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Bernau: Spatenstich zum Stadtwerke-Parkhaus in der Breitscheidstraße

Startschuss für mehr Parkraum

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Bernau (Barnim): Am heutigen Freitag wurde bei schönstem Sommerwetter zum offiziellen Spatenstich für das neue Parkhaus der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße geladen.

Das hochmoderne Parkhaus mit einer Nutzungsfläche von 10.330 Quadratmeter soll im Sommer 2020 fertiggestellt werden und wird dann 377 Stellplätze für Besucher und Dauermieter anbieten.

Anbei die Mitteilung der Stadtwerke Bernau

Zum offiziellen Spatenstich für das Parkhaus der Stadtwerke Bernau versammelten sich am Freitag (23. August) auf Einladung von Geschäftsführerin Bärbel Köhler Bernaus Bürgermeister André Stahl sowie Vertreter des Aufsichtsrats und der beteiligten Bauunternehmen.

Denn auf der Fläche des Parkplatzes in der Breitscheidstraße 45 entsteht innerhalb des kommenden Jahres ein „hochmodernes und komfortables Parkhaus, das die Platznot in Bernaus Zentrum lindern wird“, kündigte die Stadtwerke-Chefin an. Sie fügte an: „Uns liegt die Lebensqualität in Bernau am Herzen. Dazu gehört auch genügend Parkraum, der nahe und günstig zur Innenstadt gelegen ist.“ Bernaus Wohnraum-Wachstum der letzten Jahre setzt sich damit in der Infrastruktur fort: Insgesamt sollen nach Plänen der Stadt Bernau 2.000 neue Parkplätze innerhalb von drei Jahren entstehen. Dazu trage man bei den Stadtwerken nicht nur mit der sicheren Energieversorgung bei, „sondern auch in Sachen Parkraum“, ergänzte sie anlässlich des Spatenstichs. Die Investitionssumme beträgt 4,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Parkhauses ist für den Sommer 2020 geplant.

Smarte Planung für morgen

Insgesamt wird auf vier Stockwerken Platz für 377 Autos entstehen, zehn Elektrofahrzeuge werden im Erdgeschoss parallel laden können. Der Strom für die E-Autos stammt tagsüber von der parkhauseigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach. Bei den Planungen habe man auf breite Zuwege und große Wenderadien der einzelnen Parkplätze geachtet, „damit finden auch SUV-Fahrer genügend Platz vor“, informierte Christian Örtwig, der bei den Stadtwerken das Projekt betreut. Das moderne Zufahrtssystem ist bereits so ausgelegt, dass es mit Sensoren nachgerüstet werden kann, die Fahrzeuge erfassen und sie automatisch zu freien Plätzen lotsen können. Jedes Deck ist per Aufzug erreichbar, „zehn behindertengerechte Parkplätze und ein mit dem Rollstuhl unterfahrbarer Kassenautomat sind ebenfalls geplant“, erläuterte er.

In Umgebung integriert

Das Parkhaus in zweiter Reihe zur Breitscheidstraße fügt sich nach Plänen der Stadtwerke gut in die Umgebung ein, auch der Grünstreifen bleibt weitgehend erhalten. Die Architektur des Parkhauses ermöglicht es, dass viel Tageslicht ins Innere fällt, „Glaselemente lockern die Fassade auch optisch auf“, betonte Christian Örtwig. Außerdem wird das Parkhaus mit einem geräuscharmen Belag und einer Deckenverkleidung ausgestattet sein, die Schall schluckt.

So geht es weiter

Mit dem Bau haben die Stadtwerke das Generalbauunternehmen Willy Johannesbau GmbH & Co. KG aus Niedersachsen beauftragt. Es hatte sich im öffentlichen Vergabeverfahren durchgesetzt. Das Baufeld ist vorbereitet, in den kommenden Tagen wird ein Kran auf der Baustelle einziehen. Nach den Arbeiten am Fundament werden bereits im Herbst die Stahlbauer die ersten Träger sowie das Treppenhaus montieren.

Hintergrundinformation

Das Parkhaus auf einen Blick (Stand: 23.8.2019)

Abmessungen:

11,7 Meter hoch
65 Meter lang
41 Meter breit
Grundfläche: 2.700 Quadratmeter, Nutzfläche über vier Stockwerke: 10.330 Quadratmeter

PV-Anlage:

665 Einzelmodule mit einer installierten Leistung von 200 Kilowatt-peak (kWp)
Erzeugt pro Jahr rechnerisch 180.000 Kilowattstunden Strom, das entspricht dem Verbrauch von 50 durchschnittlichen Vierpersonenhaushalten

Parken:

Ein- und Ausfahrt an der Ostseite
377 Parkplätze, davon 10 als Behindertenparkplätze und 10 mit Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge
Überbreite Parkplätze (2,70 Meter)
Zwei Treppenhäuser im Norden und Süden des Gebäudes
Aufzug auf der Nordseite
Zwei Kassenautomaten am Ausgang, einer davon behindertengerecht

Dauermieter: Anzahl der Dauerstellplätze wächst; es kommen dann auch diejenigen Anlieger zum Zuge, die bisher auf der Warteliste standen. Der endgültige Preis für die Miete steht noch nicht fest, so die Stadtwerke Bernau.

Titelbild: Stadtwerke Bernau /  Detlef Lück vom Generalbauunternehmen, Bürgermeister André Stahl, Stadtwerke Geschäftsführerin Bärbel Köhler und Marten Hübler vom Architekturbüro (v. l. n. r.)

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