menge erreicht werden und der ökologische Fußabdruck von jedem Einzelnen von uns wird nicht mehr wie der eines Riesen aussehen. Zum Beispiel wird schon viel erreicht, wenn jeder auf weniger Lebensmittelverschwendung achtet, weniger Kunststoff,  Kauf ökologischer und regionaler Produkte aus unserer Heimat. Mehr Fahrrad und weniger Mama- oder Papataxi  und vieles mehr.”

Fotos: Bernau LIVE

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