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Anti-Terrorübung der Polizei Brandenburg endete heute in Bernau

Aktion contra Terror 2018 („ACT 2018“)

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Bernau (Barnim): Mit lautem Knall, viel Rauch und jeder Menge Polizei endete am heutigen Nachmittag eine groß angelegte Anti-Terrorübung der Polizei Brandenburg in Bernau bei Berlin.

Bereits am gestrigen Montag begann in Brandenburg die zweitägige Vollübung zu einem terroristischen Anschlagsszenario.

In der etwa 30 Stunden andauernden Übung „ACT 2018“ (Aktion contra Terror 2018) stand ein multiples Anschlagsszenario mit mehreren Übungsorten in Brandenburg im Mittelpunkt. An der Übung waren insgesamt mehr als 600 Beamte aus allen Bereichen der Polizei im Einsatz. Zuvor informierten Staatssekretärin Katrin Lange sowie Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke in der Polizeiinspektion Barnim umfassend zur polizeilichen Vorbereitung und der Notwendigkeit solcher Übungen.

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Einsatz in Bernau

In dem heute in Bernau stattfindenden Szenario hatten sich Terroristen in einem “fiktiven Hotel” in Bernau-Waldfrieden verschanzt, bzw. sind hierher mit einem Fahrzeug geflüchtet. Spezialeinheiten des SEK stürmten das Gebäude daraufhin. Mit Polizei-Hubschrauber, Drohne, Spezialfahrzeugen, Blendgranaten und Waffen, gelang es ihnen innerhalb weniger Minuten das Objekt einzukesseln, zu stürmen und die Täter dingfest zu machen.

Anti-Terrorübung der Polizei Brandenburg endete heute in Bernau
Foto: Bernau LIVE

Auch wenn der heutige Einsatz sicherlich nur eine Übung war, so zeigte sich die Situation schon beängstigend echt und leider notwendig. Ziel der Übung war es, die erarbeiteten Einsatzkonzepte sowie das Zusammenspiel aller beteiligten Polizeieinheiten zu überprüfen und Schlussfolgerungen für gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ziehen.

Immer wieder begehen Terroristen Anschläge in Europa. Beispielhaft dafür stehen u. a. die Terroranschläge in London, Paris, Brüssel, Berlin oder Kopenhagen. Leider ist davon auszugehen, dass Terroristen auch in Zukunft versuchen werden, Angriffe auf unsere freiheitlich demokratische Gesellschaft zu verüben.

Auch für Brandenburg gilt weiterhin eine hohe abstrakte Gefährdung für einen terroristischen Anschlag. Die Polizei des Landes Brandenburg hat bereits auf diese Entwicklungen reagiert und in den letzten Jahren verstärkte Anstrengungen unternommen, um optimale Sicherheit für die Menschen im Land zu gewährleisten. Dazu zählen organisatorische und personelle Veränderungen, eine verbesserte Ausstattung unter anderem für SEK und MEK als auch eine Neuausrichtung für das Vorgehen von Erstinterventionskräften einschließlich der damit einhergehenden Qualifizierung des Personals, so die Polizei Brandenburg in einer Mitteilung.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke:

„Diese Übung wird für uns der Praxistest, um zu überprüfen was wir in den vergangenen Jahren zur Terrorbekämpfung getan haben.“

In Nachhinein zeigte sich Mörke sehr zufrieden. In einem Twitter Tweet heisst es, dass er die Brandenburger Polizei im Fall eines Falles gut gewappnet- und ausgebildet sieht.

Staatssekretärin Katrin Lange:

„Die Polizei bereitet sich gut vor. Der Terror ist erschreckend nah und deswegen müssen alle Sicherheitskräfte gut eingespielt sein für den Fall der Fälle. Neben ausreichend Personal und einer guten technischen Ausstattung ist das Üben eine wichtige Grundlage, um im Einsatz erfolgreich zu sein.“  

Die Übung in Bernau endete heute Mittag gegen 14 Uhr.

Mit Informationen der Polizei Brandenburg. Fotos: Diday Media / Bernau LIVE

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